Montag, 30. September 2013

US-geschützte Banden in Syrien mit Chemiewaffen ausgerüstet

Mowitz
Die von den USA und seiner verbündeten Vasallen eingesetzten ausländischen Qaida-Banden, die in Syrien den bewaffneten Kampf gegen die Regierungstruppen der legalen syrische Regierung führen, sind im Besitz von Chemiewaffen. Eigentlich keine Überraschung, aber wenn es aus dem Munde des russischen Außenministers Sergej Lawrow kommt, bekommen die Worte ein ganz anderes Gewicht. Und das nur einige Tage nach der vorläufigen "Verständigung" zwischen Washington und Moskau die sich auf einen Resolutionsentwurf für den Uno-Sicherheitsrat geeinigt haben sollen.
"Die Regimegegner „besitzen solche Waffen, und Bestätigungen dafür gibt es immer mehr“, sagte er, [Lawrow], in einem am Samstagabend vom russischen Fernsehen gesendeten Interview.

Die Sponsoren der syrischen Opposition seien dafür verantwortlich, dass die Extremisten keine Versuche unternehmen, C-Waffen anzuwenden, betonte der Minister.

„Dieser Tage haben wir von einem Telefongespräch zwischen Extremisten erfahren, das abgefangen wurde“, so Lawrow. „Die Zeitung ‚Kommersant‘ hat darüber berichtet. Wir haben unsere amerikanischen und westeuropäischen Kollegen sowie andere Länder, die die Opposition unterstützen, darauf aufmerksam gemacht und gefordert, dass ihren ‚Schützlingen’ jede Möglichkeit genommen wird, weitere Versuche zu unternehmen, in den Besitz von C-Waffen zu kommen, geschweige denn diese Waffen in Zukunft anzuwenden. Denn wir wissen, dass die Opposition mehr als einmal solche Provokationen in Syrien versucht hat. Ria Novosti

Die Qaida Truppen aus Saudi Arabien und Katar sind für ihre brutalen Giftgasattacken auf Kinder und Zivilisten bekannt, und eine offizielle Aufklärung ihrer Verbrechen wird wohl so lange nicht möglich sein, wie die schützende Hand des hegemonialen Vorreiters des Kapitalismus, es verhindern kann/will.

Mit Todesschwadronen kennt sich die Führungsmacht der radikalkapitalistischen Werteordnung auf dem Weg zur Weltherrschaft aus. Bereits in den 70er und 80er Jahren trieben sie ihr blutiges Unwesen im lateinamerikanischen Hinterhof der Führungsmacht. Damals und schon seit Jahrzehnten zuvor, war Lateinamerika durchsetzt von US-eingesetzten und unterstützten Militärdiktaturen, die immer mehr in Bedrängnis gerieten, als sich die Völker Lateinamerikas gegen ihre Peiniger erhoben. Das Imperium unterstützte seine Militärdiktauren durchweg neben "Militärberatern" auch mit Waffen in großem Stil. Der bekannteste Fall eines einzelnen Terroraktes war das Massaker von El Mozote, eine der schlimmsten Gräueltaten in der Geschichte Lateinamerikas. Siehe auch: Wir morden bis zum Einmarsch.

Das Imperium führt in Afrika derzeit einen groß angelegter Eroberungszug durch. Es ist bereits in 35 afrikanischen Ländern mit Truppen im Einsatz, um sich Afrikas enorme Ressourcen, anzueignen oder zumindest die Verfügungsgewalt über sie auszuüben. Im Gegensatz zu China, dass sich in Afrika mit friedlichen Mitteln und einer kreativen Wirtschaftspolitik positioniert, sind der Hegemon und seine Vasallen bereit, Gewalt anzuwenden. Wobei der Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen und die schon jahrzehntelange Besatzung und Plünderung Palästinas erst der Anfang sind. Hilfreich dabei ist, den sogenannten Kampf gegen den Terrorismus, der den Kampf gegen die "rote Gefahr" ersetzt hat, als Schild für den kapitalistischen Beutezug vor sich herzutragen.
"Brzezinski, Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter, schildert eine geheime präsidiale Richtlinie aus dem Jahre 1979, die den Beginn des heute so genannten „Krieges gegen den Terror“ markierte. Siebzehn Jahre lang haben die USA extremistische Dschihadisten, die „eine ganze Generation in Gewalt ertränkten“, ausgebildet, finanziert, mit Waffen versorgt und einer Gehirnwäsche unterzogen. Der Plan trug den Namen „Operation Wirbelsturm“ und sollte die UdSSR zu Fall zu bringen – doch was einstürzte, waren die Twin Towers."
FH

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Gegenmeinung: Von den USA unterstützte Terroristen haben den US-Botschafter in Libyen ermordet.....

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