Dienstag, 21. Mai 2013

Mai 1945: "Operation Sunrise" – Nazi-Deutschland kapituliert


Von Dr. Jacques R. Pauwels
Global Research, 08.05.13

Auf der Konferenz von Casablanca im Januar 1943 hatten die US-Amerikaner, Briten und Sowjets vereinbart, dass es mit Nazi-Deutschland keine getrennten Kapitulationsverhandlungen geben werde und dass die deutsche Kapitulation bedingungslos erfolgen müsse. Anfang Frühjahr 1945 war Deutschland so gut wie besiegt, und seine erwartete baldige bedingungslose Kapitulation musste von allen drei Alliierten irgendwo gemeinsam entgegengenommen werden – aber wo, an der Ostfront oder an der Westfront?

Aus Prestigegründen wollten die westlichen Alliierten die Kapitulation lieber an der Westfront stattfinden lassen. In diesem Zusammenhang erwiesen sich die Geheimgespräche, die Briten und US-Amerikaner im März 1945 unter dem Decknamen "Operation Sunrise" (Operation Sonnenaufgang, s. hier) in der neutralen Schweiz mit den Deutschen führten, als sehr nützlich; in diesen Gesprächen ging es zunächst nur um eine deutsche Teilkapitulation in Italien, man redete aber auch schon über wichtige Details der zu erwartenden bedingungslosen Gesamtkapitulation Deutschlands – zum Beispiel über den Ort, an dem sie stattfinden sollte, weil man diese Details ohne Beteiligung der Sowjets festlegen wollte. Die Deutschen waren sehr empfänglich für das Bestreben der US-Amerikaner und Briten, weil sie hofften, mit den Westmächten einen separaten Waffenstillstand aushandeln zu können; falls diese sich nicht darauf einließen, wollten die Deutschen wenigstens erreichen, dass sich möglichst viele Wehrmachtssoldaten durch Kapitulation einzelner Einheiten oder ganzer Frontabschnitte in US-amerikanische oder britische Gefangenschaft begeben konnten.

Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 hatte mit einem zeitlich eindeutig festgelegten Waffenstillstand geendet, nämlich mit der bedingungslosen deutschen Kapitulation, die, wie allgemein bekannt ist, am 11.11.1918 um 11 Uhr in Kraft trat. Wann der Zweite Weltkrieg in Europa endete, ist hingegen wegen der damals gesponnenen Intrigen und der allgemeinen Konfusion bis heute immer noch umstritten; besonders Zeitpunkt und Ort der deutschen Kapitulation werden häufig falsch angegeben. Zumindest auf dem europäischen Kriegsschauplatz endete der Zweite Weltkrieg nicht mit einer einzigen, sondern gleich mit einer ganzen Reihe deutscher Kapitulationen und einer wahren Orgie des sich Ergebens.

Die begann am 29. April 1945 in Italien – mit der Kapitulation der deutschen Armee und ihrer Verbündeten im südwestlichen Europa vor den alliierten Streitkräften, die der britische Feldmarschall Alexander führte. Zu den Unterzeichnern auf deutscher Seite gehörte auch der SS-General Karl Wolff, der in der Schweiz mit US-Geheimagenten über heikle Probleme wie die "Neutralisierung" linker Antifaschisten verhandelt hatte, die nach den Plänen der US-Amerikaner und der Briten im Nachkriegsitalien unerwünscht waren.

Stalin hatte erst Bedenken gegen das Arrangement, das die westlichen Alliierten und die Deutschen in Italien ausgehandelt hatten, segnete die Teilkapitulation dann aber trotzdem ab.

Militärische Kapitulationsurkunde
[vom 8. Mai 1945]

1. Wir, die hier Unterzeichneten, die wir im Auftrage der Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht handeln, übergeben hiermit bedingungslos dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und gleichzeitig dem Oberkommando der Roten Armee alle gegenwärtig unter deutschem Befehl stehenden Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

2. Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzüglich allen deutschen Land-, Seeund Luftstreitkräften und allen unter deutschem Befehl stehenden Streitkräften den Befehl geben, die Kampfhandlungen um 23.01 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 8. Mai 1945 einzustellen, in den Stellungen zu verbleiben, die sie in diesem Zeitpunkt innehaben, und sich vollständig zu entwaffnen, indem sie ihre Waffen und Ausrüstung den örtlichen alliierten Befehlshabern oder den von den Vertretern der obersten alliierten Militärführungen bestimmten Offizieren übergeben. Kein Schiff, Seefahrzeug oder Flugzeug irgendeiner Art darf zerstört werden, noch dürfen Schiffsrümpfe, maschinelle Einrichtungen oder Geräte, Maschinen irgendwelcher Art, Waffen, Apparaturen und alle technischen Mittel zur Fortsetzung des Krieges im allgemeinen beschädigt werden.

3. Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzüglich den zuständigen Befehlshabern alle von dem Obersten Befehlshabern der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und dem Oberkommando der Roten Armee erlassenen zusätzlichen Befehle weitergeben und deren Durchführung sicherstellen.

4. Die Kapitulationserklärung stellt kein Präjudiz für an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulationsbestimmungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in deren Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.

5. Im Falle, daß das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht oder irgendwelche unter seinem Befehl stehenden Streitkräfte es versäumen sollten, sich gemäß den Bestimmungen dieser Kapitulationserklärung zu verhalten, werden der Oberste Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und das Oberkommando der Roten Armee alle diejenigen Straf- und anderen Maßnahmen ergreifen, die sie als zweckmäßig erachten.

6. Diese Erklärung ist in englischer, russischer und deutscher Sprache aufgesetzt. Allein maßgebend sind die englische und die russische Fassung.

Unterzeichnet zu Berlin, am 8. Mai 1945
gez. v. FRIEDEBURG gez. KEITEL
gez. STUMPFF
Für das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht

In Gegenwart von:
Für den Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte
gez. A. W. TEDDER
Für das Oberkommando der Roten Armee gez. G. ZHUKOV

Bei der Unterzeichnung waren als Zeugen auch zugegen:
General, Oberstkommandierender der Ersten Französischen Armee
gez. J. DE LATTRE-TASSIGNY
Kommandierender General der Strategischen Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten
gez. CARL SPAATZ

(Text entnommen aus http://www.documentarchiv.de/ns/1945/kapitulation.html)

Viele Briten glauben bis heute fest daran, dass der Krieg gegen Deutschland mit der deutschen Kapitulation im Hauptquartier eines anderen britischen Feldmarschalls, nämlich Montgomerys, in der Lüneburger Heide in Norddeutschland endete. Die fand aber schon am 4. Mai 1945 statt, also ganze fünf Tage, bevor die Waffen in Europa endgültig schwiegen; diese Kapitulation galt außerdem nur für die deutschen Truppen, die bisher gegen Montgomerys 21. britisch-kanadische Armeegruppe in den Niederlanden und im Nordwesten Deutschlands gekämpft hatten. Um auf der sicheren Seite zu sein, akzeptierten auch die Kanadier die Kapitulation der deutschen Truppen in den Niederlanden, allerdings erst am nächsten Tag – am 5. Mai, bei einer Zeremonie in der Stadt Wageningen, die in der Provinz Gelderland im Osten Hollands liegt. [1] In den USA und auch in Westeuropa wird die Vereinbarung in der Lüneburger Heide zu Recht nur als lokale Teilkapitulation angesehen, wobei auch anerkannt wird, dass sie als eine Art Einleitung zur endgültigen deutschen Kapitulation und der daraus resultierenden Waffenruhe diente. Für die US-Amerikaner, die Franzosen, die Belgier und andere Beteiligte fand die endgültige deutsche Kapitulation im Hauptquartier des Generals Eisenhower, des Oberkommandierenden aller alliierten Truppen an der Westfront, statt – am frühen Morgen des 7. Mai 1945 in einem schäbigen Schulgebäude in der (französischen) Stadt Reims. Der Waffenstillstand sollte aber erst am nächsten Tag, also am 8. Mai um 23.01, Uhr in Kraft treten. Aus diesem Grund finden Gedenkzeremonien zum Kriegsende in den USA und in Westeuropa bis heute am 8. Mai statt.

Aber auch das wichtige Ereignis in Reims war nicht die endgültige deutsche Kapitulation. Die deutschen Unterhändler, die vorher im Auftrag des Hitler-Nachfolgers Admiral Dönitz an Eisenhowers Tür geklopft hatten, sollten versuchen, einen Waffenstillstand nur mit den westlichen Alliierten auszuhandeln oder, falls das nicht gelänge, möglichst viele Wehrmachtseinheiten durch lokale Teilkapitulationen an der Westfront vor sowjetischer Kriegsgefangenschaft zu bewahren. Eisenhower selbst war aber keinesfalls gewillt, sich auf weitere lokale Teilkapitulationen oder sogar einen Waffenstillstand einzulassen, der nur für die westlichen Alliierten galt. Er schätzte aber die potenziellen Vorteile, die der westlichen Seite daraus entstünden, dass der Hauptteil der Wehrmacht in britischer oder US-amerikanischer und nicht in sowjetischer Gefangenschaft landete. Und er erkannte auch die einzigartige Gelegenheit, die verzweifelten Deutschen dazu zu bringen, in seinem Hauptquartier die allgemeine und bedingungslose Kapitulation in Form eines Dokumentes zu unterzeichnen, das die (wichtigsten) Vereinbarungen enthielt, auf die sich sämtliche Alliierten vorher verständigt hatten; besonders dieses Detail war für das Prestige der USA sehr wichtig.

Deshalb wurde in Reims ein gewagtes Szenario arrangiert. Zunächst wurde aus Paris Generalmajor Iwan Susloparow, ein unbedeutender sowjetischer Verbindungsoffizier, herbeizitiert, um den äußeren Schein alliierter Kooperation zu wahren. Dann erklärte man den Deutschen mit unmissverständlichen Worten, dass es keine nur auf die Westfront beschränkte Teilkapitulation geben werde, machte ihnen aber gleichzeitig das Zugeständnis, den Waffenstillstand an sämtlichen Fronten erst 45 Stunden später in Kraft treten zu lassen. Das tat man, um dem neuen deutschen Führer einen Wunsch zu erfüllen und möglichst vielen Wehrmachtseinheiten eine letzte Chance einzuräumen, sich den US-Amerikanern oder den Briten zu ergeben. Dieser Aufschub gab den Deutschen die Gelegenheit, Truppen aus dem Osten, wo noch heftig gekämpft wurde, Richtung Westen abzuziehen, wo nach den Unterzeichungsritualen in Lüneburg und Reims kaum noch Schüsse fielen. Die Deutschen, deren Delegation von General Jodl angeführt wurde, unterzeichneten die Kapitulationsurkunde in Eisenhowers Hauptquartier am 7. Mai um 2.41 Uhr; die Waffen sollten aber, wie bereits erwähnt, erst am 8. Mai um 23.01 Uhr überall schweigen. Die USKommandeure vor Ort wurden angewiesen, so lange deutsche Soldaten hinter ihre Linien fliehen zu lassen, bis die deutsche Kapitulation tatsächlich in Kraft trat. Es kann also festgehalten werden, dass der in der Champagner-Stadt ausgehandelte Deal eigentlich keine völlig bedingungslose Kapitulation war. [2]

Das in Reims unterzeichnete Dokument gab den US-Amerikanern genau das, was sie wollten, nämlich das Prestige, die allgemeine deutsche Kapitulation in Eisenhowers Hauptquartier an der Westfront entgegengenommen zu haben. Auch die Deutschen erreichten das, was sie noch erhoffen konnten, nachdem sich ihr Traum von einer Teilkapitulation vor den westlichen Alliierten als nicht realisierbar erwiesen hatte: sozusagen einen "Aufschub des Inkrafttretens" um fast zwei Tage. Während dieser Zeit wurde praktisch nur noch an der Ostfront gekämpft, und unzählige deutsche Soldaten nutzten diese Gelegenheit, um sich hinter die Linien der Briten und der US-Amerikaner abzusetzen. [3]

Der Text der Kapitulationsurkunde in Reims stimmte in seinen Formulierungen auch nicht völlig mit dem überein, was die US-Amerikaner und die Briten vorher mit den Sowjets über die allgemeine bedingungslose deutsche Kapitulation vereinbart hatten. Außerdem ist es zweifelhaft, ob Susloparow, der als Vertreter der UDSSR (der Sowjetunion) fungierte, wirk - lich dazu autorisiert war, die Urkunde mitzuunterzeichnen. Es ist auch verständlich, dass die Sowjets alles andere als glücklich darüber waren, dass den Deutschen die Möglichkeit gewährt wurde, den Kampf gegen die Rote Armee im Osten noch fast zwei Tage fortzusetzen, während die Kämpfe an der Westfront praktisch eingestellt waren. Es entstand der Eindruck, dass in Reims in Wirklichkeit nur eine deutsche Teilkapitulation für die Westfront unterzeichnet worden war – also ein Arrangement getroffen wurde, das eindeutig gegen die vorherigen Abmachungen mit den Sowjets verstieß. Um die dicke Luft zu beseitigen, wurde entschieden, eine weitere endgültige Kapitulationszeremonie zu organisieren und dadurch die deutsche Kapitulation in Reims rückwirkend als eine Art Vorspiel zur endgültige Kapitulation und/oder als rein militärisches Aufgeben erscheinen zu lassen; trotzdem wird in den USA und in Westeuropa das Treffen in Reims bis heute als das wahre Ende des Krieges in Europa begangen. [4]

Am 8. Mai 1945 wurde im Hauptquartier des (sowjetischen Befehlshabers) Marschall Schukow in Berlin die endgültige und allgemeine, sowohl militärische als auch politische deutsche Kapitulation unterzeichnet, oder anders ausgedrückt, die deutsche Kapitulation vom Vortag in Reims von allen Verbündeten korrekt entgegengenommen. Die Unterzeichner für Deutschland, die auf Anweisung des Admirals Dönitz handelten, waren die Generäle Keitel, von Friedeburg – der auch schon in Reims anwesend war – und Stumpf. Dass Schukow einen niedrigeren militärischen Rang als Eisenhower hatte, diente letzterem als willkommene Entschuldigung dafür, der Zeremonie in den Trümmern der deutschen Hauptstadt fernzubleiben. Er schickte seinen rangniedereren britischen Stellvertreter, den Marschall Tedder, zu der Unterzeichnung, und das nahm der Zeremonie in Berlin natürlich etwas Glanz zugunsten der Zeremonie in Reims. [5]

Für die Sowjets und die Mehrheit der Osteuropäer endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der Zeremonie in Berlin am 8. Mai 1945, in der festgelegt wurde, dass die Waffen am Tag danach, also am 9. Mai 1945, niedergelegt wurden. Für die Amerikaner und für die meisten Westeuropäer blieb aber die Kapitulation in Reims, die am 7. Mai unterzeichnet und am 8. Mai wirksam wurde, das "echte Datum". Während der Osten am 9. Mai des Kriegsendes gedenkt, tut das der Westen stets am 8. Mai. Nur die Niederländer feiern am 5. Mai. Dass eines der größten Dramen der Weltgeschichte in Europa ein derart konfuses und unwürdiges Ende fand, ist nach Ansicht Gabriel Kolkos (eines US-amerikanischen Historikers,) den US-Amerikanern und den Briten anzulasten, die versuchten, aus der unvermeidlichen deutschen Kapitulation möglichst viele große und kleine Vorteile für sich herauszuschlagen – zum Nachteil der Sowjets. [6]

Der Erste Weltkrieg hatte de facto mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und de jure mit der Unterzeichnung des Vertrages von Versailles am 28. Juni 1919 geendet. Der Zweite Weltkrieg endete mit einer ganzen Reihe von Kapitulationen, es gab aber keinen Friedensvertrag wie in Versailles – zumindest nicht mit Deutschland. Friedensverträge wurden im Laufe der Zeit nur mit Japan, Italien und anderen Staaten geschlossen. Der Grund dafür war, dass sich die Sieger – die westlichen Alliierten auf der einen und die Sowjets auf der anderen Seite – nicht über Deutschlands Zukunft einigen konnten. Deshalb entstanden einige Jahre nach dem Krieg zwei deutsche Staaten; dadurch wurde ein für alle Beteiligten akzeptabler Friedensvertrag zunächst ausgeschlossen. Ein Friedensvertrag mit Deutschland, der alle seit Kriegsende bestehenden Probleme – zum Beispiel das der deutschen Ostgrenze – löste, wurde erst nach dem Fall der Berliner Mauer und mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten möglich.

In den "Zwei plus vier-Verhandlungen" im Sommer und Herbst 1990 fanden nicht nur die beiden deutschen Staaten eine Möglichkeit, sich zu vereinigen, auch die vier großen Siegermächte des Zweiten Weltkriegs – die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion – konnten ihre Bedingungen für die deutsche Vereinigung geltend machen und den Status des nun vereinigten Deutschlands klären; dabei ging es nicht nur um ihre eigenen Interessen, sondern auch um die Interessen anderer europäischer Staaten, besonders um die Polens. Das Ergebnis dieser Verhandlungen war der "Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland" (dessen voller Wortlaut hier aufzurufen ist); er wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet und kann – in "Ermanglung eines Besseren" – als Friedensvertrag angesehen werden, der den Zweiten Weltkrieg auch für Deutschland offiziell beendete. [7]

Anmerkungen / Notes

[1] German surrenders in Italy and on Lüneburg Heath: Germany Surrenders 1945, Washington, DC, 1976, pp. 2-3.

[2] Germans want separate surrender or at least gain time: Herbert Kraus, “Karl Dönitz und das Ende des Dritten Reiches”»,in Hans-Erich Volkmann (ed.), Ende des Dritten Reiches- Ende des Zweiten Weltkriegs: Eine perspektivische Rückschau, Munich and Zürich, 1995, pp. 4-5, 12; Germany Surrenders 1945, p. 6; Klaus-Dietmar Henke, Die Amerikanische Besetzung Deutschlands, Munich, 1995, pp. 687, 965-67; Helene Keyssar and Vladimir Pozner, Remembering War: A U.S.-Soviet Dialogue, New York and Oxford, 1990, p. 233.

[3] Germans profit from delay: Henke, op. cit., pp. 967-68.

[4] Questionable procedures in Reims: Gabriel Kolko, The Politics of War: The World and United States Foreign Policy, 1943-1945, New York, 1968, p. 387; Germany Surrenders 1945, p. 8.

[5] Ceremony in Berlin: Germany Surrenders 1945, pp. 8-9. [6] Kolko-quotation: Kolko, op. Cit., p. 388. [7] “2+4 negotiations”: Ulrich Albrecht, Die Abwicklung der DDR: Die «2+4 Verhandlungen »: Ein Insider-Bericht, Opladen, 1991.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.-de

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