Dienstag, 9. Juli 2013

Undankbares Lumpenproletariat

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Den Konzernmedien ist schon lange die fehlende Dankbarkeit in den langen Schlangen der Suppenküchler ein Dorn im Auge. Die Lumpen wissen nicht wie gut es ihnen geht. Also muss es ihnen erklärt werden. Konzernmedien verwechseln mit Vorliebe, ganz nach Wunsch ihrer Eigentümer, die Verheißungen des Kapitalismus mit einer nicht vorhandenen Wirklichkeit.

Bundesrepublikanischen Schuhkartonbewohnern unter den Brücken von Rhein und Ruhr, Donau, Iller, Lech, Isar, Inn, Elbe, Weser und am Mittellandkanal, fehlt die richtige Einsicht in ihre durchaus vorzügliche Lage, um die sie ganz Europa beneidet. Oder wie das ehNaMag mit erhobenem Zeigefinger schreibt: " Deutsche sind Europas Sorgenmeister". Daran muss gearbeitet werden. Diese Sicht der Dinge muss sich ändern und mittels Manipulationen in eine schöne neue Welt schöngeschrieben werden. Gutbezahlte Lohnschreiber sind eh nicht von der prekären Lage betroffen wie diejenigen, über die sie so gekonnt rumschmieren.

Dann wird den Lesern eingebläut, wie dankbar sie doch eigentlich zu sein hätten. Schließlich boome die deutsche Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit ist schon seit Jahren per Dekret und dreisten Staats- und Statistiklügen abgeschafft worden. Der Agenda-2010-Sozialstaat hält für alle gratis Schuhkartons im Angebot, die selbst etwas für ein schöneres Zuhause tun wollen. Und für artgerechte Nahrung stehen Suppenküchen im Volksheim zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund sind die Milliarden Euro-Gräber bei "Eurofighter", "Euro Hawk", Hubschrauber, Kriegshaushalt und Afghanistan nur Peanuts. Kaum der Rede wert. Die "Qualitätsjournaille" lässt sich nicht die Chance entgehen, sich mit dem, in diesem Zusammenhang, Hinweis auf Monthy-Pythons, "Always look on the bright side of life" ,(Schauen Sie immer auf die schöne Seite des Lebens), völlig zu entblöden.

FH

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