Sonntag, 13. Oktober 2013

Systemisches vom Kapitalismus-Krieg: Schafft eins, zwei, drei viele Lampedusas!

Mowitz
Die Brigaden der auf leisen Sohlen über ganz Afrika verteilten GI's treiben sich jetzt überall auf dem Kontinent herum; die Wall Street Regierung schickt immer mehr von ihnen, errichtet immer mehr Stützpunkte, arbeitet immer enger, aber bedeckt, mit Golf-Diktaturen, dem Apartheid-Staat Israel und den von ihnen eingesetzten al Qaida Horden zusammen, die seit langem die Hauptrolle der sogenannten "Rebellen" in Syrien spielen, und vom Westen mit Waffen ausgerüstet werden, um möglichst viel Tod und Schrecken zu verbreiten. So erhoffen sich das Imperium und seine Vasallen ihr Ziel, die Vernichtung des souveränen Staates Syrien, schnellstmöglich zu erreichen. Zwar hat man sein Ziel noch nicht erreicht, ist ihm aber leider ein ganzes Stück näher gekommen. Und weil es bei dem Raubzug um vitale Profitinteressen unserer Konzerne geht, findet eine seriöse Berichterstattung in den Konzernmedien auch nicht statt.

Die von den Terrorbanden mit Giftgas und Massenerschießungen umgebrachten Zivilisten, darunter viele Kinder, wurden lange Zeit von westlichen "Qualitätsmedien" syrischen Regierungstruppen angedichtet. Ob eine Änderung der offiziellen Lügenberichterstattung im Anmarsch ist, wissen wir nicht, aber es häufen sich Hinweise darauf, dass die islamistischen Terrortruppen, die einst von den USA kreiert und finanziell gefördert wurden, aus dem Ruder laufen und sich auch fanatische Kriegsjournaillen bemüßigt sehen, darüber zu berichten. Dadurch wird die Schuld der westlichen W(ä)rtegemeinschaft für das schwerste von allen Kriegsverbrechen, die man sich mit dem de facto illegal geführten Angriffskrieg, auf sich geladen hat, nicht im geringsten verringert. Dafür gehören die Verantwortlichen vor ein internationales, unabhängiges Kriegsverbrechertribunal gestellt.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
In Hannover wurden 107 Flüchtlinge aus Syrien, von sonst eher der Flüchtlingsaufnahme unwillig gegenüberstehenden Granden empfangen. Aber so kommt man ins Bild und fasst die Gelegenheit beim Schopfe mal den barmherzigen Samariter fröhlich raushängen zu lassen. Der deutsche Innenminister Friedrich, "die USA sind ein Rechtsstaat", heuchelte zwar richtig schön, als er der Süddeutschen Zeitung sagte, die Entwicklung in den Herkunftsländern müsse so verbessert werden, dass die Menschen keinen Grund hätten, ihre Heimat zu verlassen, aber es war eben nichts als eine gigantische Heuchelei. Warum, so meine einfache Frage, muss der Westen unter den übergeordneten Interessen des Großkapitals und der internationalen Finanzindustrie erst die Länder bekämpfen, verwüsten und ausbeuten, damit es ihnen besser gehen soll? Ich kann mir schon vorstellen, dass es auch in der deutschen Regierung genug Pappnasen gibt, die allen Ernstes glauben sie hätten das "moralische" Recht auf der Seite der Mörder zu stehen, damit Flüchtlinge nicht Flüchtlinge werden müssen.

Nur weniger als eine Woche nach dem Tod von 329 Flüchtlingen vor Lampedusa, ist schon wieder ein schwimmender Seelenverkäufer vor Lampedusa untergegangen und mit ihm sind diesmal 34 Tote zu beklagen. Sie kommen aus Ländern wo westliche Truppen, auf leisen Sohlen und von westlichen Medien unbehelligt, einen offiziellen Krieg gegen den Terror führen. Aber in Syrien rüstet man die Terroristen auf und lässt sie für Ziele des Kapitals kämpfen. So wie zu Anfang der "Terror-Schöpfungsgeschichte", als die konkurrierende Sowjetunion in Afghanistan auch von us-ausgebildeten Quaida-Kämpfern mitbekämpft wurde. Der Systemkrieg geht weiter, auch nach der Auflösung der Sowjetunion.

"Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.
Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden;
20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig;
für 100 Prozent stampft es alle
menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen,
das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.

Thomas J. Dunning
Ökonom und Gewerkschaftsführer (1799 - 1873)
in der Zeitschrift Quarterly Reviewer
London 1860 "

FH

Zum Thema:
Gegenmeinung: Schöne neue Zeit: Eine Invasion macht keine Schlagzeilen und die Lügen von Hollywood führen einen an der Nase herum.....
Nachtwandler: Der gigantische "kleine Fußabdruck" des AFRICOM.....

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