Samstag, 29. März 2014

Aus der Reihe die Verheißungen des Kapitalismus - Ukraine: Die US/EU/IWF/Weltbank Revolution von oben nach unten

Mowitz
Die Völker Europas sind in ihrer Mehrheit die Verlierer. So als sei die Entwicklung rückwärts gewandt und im Laufschritt auf dem Weg zurück ins Mittelalter der Barbarei. In der Ukraine ein nazistisches Putschregime, eingesetzt im Auftrag des internationalen Groß- und Finanzkapitals, das die Ukrainer und die Welt mit "HILFSGELDERN IN MILLIARDENHÖHE" verarscht, wenn sie nur ihre "Hausaufgaben" machen und sich vorher totsparen.

Hier mit Hitler-Gruß der vom Westen eingesetzte Ministerpräsident der Ukraine Arsenij Jazenjuk, dort ohne Hitler-Gruß mit seinen Gesprächspartnern Merkel und Preisboxer Klitschko.

Das sind die "Gesetze" des Kapitalismus. Fragt mal die Griechen, die Bulgaren, die Rumänen u.u.u. Schon seit Jahren sitzen in den Innenstädten in den Teilen Europas, die sich noch zu den bessergestellten zählen dürfen, Bettler aus Rumänien und anderen Teilen Süd- und Ost-Europas, die in ihren Heimatländern keine Arbeit mehr erhalten und sonstwo in Europa auch nicht. Sie sitzen nicht in Eiseskälte aus Jux und Dollerei und betteln. Oder weil sie faul wären und über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Das wollen uns die Stimmen der Konzernmedien, der Rassisten und Rechtsextremisten aus der "Mitte der Gesellschaft" einflüstern. Sogenannte "Systemversteher". Professoral beamtete oder nichtprofessorale Pfennigfuchser. Sie kommen aus der Welt von Dumpfbacken-Koalitionen der Besitzenden und stillen Teilhaber. Solche, die Millionen an Steuergelder hinterziehen, ohne das es ihnen weh tut; oder wie Merkels politische Partnerin in der Ukraine, die Gaskriminelle Timoschenko, die es zur Milliardärin brachte und heute wörtlich erklärt: „sie werde alle ihre Beziehungen spielen lassen, und die ganze Welt auf die Beine stellen, damit von Russland nicht mal verbrannte Erde übrig bleibt“. Und jetzt will sie auch noch Präsidentin der Ukraine werden. Wahlergebnisse zu fälschen, sollte dabei nicht das Problem sein. Wer Staatsstreiche unter fremder Flagge durchführt, wird sich auch in der Fälscherbranche auskennen.

Die Ukrainer erwartet nicht "Freiheit", so wie die übrigen Völker Europas auch nicht. Sondern die Knechtschaft unter den kapitalistischen Marktwerkzeugen der EU und des IWF! Nur das Tempo ist unterschiedlich. Noch. Die Richtung nicht.

Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, 1947, wurde der Kalte Krieg, als Kampf gegen den eigentlichen Konkurrenten und Gegner der von den USA angestrebten kapitalistischen Weltordnung, die Sowjetunion, immer offener und deutlicher geführt. Auch wenn man es so nicht in westlichen Medien zu lesen bekam. "Unsere" Medien begnügten sich immer damit, das Bild in die Köpfe ihrer Leser und Zuhörer einzuhämmern, es ginge darum die Rechte "freier" Völker gegen den bösen und "unfreien" Kommunismus in Gestalt der Sowjetunion zu verteidigen. Einer Sowjetunion, die die Hauptlast bei der Beseitigung des nationalsozialistischen Mülls aus Deutschland und Europa getragen hatte, und so einen Neuanfang erst ermöglichte.

Bild: Wikipedia, gemeinfrei
Viele Kulturen sehen die Almosenvergabe
an Arme als altruistisch an.
Welche Ziele und welche Intentionen sich hinter der "Freiheits"-Politik  der sogenannten "freien" Welt verbargen, formulierte 1948 George F. Kennan, Chefplaner im US-Außenministerium, und brillianter Denker und Diplomat in einem Vortrag, aus dem ich folgendes Zitat bei Wikipedia entnehme, und das, wie ich finde, das ganze Geschwätz von "Freiheit" und "Demokratie" der westlichen W(ä)rtegemeinschaft ad absurdum führt. Denn, Kennans Einfluss auf die langfristige US-Politik, ist bedeutend höher anzusiedeln als es sein eher bescheidener Rang als Diplomat vermuten lässt. Sein Zitat worum es in der US-Politik geht und eigentlich schon immer gegangen ist, seit sie die Indianer durch einen gigantischen Völkermord zu großen Teilen für immer von der Erdoberfläche verschwinden ließen, besticht einerseits durch seine Unverblümtheit, und erschreckt gleichzeitig durch seinen brutalen Zynismus:
Wir müssen sehr vorsichtig sein, von unserer "Führungsrolle" in Asien zu sprechen. Wir betrügen uns und andere, wenn wir vorgeben, eine Lösung für jene Probleme zu besitzen, die die meisten dieser asiatischen Menschen bewegen. Wir besitzen etwa 50 % des Reichtums dieser Welt, stellen aber nur 6,3 % seiner Bevölkerung. Dieser Unterschied ist im Verhältnis zwischen uns und den Völkern Asiens besonders groß. In einer solchen Situation kommen wir nicht umhin, Neid und Missgunst auf uns zu lenken. Unsere eigentliche Aufgabe in der nächsten Zeit besteht darin, eine Form von Beziehungen zu finden, die es uns erlaubt, diese Wohlstandsunterschiede ohne ernsthafte Abstriche an unserer nationalen Sicherheit beizubehalten. Um das zu erreichen, werden wir auf alle Sentimentalitäten und Tagträumereien verzichten müssen; und wir werden unsere Aufmerksamkeit überall auf unsere ureigensten, nationalen Vorhaben konzentrieren müssen. Wir dürfen uns nicht vormachen, dass wir uns heute den Luxus von Altruismus und Weltbeglückung leisten könnten... [...] Wir sollten aufhören von vagen — und für den Fernen Osten — unrealistischen Zielen wie Menschenrechten, Anhebung von Lebensstandards und Demokratisierung zu reden. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem unser Handeln von nüchternem Machtdenken geleitet sein muss. Je weniger wir dann von idealistischen Parolen behindert werden, desto besser.“ Wiki
Das Ziel unserer W(ä)rteordnung, trotz gestrigen Papstbesuches des Wall Street Gesandten Obama, ist die Herrschaft der Wenigen über die Vielen. Dabei leisten die Religionen als Herrschaftsinstrumente in der Regel unsägliche Dienste.

FH

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