Donnerstag, 14. November 2013

Bloß keine Panikmache: Atomstrom ist sicher, billig und sauber. GAUs in Fukushima und Tschernobyl nur Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern!

Mowitz
Mit kritischen Berichten über Sein oder Nichtsein des Lebens auf unserem Planeten, das sich gerade in Fukushima abspielt, halten sich unsere Staats- und Konzernmedien vornehm zurück. Nur sparsam dringen Berichte an die Öffentlichkeit und der ganze Umfang der Katastrophe ist auch bei einigermaßen aufgeweckten Bürgern eher unbekannt. Da bleibt es nicht aus, dass die Großschwätzer der Atomenergiewirtschaft, sich nur darum sorgen, ihren Vermögensschaden kompensiert zu bekommen.

Glauben diese Kotzbrocken wirklich, dass mit einigen Milliarden Euros und Dollars vernichtetes Leben zurückgekauft werden kann? Unmöglich ist es nicht, dass sie es glauben, oder wollen es uns glauben machen. Handeln nicht die ersten Sätze bei Berichten von großen Katastrophen fast immer von Schäden die in XY-Milliarden Höhe auftreten und mit Geld auch wieder zu beheben sind?

Falls die Fukushima-Katastrophe vollends bei der angestrebten Bergung von 1400 Brennelementen aus dem Ruder läuft, geht es allerdings in der Tat um unser aller Überleben. Insgesamt sind mehr als 11.000 Brennelemente über die ganze Anlage in Fukushima verteilt.
"Abgebrannte Brennelemente müssen unbedingt unter Wasser aufbewahrt werden. Die darin enthaltenen Brennstäbe sind mit einer Zirconium-Legierung ummantelt, die sich, wenn sie mit Luft in Berührung kommt, spontan entzündet. Zirconium wurde früher in Blitzlampen für Fotoapparate verwendet und verbrennt mit extrem heller und heißer Flamme.

Ein Brennstab ohne Ummantelung strahlt so viel Radioaktivität ab, dass jeder, der sich in seiner Nähe aufhält, in wenigen Minuten stirbt. Eine Feuersbrunst könnte das ganze Bedienungspersonal dazu zwingen, aus (dem Kernkraftwerk) Fukushima zu fliehen und die havarierte Anlage unkontrolliert sich selbst zu überlassen.

Nach Aussage des Ingenieurs Arnie Gundersen, der 40 Jahre in der Atomindustrie gearbeitet und Brennstäbe für sie hergestellt hat, sind die abgebrannten Brennstäbe aus dem Kern der Einheit 4 verbogen, beschädigt und so brüchig, dass sie zu zerbröckeln drohen. Mit Überwachungskameras wurde festgestellt, dass in dem beschädigten Kühlbecken bereits eine beunruhigende Menge von Bruchstücken liegt."
Heute ist bereits die ganze Westküste der USA durch radioaktiven Niederschlag aus Fukushima belastet. An der Küste Kaliforniens wurden so viele tote Seelöwen gefunden, dass man bereits von einer Epidemie sprechen kann. Entlang der Pazifikküste Kanadas und Alaskas ist die Population des Rotlachses auf ein historisches Tief abgesunken. Eine riesengroße schwimmende Insel aus radioaktivem Schutt aus Fukushima von der Größe Kaliforniens hat den Pazifik überquert und treibt auf die Westküste Nordamerikas zu. (s. hier)

Afrikazyklus, Assemblage, Ilona Jentsch
Freidenker Galerie
Nur Berufsbeschwörer, wie der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe, die der Welt erzählen die Fukushima-Katastrophe unter Kontrolle zu haben, erdreisteten sich, um die olympischen Spiele 2020 nach Tokio zu holen, auf der 125. Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees am 7. September 2013 folgende gigantische Lüge in die Welt zu setzen:
"Einige könnten sich Sorgen wegen Fukushima machen. Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass dort alles unter Kontrolle ist. Von dort ist bisher keine Gefahr für Tokio ausgegangen, und das wird auch so bleiben."
Na ja, anscheinend glaubten die Vertreter des IOC diese gemeingefährliche Lüge und hat die olympischen Spiele 2020 an Tokio vergeben.

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil ist seit 1999 Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und kam die Tage aus Japan zurück, wo er sich über die Auswirkungen der Nuklearkatastrophe informiert hatte und gab der "jungen Welt" ein dramatisches Interview. Er spricht davon, dass die ganze Nordhalbkugel der Erde verstrahlt werden könnte, und die japanischen Behörden Pläne für die Evakuierung Tokios haben. Wie das gehen soll, wusste er auch nicht, denn dort halten sich tagsüber etwa 30 Millionen Menschen auf. (Wie war das noch mit dass alles dort unter Kontrolle ist; und dass das auch so bleiben wird?)

Aber mich persönlich hat folgende Geschichte, die Sebastian Pflugbeil im Interview erzählte und die die ganze Tragweite aufzeigt was jetzt schon auf uns zukommt, am stärksten berührt:
"Ich habe gerade den Bericht eines australischen Seglers gelesen, der oft lange Törns in diesem Teil des Pazifiks gemacht hatte. Früher, so schreibt er, habe er sich auf See von selbstgefangenem Fisch ernährt. Kürzlich sei er aber von der japanischen Hafenstadt Osaka nach San Francisco gesegelt – er habe auf der ganzen Strecke keinen Fisch und keinen Vogel mehr gesehen! Das einzige Lebewesen, das ihm begegnete, sei ein an der Oberfläche treibender halbtoter Wal mit einem Riesengeschwür am Kopf gewesen. Kanadische Fischer berichten, daß sie bestimmte Fischarten in diesem Jahr noch gar nicht zu Gesicht bekommen haben." junge Welt
Kann man die Wale zurückkaufen, wenn der letzte verstrahlt ist, möchte ich mal gerne von den atomaren Vattenfall-Kotzbrocken wissen, die wegen Vermögensschadenersatz vor den Kadi ziehen und sich selbst auf schlankem Fuß jeder Verantwortlichkeit entziehen.

Zum Schluss ein kurzer Abriss über die Weißen und ihrem Fetisch das runde Metall, Geld. Aus den Reden des fiktiven Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea an seine Stammesmitglieder:
"Geld ist seine Liebe. Geld ist seine Gottheit. Sie alle die Weißen denken daran, auch wenn sie schlafen. Es gibt viele, deren Hände sind krumm geworden und gleichen in ihrer Haltung den Beinen der großen Waldameise, vom vielen Greifen nach dem Metall und Papier. Es gibt viele, deren Augen sind blind geworden vom Zählen ihres Geldes. Es gibt viele, die haben ihre Freude hingegeben um Geld, ihr Lachen, ihre Ehre, ihr Gewissen, ihr Glück, ja Weib und Kind. Fast alle geben ihre Gesundheit dafür hin. Um das runde Metall und das schwere Papier. Sie schleppen es in ihren Lendentüchern zwischen zusammengefalteten harten Häuten. Sie legen es nachts unter ihre Schlafrolle, damit es ihnen niemand nehme. Sie denken täglich, stündlich, sie denken in allen Augenblicken daran. Alle, alle! Auch die Kinder! Sie müssen, sollen daran denken. Es wird sie von der Mutter so gelehrt, und sie sehen es vom Vater. Alle Europäer!"

FH

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