Montag, 24. März 2014

Obamas Tour d`Europe

Mowitz
Beleidigt seien die Bündnispartner, die Chinesen erbost, und, Donnerlittchen auch, Obama müsse eine Antwort auf Russlands aggressive Krim-Politik finden. Er, der doch als "Krisenmanager" gerade jetzt gefragt sei. So dröhnte es in der verluderten online-Ausgabe, des transatlantischen Lottermagazins, bei einem weiteren Versuch eine negative Stimmung im Lande gegen Russland zu erzeugen.

Es läuft nicht so rund wie überzeugte Transatlantiker es gerne hätten. Neben gemeinen Mann/Frau in Deutschland, die auf die Propaganda eines Horrorfeldzuges gegen Russland so gar nicht reinfallen wollen, verhält sich sogar das deutsche Establishment zur Abwechslung mal eher kritisch gegenüber dem hirnlosen und intelligenzbefreiten Russland-Bashing gekaufter und veröffentlichter Meinungen, als unkritisch Hosianna zu jubeln, und mehr vom Falschen einzufordern.

Die Sprache des Horrormagazins, könnte glatt aus den Federn des Generalstabes der Wehrmacht und anderer Mächte stammen. Obama müsse, so schreiben die sich zur Meinungsbildung berufen fühlenden Schreiberlinge des Sturmgeschützes gegen ein friedliches Miteinander, Gregor Peter Schmitz und Sebastian Fischer, am Rande des Atomgipfels auch eine entschlossene Antwort auf die Krim-Invasion von Russlands Präsident Wladimir Putin geben.

Krim-Invasion? Von wem? Wladimir Putin! Nun ist man bei der Personalisierung des "Bösen" angekommen. Nachdem mit "Russland" kein Blumentopf zu gewinnen war, versucht man es nun halt wieder mit der alterprobten, durchaus erfolgreichen Masche der Dämonisierung ausländischer Staatschefs, die sich nicht vor den Karren des Wall Street Gesandten Barack Obama spannen lassen. Russland bereitet auch so schon dem bankrotten Finanzimperium genug Sorgen. Zusammen mit China stößt es weiter US-Staatsanleihen ab, sodass jetzt sogar das kleine Belgien als Retter in der Not mit 100 Milliarden Dollar einspringen durfte musste; jetzt wo die Deutschen nach dem verschwundenen Bundesbank-Gold, etwas vorsichtiger geworden sind.

Eine "russische Invasion" auf der Krim hat es nicht gegeben. Wohl aber ein demokratisches Referendum der Krim-Bevölkerung, die mit erdrückender Mehrheit in die russische Förderation aufgenommen werden wollte. Das war dann auch schon, nach dem Verständnis der beiden Schreiberlinge und ihrer Auftraggeber die s.g. "Invasion". Dass das Völkerrecht gebrochen sei, behaupten die Völkerrechtsverbrecher des Westens. Gerade die, die mit ihren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen in der neueren Geschichte über einen enormen Erfahrungsschatz als Mehrfachtäter verfügen, der auch die Erfindung nie endend wollender Kriegslügen umfasst und die für ihre Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen nie zur Rechenschaft gezogen wurden.

Im März 1999, gab es die Kosovo-„Krise“; tausende Kosovo-Albaner, so behaupteten westliche (Ä)liten und ihre gekauften Medien, wären von serbischen Kräften einem brutalen Völkermord ausgesetzt. Den müsse die NATO sofort stoppen, bevor es "zu spät" sei. Alles erstunken und erlogen. Es war die UCK, die im Auftrag und mit Hilfe des Westens Angriffe auf jugoslawische Kräfte durchführte um gewaltsame Reaktionen Belgrads zu provozieren, und damit der NATO einen Vorwand für eine Intervention zu liefern ein unabhängiges, sozialistisches Land zu zerstören, das sich gegen die Globalisierung zur Wehr gesetzt hatte. Einen Beschluss des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen hatte man für diesen Krieg nicht. Womit er auch als ein weiteres deutsches Völkerrechtsverbrechen in die Geschichte eingeht, da dieser Krieg mit deutscher Beteiligung stattfand.

"Massenvernichtungswaffen" im Irak. Bis auf den heutigen Tag sind sie nie aufgetaucht und werden es auch nicht in Zukunft tun. Es gab und wird sie auch nicht geben. Zumindest keine von Saddam Hussein. Diese nichtvorhandenen "Massenvernichtungswaffen" haben nichtdestotrotz über einer Million Irakern das Leben gekostet und ein Land, bis auf den heutigen Tag, in Chaos versetzt und dem Terrorismus ausgeliefert. Beschluss des Sicherheitsrates für diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg? Fehlanzeige!

Dann Libyen 2011. Auch hier diente die Lüge, Gaddafis Armee würde unschuldige Menschen massakrieren und stünde kurz davor, an den Zivilisten Bengasis einen Völkermord zu begehen, als Vorwand die Nato zum Einsatz zu bringen. Laut Sicherheitsratsbeschluss der Vereinten Nationen umfasste der Nato-Einsatz nur die Errichtung einer Flugverbotszone. Mehr nicht. Stattdessen führte die Nato einen totalen Luftkrieg gegen Libyen, der durch die SR Resolution 1973 nicht gedeckt war. Gaddafi wurde zur Ermordung freigegeben, zigtausende Libyer starben durch umfassende Nato-Bombardements und Unterstützung der Aufständischen. Heute ist Libyen ein Land in Chaos und wie der Irak von Terror heimgesucht. Auf dem Weg zur alleinigen Weltherrschaft, ist den Kräften des internationalen Groß- und Finanzkapitals, in Gestalt des Imperiums und seiner Vasallen, kein Verbrechen zu gigantisch um es nicht zu begehen. Das sind die jüngeren Beispiele westlicher Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen wo das Faustrecht siegte und nicht das Recht. Mehr Verbrechen zur Erringung der eigenen Vorherrschaft werden folgen. (Siehe auch Monroe-Doktrin. Vor propagandistischem Sprachgebrauch sei gewarnt, der aber zu durchschauen ist.)

Bild: Wikimedia
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Seit über zehn Jahren wollen uns die Zionisten und und ihre Geldgeber von der Wall Street einen Krieg gegen den Iran aufs Auge drücken. Weil, wie die Zionisten-Propaganda ungerührt schon seit über zehn Jahren behauptet, der Iran uns "morgen" mit Atomwaffen bedrohen könne. Was sämtliche US-Geheimdienste verneinen. Bis auf den heutigen Tag sind weder iranische Atombomben aufgetaucht, noch ein iranisches Atomprogramm, das den Beweis liefert, der Iran baue Atomwaffen. Den ehemaligen iranischen Präsidenten Ahmadinedschad dämonisierte man bis zum "geht-nicht-mehr" als Irren von Teheran, und die Einwohner Irans quält man mit völlig unberechtigten Sanktionen, die immer noch in Kraft sind. Strafe muss sein. Für was eigentlich? Inzwischen ist Präsident Ahmadinedschad ganz demokratisch und unspektakulär nach Ablauf seiner Amtszeit nicht mehr im Amt und der Iran hat immer noch keine Atombomben. Auch arbeitet er nicht am Bau von Atomwaffen.

Die Öl-Bonzen der Wall Street warten doch geduldig auf eine passende Gelegenheit, oder besser gesagt, eine "passend" zu machende Gelegenheit, die immensen Gas- und Ölvorräte des Irans zu übernehmen und zu kontrollieren; jetzt wo ihnen die Riesenvorkommen der Krim, durch die zügige Aufnahme der Krim in die russische Förderation endgültig durch die Lappen gegangen sind.

So verrückt wie die FAZ Putin bereits erklärte, ist er wohl doch nicht.

Die USA lassen in Syrien ihren Stellvertreter-Krieg mit handfesten Terroristen der Quaida-Strukturen gegen die legale Regierung Assad führen. Das in der Öffentlichkeit als "Bürgerkrieg" schöngelogene Gemetzel hat bis einschließlich Februar 2014 nach UN-Angaben mindestens 140.000 Tote gefordert. Nun wollen die von der US/EU ausgesuchten Putschisten und Nazis die jetzt als illegale "Regierung" der Ukraine funktionieren, den Atomwaffensperrvertrag aufkündigen. Was sagen Obama, Merkel und der "Philantrop" Soros eigentlich zu diesen Plänen ihrer Schützlinge?

Artikel 5 des Nato-Vertrags besagt, ein Angriff auf einen Mitgliedstaat ist ein Angriff auf alle. So wichtig ist der Wall Street der Osten Europas jetzt schon, obwohl der noch gar nicht offiziell Mitglied der Nato ist, aber bei dem Unterfangen Russland einkreisen, China ins Visier nehmen eine wichtige Rolle bei dem Versuch spielt die alleinige Vorherrschaft zu erringen. Vergessen die "heiligen Versprechen" die man Russland vor 25 Jahren gab, die Nato nicht weiter in Richtung Russland auszuweiten.

Wird Europa jemals lernen, dass Russland zu Europa gehört, die Vereinigten Staaten nicht? Die Vereinigten Staaten werden keine Sekunde zögern einen Atomkrieg auf europäischen Boden anzuzetteln und auszutragen wenn es den Interessen eines anonymen und gesichtslosen Kapitalismus dient. Russland würde es nur im äußersten Selbstverteidigungsfall tun. Für das Überleben Europas ein ganz entscheidender Unterschied. Für Europa ist es höchste Zeit neue Prioritäten zu setzen und gegebenenfalls neue Bündnisse zu schließen.

FH

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