Sonntag, 1. Dezember 2013

Werte Leser!

Die NSA rettet Leben

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de


Seit fünf Jahren betreibe ich diese Seite und fange langsam an mich zu wiederholen. Was ich zu sagen hatte, habe ich gesagt. Nun ist es Zeit sich selbst vom Netz zu nehmen, bevor ich abgeschaltet werde. Die mir verbleibende Lebensrestlaufzeit werde ich mit weniger Ärger über Spionprogramme überwachungswütiger europäischer und US-amerikanischer Schnorchelorganisationen Krimineller, die sich auf meiner Seite tummeln, verbringen. Eigentlich sollten sie es ja schon lange bemerkt haben: Ich benutze ausschließlich öffentliche, für Jedermann zugängliche Quellen bei meinen Berichten. Was auch in einer von Konzernen übernommenen "Demokratie", nichts überwachungswürdiges sein sollte. Zur Wiederherstellung der politischen Hygiene wäre es an der Zeit, die ganzen Überwachungs-Vereine für gemeinnützliche Arbeitseinsätze in Kohle- und Erzbergwerke abzustellen, damit sie der Solidargemeinschaft nicht so penetrant auf der Tasche liegen, sondern für ihren Unterhalt eine anständige Arbeit verrichten müssten.

2,1 Mio. Seitenaufrufe seit Mai 2009 sind für mich als einzelner Seitenbetreiber der Sparte Politikblogs, ein toller Erfolg. An dieser Stelle möchte ich den vielen Übersetzern danken, die mit ihren brillianten Übersetzungen die Leser vergessen ließen, dass sie viele übersetzte Texte lasen, die sprachlich von deutschen Originaltexten nicht zu unterscheiden waren. Eine wirkliche Bereicherung für die Leserschaft, da das Niveau vieler übersetzter Texte häufig weit über dem üblichen Rauschen im Netz lag. Auch Kostas Koufogiorgos ein herzliches Dankeschön für seinen Karikaturenschatz aus dem ich frei wählen durfte und die meine Seite bereicherte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Eine Karikatur bringt mehr als eine Million Worte auf den Punkt.

Ich selbst habe viel gelernt während meiner aktiven Netzzeit. Positives wie Negatives. Wie im wirklichen Leben gibt es im Netz ausgesprochen kleingeistige Arschlöcher/Innen aber auch kluge und weitsichtige Mitmenschen. Die Spreu vom Weizen zu trennen bleibt jedem selbst überlassen.

Vielen Dank, dass Ihr mir Euer Ohr geliehen habt. Vielleicht will ich ja hin und wieder doch etwas von mir hören lassen. Man soll ja nie "Nie" sagen. Das Hintertürchen will ich mir offen halten.

Folker Hoffmann aka Mowitz