Montag, 24. Februar 2014

Ukraine: Das Kapital schnürt schnell .....(die Schlinge um den Hals seiner Beute)

Mowitz
Kaum waren die Toten auf dem Maidan-Platz gezählt, 77 Menschen sollen es nach offiziellen Verlautbarungen sein, die jetzt noch schnell dem demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch in die Schuhe geschoben werden und der jetzt, ruck zuck, wegen "Massenmord" gesucht werden soll. Da kuschelt es sich für westliche ÄLITEN, wie Merkel, Steinmeier, Obama, Cameron & Konsorten doch ganz ungeniert viel heimeliger mit den jetzt zu Widerstandskämpfern und Revolutionären mutierten ukrainischen Faschisten, die sich als treue Nachfolger und Bannenträger nationalsozialistischen Ideenguts sehen, und der Mitte der Gesellschaft entsprungen sind.

Ich habe es schon öfters hier zur Sprache gebracht. Nazis und Faschisten von Gewicht, sind nicht springerbestiefelte Glatzen oder Totschläger auf dem Maidan-Platz, sondern die geistigen (Ä)liten die sich hinter ihnen verbergen. Also Leute, die gemeinhin der internationalen Finanzmafia und dem Großkapital zur Hand gehen und es für den Erhalt des Kapitalismus zwischendurch kräftig krachen lassen. Denn nichts lohnt sich mehr für die Reichen, als den Kapitalismus als unumstößliche Weltreligion fest in den Köpfen der weniger Reichen zu verankern. Ein schöner Slogan für Dummies, mit und ohne Klammer, variabel bis zum geht-nicht-mehr, dröhnte vor nicht allzu langer Zeit in unseren Ohren: "Wir sind alle (kleine) Kapitalisten," oder "Wir sind alle keine Kapitalisten." Nur große Kapitalisten ging nicht. "Wir sind alle große Kapitalisten." Nee, da hätten sogar die Dummies aufgemuckt und sich verarscht gefühlt. Und wenn Dummies aufmucken, weiß man nie wie und wo es endet. Scharfschützen auf dem Maidan-Platz machten westliche "Qualitätsmedien" ungesehen und ungeprüft beim Gegner fest. Obwohl schon am Tag zuvor, laut ukrainischem Sicherheitsdienst SBU, 1500 Schusswaffen und 100 000 Stück Munition von radikal gesinnten Oppositionellen, im Klartext also Faschisten, entwendet wurden.

Was immer Janukowitsch für ein politisches Arschloch ist, von denen es in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und vielen, vielen anderen Ländern in staatstragenden Ämtern, übrigens auch nur so wimmelt; ob er sich ungesetzlich persönlich bereichert hat oder nicht, kann nur ein unabhängiges, nicht gekauftes Gericht, in einem fairen Prozess entscheiden. Bis zu einem Urteil das ihn rechtskräftig schuldig spricht, gilt auch für Janukowitsch im juristischen Sinne die Unschuldsvermutung. An der sich hier aber keine Sau von der politischen Klasse - und die Presse ist Teil der politischen Klasse - halten wird.

Bei dem unrechtsstaatlichen Selbstverständnis das der Westen ganz offen zur Schau stellt, der für sich das Unrecht in Anspruch nimmt, überall und zu jedem Zeitpunkt, selbstherrlich und mit leicht durchschaubaren Lügen, souveräne Staaten zu überfallen, und wieder andere "nur" zu destabilisieren. Ausländische politische Leitfiguren zu dämonisieren um wie ein Gangsterclan "Beute zu machen". Wie z.Z. in Afrika und eben auch in der Ukraine. Vom Iran und Syrien ganz zu schweigen. Wenn es sich nur um ein harmloses Schachspiel handeln würde, könnte man es ja den Hollywood-Inszenierern überlassen. Aber ihre Blutspur hinterlässt Millionen Tote, und Abermillionen Verwundete und Kranke. Viele schon als Neugeborene ganz schlimm gezeichnet. Nicht lebensfähig, siechen sie unter unsäglichen Qualen langsam dem Tod entgegen. Berichtet wird darüber in unseren moralisch völlig verkommenen Medien nicht.

Es bedarf schon ungewöhnlich mutiger und mitfühlender Menschen, die sich diesem Leid annehmen. Einer von ihnen, Siegwart-Horst Günther, Arzt und Antifaschist, wurde nach seiner Entdeckung des Golfkriegssyndroms, wie ein Verbrecher ins Gefängnis geworfen und dort misshandelt. Nicht im Deutschland des Dritten Reiches, oder wie einige hirngewaschene BILD-Leser jetzt meinen könnten, im Deutschland der DDR, nein, das geschah im frisch vereinten Gesamtdeutschland Mitte der 1990er Jahre.

Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema. (Manchmal gehen vor lauter Wut die Pferde mit mir durch und ich schweife vom Thema ab. Tschuldigung. Soll auch nie wieder vorkommen.)

Was sagen unsere Pressediener des internationalen Großkapitals heute an herausragender Stelle in ihren Horrorjounaillen?
"Angst vor Staatsbankrott: Amerikaner und Briten bieten Ukraine Finanzhilfe [an]"
Hier versuchen die Wall Street und die City of London, als maßgebliche Machtzentren hinter den schon bald wieder vergessenen Schaumschlägern Obama und Cameron, den Eindruck bei einer unbedarften Leserschaft zu erwecken, das man durch seinen hinterhältigen und völkerrechtswidrigen Staatsputsch mit bezahlten Krawallmachern, für deren langfristige Planung die USA schlappe 5 Milliarden $ in ein "Netzwerk" in der Ukraine investierte, der Ukraine nur Gutes wolle und für sie Opfer und vor allen Dingen Hilfe bereit halten würde.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Wenn der Begriff Finanzhilfe fällt, und der US-Finanzminister Jack Lew die Ukraine auffordert sich wegen Finanzunterstützung zügig an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu wenden, ist der erste Schritt zur Plünderung der Ukraine getan. Am besten täten die Begünstigten dieser Aufforderung daran, sich dieser Art von "Hilfe" unter lauten "Hilfe-, Hilferufen"  schnellstmöglich zu entziehen.

In diesem von den USA gekauften und zusammengestellten 5 Milliarden Netzwerk, sitzen entweder geistige Flachschirmnieten die nicht wissen wie der IWF sein Geld eigentlich verdient, und was seine Aufgabe ist, oder es ist ihnen egal. Skrupellosen Machtmenschen die wissen wie man sich kaufen lässt, ist das meiste egal. Ihre Mitmenschen sowieso. Das wusste auch schon "Gasgretchen" Julija Timoschenko, die zur Milliardärin wurde und im Jahre 2011 zunächst wegen Amtmissbrauch zu 7 Jahren Haft von einem ordentlichen Gericht verurteilt wurde. Heute traf die eine Füchsin eine andere. Zwei vom selben Schrot und Korn. Hier in einer gelungenen Momentaufnahme!!

Staaten nehmen Kredite auf und zahlen sie nicht zurück. Ein ganz normaler Vorgang, denn so kommt Geld erst zustande, oder feiner und nebulöser ausgedrückt, so wird Geld "geschöpft". Ok, manchmal amortieren sie ein wenig. Um dann wieder neue Kredite aufzunehmen. Was sie aber müssen, sie müssen die Kredite "bedienen". Herrlich! Was man damit sagen will? Zinsen zahlen!! Das schöne mit Zinsen ist, dass man den ursprünglichen Kredit in der Regel mit mehr Zinsen bezahlt als die eigentliche Kreditsumme ausmachte. Erst wenn man das nicht mehr kann, wirds brenzlig. Dann wird gedroht. Von Figuren, die ihr verliehenes Geld nicht erarbeitet, sondern aus dem Nichts, nur durch die Gewährung eines Kredits, schöpften. Will sagen: als "Diener" ist man Knecht. Knecht der Zinsen. Und Knechte haben eine Herrschaft über sich. Die Herrschaft der Bankenmafia. Und das Privilegum zum Geldschöpfen haben die vom Staat erhalten. Alles klar? Wenn nicht, klicke auf den vorigen Link.

Um das Geld für die Zinsen zusammenzuklauben, mit dem Staaten Geldschöpfer bedienen, dürften bald in der Ukraine vermehrt riesige Bodenschätze zu Tage gefördert werden. Als da u.a. wären:
Etwa 5 % der weltweiten Eisenerzvorkommen liegen in der Ukraine. Dazu kommen Bauxit, Blei, Chrom, Speckstein, Gold, Quecksilber, Nickel, Titan, Uran und Zink. Am Schelf des Schwarzen Meeres wurden Erdöl- und Erdgasreserven entdeckt wiki
Mit anderen Worten: die Ukraine ist ein reiches Land und den Banken nur ausgeliefert, weil Banken im Kapitalismus eine "absolut systemische" Position einnehmen, die Realwirtschaft nur eine bedingte.

Wenn die Banken mit "Staatsbankrott" drohen, nehmt die Drohung an. Die Banken würden im eigenen Chaos in Sekundenschnelle untergehen; die Ukraine und andere Staaten in ähnlicher finanzieller Lage, nicht.

Für das ukrainische Volk wäre es vorteilhafter, wenn es das russische Hilfsangebot annehmen würden. Noch ginge es. Allen Drohungen aus dem Westen zum Trotz. Das transatlantische Horrorblatt aus Hamburg feuerte schon den ersten Schreckschuss ab: "Der Kreml mischt sich mit deutlichen Worten in den Machtkampf in der Ukraine ein". So mokiert sich ein Sprachrohr kapitalistischer Kräfte die selbst genau das tun was sie bei anderen kritisieren. Unterwegs ist der Kapitalismus schon seit vier Jahrzehnten. Und das, um mit seiner Erfindung der Globalisierung eine NWO zu etablieren, Mensch und Natur effektiver auszubeuten und sich einzumischen. Überall!

FH

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