Montag, 10. Juni 2013

Kommen die Anstifter des Syrien-Terrors wieder ohne Gerichtsverfahren davon, oder wird zur Verbrechensvertuschung der Internationale Strafgerichtshof (ICC) bemüht?

Mowitz
Trotz der mit Hilfe von Al Quaida-Horden mit äußerster Brutalität durchgeführte Angriffskrieg des Imperiums und seiner Vasallen auf den souveränen Staat Syrien, mit dem Ziel die legale Regierung Assad wegzubomben, und durch eine hörige und dem westlichen Kapital ergebene zu ersetzen, scheint der Sieg der Regierung Assad über die bunt zusammengewürfelten ausländischen Terrorbanden, die vom Imperium, Katar, Saudi-Arabien, Israel und anderen, militärisch bewaffnet und logistisch unterstützt und geführt werden, nahe zu sein. Auch wenn William Hague, Außenmister Großbritanniens und vom Scheitel bis zur Sohle immer noch ganz britischer Kolonialimperialist, verkündete: "Wir wollen eine Lösung ohne Assad. Wir akzeptieren nicht, das Assad im Amt bleibt."

Die Regierung Assad machte unterdessen Nägel mit Köpfen und eroberte die strategisch wichtige Region al-Kusair zurück. Auch scheint die syrische Regierungsarmee offenbar kurz davor zu sein, die Wirtschaftsmetropole Aleppo, die seit längerer Zeit von Terroristen kontrolliert wird, wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.
"Im Norden des Landes hat die Armee die Operation „Nördlicher Sturm“ begonnen, um die Provinz Aleppo zu befreien, wie die syrische Nachrichtenagentur „Syria al-An“ meldet.

Am Sonntagvormittag rückten die Truppen in den Vororten Hayan und Atarib mit Panzern vor und griffen auch in Hareytan und Kafar Hamra die Stellungen der „Freien Syrischen Armee“ an. In Anadan kämpft die Armee um zwei wichtige Autostraßen, um die Rebellen von der Versorgung abzuschneiden."RIA Novosti
Wer nun glaubt die Wall Street Regierung würde ihr Ziel, die Durchführung der Pläne zur gewaltsamen Bildung des "Neuen Nahen und Mittleren Osten" einstellen, oder auch nur verlangsamen, irrt gewaltig. Heute meldet RIA Novosti, unter Berufung auf AP, dass Außenminister John Kerry eine für heute geplante Naost-Reise eingestellt hat, um über US-Waffenlieferungen an ausländische Terrorbanden in Syrien zu beraten.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Die Terroristen machten wiederum heute von sich reden, als sie den 15-jährigen Mohammad Kattaa im Beisein seiner Eltern, wegen "Gotteslästerung" brutal ermordeten. Grund: Der Junge verkaufte Kaffee auf der Straße, als ein Mann auf ihn zukam und eine Tasse gratis forderte, berichtet der TV-Sender „Al Dschasira“ am Montag. „Selbst wenn Mohammed auf die Erde herabsteigt, werde ich dir das nicht anschreiben lassen“, soll der Junge dem Mann geantwortet haben.

Genug um ihn dafür mit zwei Schüssen, zuerst einen in den Mund und dann einen in den Hals, für "Gotteslästerung" zu ermorden.

Das Weiße Haus stört das Treiben seiner Terrorbanden wenig. Es gibt sich nur "besorgt" über die Erfolge der syrischen Armee bei der Verteidigung der syrischen Souveränität.

Und die syrische Souveränität will das Imperium auch weiterhin durch Aufrüstung seiner Handlanger aushebeln und durch ein Terrorregime seiner Wahl in Syrien ersetzen. Wie in Libyen.

FH

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Interviewerin: Glauben Sie, dass wir demnächst weiße Kriegsverbrecher aus imperialistischen Staaten vor Gericht stellen können?

Chomsky: Fast unmöglich. Schauen Sie sich nur den ICC an, den Internationalen Strafgerichtshof. Dort stehen schwarze Afrikaner vor Gericht und Leute, die der Westen nicht mag. Bush und Blair müssten beide dort vor Gericht stehen. Es gibt kein Verbrechen in der jüngeren Geschichte, dass größer ist, als die Invasion des Irak. Obama müsste dort vor Gericht stehen wegen des Terrorkrieges. Aber das ist fast unvorstellbar. Und es gibt für diesen Fall sogar ein Gesetz in den USA. In Europa wird es Holland-Invasionsgesetz genannt. Es berechtigt den US-Präsidenten Gewalt einzusetzen, um US-Ameikaner zu befreien, für den Fall, dass diese nach Den Haag gebracht werden sollen, um dort angeklagt zu werden. Das Ganze ist einfach irrsinnig.

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