Montag, 3. Juni 2013

Kapitalismuskritik brutal gestoppt

Mowitz
Der Kapitalismus behält seine Machtposition auch mit Hilfe einer brutal agierenden Rambopolizei. Noch. Ob in der Türkei, wo etwa 1000 Menschen verletzt und mindestens zwei getötet wurden, als die Polizei mit brutaler Gewalt gegen Hunderttausende Demonstranten vorging, oder in der deutschen Banksterhauptstadt Frankfurt am Main, als die deutsche Staatspolizei eine gerichtlich genehmigte Demonstration am Samstag dadurch verhinderte, in dem sie 1000 Demonstranten für Stunden einkesselte und damit die Hauptkundgebung des "Blockupy"-Protestes verhinderte. In ganz Europa wächst der Zorn seiner Bürger gegen die Verwüstung des Sozialgefüges seiner Gesellschaften durch eine international agierende Kapitalmafia, die sich dabei der Hilfe seiner Politclowns und einer systemeigenen Presse bedient. In Europa, den USA und anderen Hochburgen des Kapitalismus werden Krankenhäuser geschlossen, notwendige Operationen eingestellt und Schulen und Fabriken eingemottet. Nur Kriege und die damit einhergehende Kriegsindustrie, florieren noch über alle Maßen.

In der Zwischenzeit turnen millionenschwere Steuerbetrüger in den Logen der Spaßfußballarenen und schütteln den bereits genannten Politclowns die Hände. Dort werden sie von der gleichen Staatspolizei geschützt, die an anderen Stellen kritische Bürger den Staatsknüppel spüren lassen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die Mafiosos des Kapitals sollten nicht nur auf das dezente Ticken ihrer „Grand Complication“-Luxus-Uhren, zum Stückpreis von 1,92 Millionen Euro hören, sondern auch auf die Zeitbomben die in sozial total vernachlässigten Ghettos ihren Explosionen entgegenticken. Dort wo die Flüchtlinge unserer Nato-Kriege und wirtschaftlich am schlimmsten gebeutelten Opfer der Imperiums-Vertreibungspolitik, sowie der sogenannten Globalisierung eingepfercht werden. Diese beiden Seiten des Kapitalismustickens sind aneinandergekettet wie siamesische Zwillinge.

Die Unruhen im schwedischen Husby haben nicht so viel mit "Einwanderung" zu tun, wie die Kapitalismus-Rassisten nicht müde werden uns einzureden, sondern mit der Zerstörung des schwedischen Sozialstaates und der Ungleichheit seiner Gesellschaft. Wir hatten und haben diese Unruhen in vielen Ländern, wie in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien u.u.u. Das, was den Verursachern der Kapitalismuskrise zur Verteidigung einfällt, ist, mit Islamophobie-Parolen den "Feind" auszumachen, das Volk dumm zu schwätzen und den Fußballscheiß der Bayern und seines Steuersenkers-Präsidenten in Bierleichen-Dauersendungen des neuen, "Großdeutschen Rundfunks" als "deutsche" Großtat zu propagieren. Die Faschisten sind mitten unter uns.

Wie lange wollt Ihr den Dreck eigentlich noch widerstandslos hinnehmen? Verarschen könnt Ihr Euch doch selber.

FH


Zum Thema:
Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank - Zwei Instrumente zur Zerstörung von Nationen.....
Geht nach Pittsburgh, ihr jungen Männer, und bietet dem Imperium die Stirn!.....

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen