Mittwoch, 26. Juni 2013

Snowden: kein Vertrauen in US-Gerichtsbarkeit - Plan B: Sichert sich mit Plazierung geheimer Dokumente weltweit ab - falls ihm etwas passiert

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Am Dienstag enthüllte Glenn Greenwald, der Guardian Journalist zu dem Edward Snowden zuerst Kontakt hatte, dass Edward Snowden sich extrem abgesichert habe, falls ihm etwas "zustoßen" sollte, schrieb The Daily Beast.

- Er hat extreme Maßnahmen vorgenommen, um sicherzustellen, dass viele verschiedene Menschen weltweit Zugriff auf diese Dateien bekommen, damit die Dokumente auch veröffentlicht werden, sagte Glenn Greenwald zu The Daily Beast.

Allerdings stehen die Dateien der geheimen Dokumente nur zur Verfügung, wenn Edward Snowden etwas "zustößt".

Unterdessen "warnte" schon Außenminister Kerry Russland und China, denen er mit einer Gefährdung der wechselseitigen Beziehungen "drohte", falls Russland Snowden nicht ausliefere. Der russische Präsident Putin, dem rechtsstaatliches Denken bedeutend näher und geläufiger zu sein scheint, als den Drohnen-Mördern der Wall Street Regierung, konterte kühl und gelassen, dass Snowden sich im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo aufhalte, wozu er als Transit-Passagier auch das Recht hat. Als Transit-Passagier benötigt man kein Visum oder andere Dokumente. Snowden kann sich ein Flugticket kaufen, wohin auch immer er fliegen will. Snowden ist ein freier Mensch, der selbst das Ziel seiner Reise bestimmen kann. Zum Auslieferungs-Ansinnen führender US-Politiker sagte Putin, auch hier ganz Rechtsstaatler: Ausliefern könne man fremde Staatsbürger nur in die Länder, mit denen man Auslieferungsabkommen geschlossen habe. So ein Abkommen habe man aber nicht mit den USA.

FH

Zum Thema:

Gegenmeinung: Nächster Anhalt: Mit Drohnen auf Snowdenjagd?.....




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen