Sonntag, 2. März 2014

Verschluckt sich der Westen gerade an der Ukraine? Der russische Riese ist erwacht!

Mowitz
Nach Auflösung der UdSSR, sollte das Zeitalter eines Neuen Tausendjährigen Reiches anbrechen, nachdem das alte, nach nur 12 Jahren, 1945 in Schutt und Asche versunken war. Diesmal sollte es unter us-amerikanischer Führung ein friedliches sein. Der Kapitalismus hatte seinen kommunistischen System-Widersacher Sowjetunion überwunden und ließ den damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush in einer Rede am 11. September 1990 vor beiden Kammern des Kongress von einer Welt schwadronieren,
[..]„in der die Völker der Welt, Ost und West, Nord und Süd, prosperieren und in Harmonie leben können. [...] Eine Welt, in der die Herrschaft des Rechts die Herrschaft des Dschungels ersetzt. [...]" wiki
Sprachs, und begann nur vier Monate später, am 16. Januar 1991, den sogenannten Zweiten Golfkrieg gegen den Irak. Die Herrschaft des Dschungels hatte kaum pausiert bevor es sie wieder aufs Ölschlachtfeld zog. Seitdem befinden sich die Vereinigten Staaten, und andere auf Teilhabe hoffenden Komplizen der NWO-Bande, in unablässigen Dauer-Kriegen um sich die Filetstücke globaler, materieller Ressourcen zu sichern. Im feinen diplomatischen Sprachgebrauch heißt das dann "Sicherheitspolitik". Eine Ableitung aus "Filetstücke sichern". Die meisten ihrer Kriege waren völkerrechtswidrige Angriffskriege, da sie nicht vom SR der Vereinten Nationen legitimiert wurden, aber sämtliche begannen mit einer Lüge. Bei allen Kriegen stirbt zuerst immer die Wahrheit.

Ohne Ressourcenkontrolle keine Weltherrschaft. Wen interessierte schon Bushs Geschwätz 1990, als er die Herrschaft des Rechts über die Herrschaft des Dschungels einforderte? Weder die Wall Street, noch die City of London, noch andere Finanz- und Großkapitalakteure, auf die es im Kapitalismus ankommt. Deren Herrschaft baute sowieso schon immer auf das Recht des Stärkeren; das mafiöse Faustrechtprinzip, von dem sinnigerweise Klitschko in der Ukraine fleißig Gebrauch macht.

Bild: Wikimedia
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Nach der Destabilisierung und dem noch nicht entschiedenen Versuch die Ukraine zu übernehmen, spitzt sich der Kampf um die Ukraine zu, und kann schnell und unverhofft aus dem Ruder laufen. Schon zündelt Springers paramilitärisches, transatlantische Kampforgan "Die Welt" an der Atomwaffenlunte. Hinterfotzig stellt sie die nicht nur rhetorisch gemeinte Frage, "Hätte die Ukraine ihre Atomwaffen besser behalten?" und vergisst dabei zu erwähnen, wer für diese gefährliche Situation verantwortlich zeichnet, und wer die Nazis die sich jetzt in der Ukraine breit machen, sponsert. Es scheint in Mode gekommen zu sein, dass der westliche Mainstream fremdgesteuerte "Revolutionen" im Nahen Osten und Osteuropa fördert und aufmunternd begleitet. Dann sollte man die Aufstände mal nach Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien verlegen, und dort die Bourgeoisie jubeln lassen.

Die seit langem vom Westen und besonders den USA, erfolgreich angewandte Methode Aufstände und Unruhen in fremde Länder zu exportieren, wie die antichinesischen Unruhen in Tibet, oder jetzt in Venezuela, Syrien, Ukraine lässt die totale Verachtung vor internationalem Recht erahnen, dem sich die USA, und jetzt auch die EU unter Führung ihrer deutschen Patin Merkel meinen ungestraft leisten zu können.

Putin blieb gar nichts anderes übrig als bestimmt und mit fester Hand zu reagieren, so wie er es tut. Denn nach der Ukraine liegen Russlands Weiten und Städte offen für die nächsten Destabilisierungsversuche der USA/EU/NATO. Die sich durchaus auf Moskauer Straßen abspielen können, wenn Putin ihnen jetzt nicht die Grenzen aufzeigt. China steht auch noch auf der Agenda und Merkel gehört als Komplizin dieser großmannsüchtigen Bellizistenpolitik als Bundeskanzlerin abgesetzt und vor den Kadi gestellt.

Der Widerstand der Massen gegen das us-merkelsche Putschregime in der Ukraine wächst stündlich. Auch wenn westliche Medien es verschweigen. Die auf der Krim einquartierten Angehörigen der Streitkräfte der Ukraine verlassen massenweise ihre Standorte und reichen Entlassungsanträge ein, wie ein RIA-Novosti-Korrespondent am Sonntag aus der Hauptstadt der autonomen Republik, Simferopol, berichtet. Zum Schluss siegt immer die Wahrheit und dann muss man sich verantworten.
"Wollten die Staaten Europas ihre Interessen sowie ihre "wirtschaftliche und soziale Stärke in der Welt des 21. Jahrhunderts dauerhaft behaupten", dann müsse die EU "stärker, stabiler und wettbewerbsfähiger werden als heute", sagte Angela Merkel in ihrer Rede vor beiden Kammern des britischen Parlaments. Anlass für das Berliner Werben sind die erstarkenden Bestrebungen in Großbritannien, Kompetenzen aus Brüssel rückzuverlagern oder gar den EU-Austritt des Landes durchzusetzen; sie haben Premierminister David Cameron gezwungen, für 2017 ein Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft anzukündigen. Berlin hat Interesse daran, dass London mit seiner Militärmacht auch in Zukunft für EU-Interventionen zur Verfügung steht, und sucht daher einem britischen Austritt entgegenzusteuern. Zugleich ist es aber nicht bereit, auf die immer engere Integration der Eurozone zu verzichten, die für das exportfixierte deutsche Wirtschaftsmodell nützlich ist. Die Widersprüche sollen durch gemeinsame Expansion stillgestellt werden." German-Foreign-Policy

FH

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