Dienstag, 10. September 2013

Giftiges Giftgas-Angebot des Wall Street Außenministers

Mowitz
Es sieht so aus, als wäre die Welt, nicht nur Syrien, noch mal so eben an einem offenen imperialistischen Eroberungskrieg vorbeigeschrammt. Zumindest für den Augenblick. Die Zauberformel war der Auftritt des Kriegsgrunderfinders im Stundentakt, Kerry, "Ich könnte euch noch tausend Beweise nennen, wenn ich nur welche wüsste", als er mit weitausholender theatralischer Geste, aus einer Laune heraus verkündete, ein Krieg sei nur dann noch zu verhindern, wenn die Assad-Regierung ihre Giftgas-Vorräte innerhalb einer Woche unter internationaler Kontrolle stellen würde. Wer will es den Russen und Syrern verdenken den Kerl beim Wort zu nehmen, um ein drohendes US-Massaker am syrischen Volk noch abzuwenden?

Das die Giftgas-Attacke in Damaskus von dem Verbündeten der Wall Street Regierung, Saudi Arabien mit seinen Al Qaida Kampftruppen durchgeführt wurde, darüber berichteten, deutsche Übersetzung hier, (womöglich in Absprache mit den vor Ort federführenden US-Geheimdiensten), immer noch vereinzelt vorhandene, mutige Journalisten, die mit überlebenden Opfern und Tätern der Attacke sprachen.

Wie im Fall der ständigen nuklearen Kriegsbedrohung des Irans durch Israel im Verbund mit dem Wall Street Kapital, spielt der Friedenserpresser die Rolle des Heilsbringers, und kommt damit durch. Der Iran hat keine Atombomben, arbeitet aber an einem international erlaubten Atomprogramm zur friedlichen Nutzung der Kernenergie und wird offiziell dafür von den real existierenden Atommächten Israel und USA seit Jahren, auch unter Zuhilfenahme einer Lüge, was sonst, nuklear bedroht. So langsam sollte selbst das kollektive Gedächtnis so weit gekommen sein, um die dauernden Wiederholungen der Schmierenvorstellungen richtig einordnen zu können um die Schauspieler des Kapitalismus in die Wüste zu schicken.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Die internationale Kontrolle der Giftgasbestände Syriens, wird nicht von flankierenden, internationalen Kontrollen der US- und israelischen Giftwaffenarsenale begleitet. Trotz der Ratifizierung 1997 des Chemiewaffe-Abkommens durch den US-Kongress, die besagt, dass die chemischen Massenvernichtungswaffen bis zum Jahr 2012 vernichtet sein sollten, lagern sie immer noch einsatzbereit in Pueblo/Colorado und anderen Stellen der USA.

Das Wall Street Kapital wird nicht aufhören die Welt mit ewigen Kriegen zu erpressen bis es am Ziel seiner Träume angelangt ist. Die globale Diktatur des Kapitals, wie böse Zungen es nennen. Die Nebelkerzenwerfer in Deutschland bemühen für das gleiche Ziel lieber verbal das fromme Bild der "Sozialen Marktwirtschaft". Das wird der Allgemeinheit als Grundlage für Wohlstand, Fortschritt, Demokratie und Frieden eingehämmert. Und das mit Hilfe der Konzernmedien. Aber Hallo, dann muss es ja stimmen.

FH

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