Donnerstag, 24. April 2014

Schalke 04 lässt sich durch eine verlogene Russland-Berichterstattung nicht ein X für ein U vormachen

Mowitz
Während Ex-Bayernpräsident Hoeneß, mit Merkels hohen Respekt im Gepäck, für seine Steuerbetrügereien hinter Gittern sitzt, falls er nicht inzwischen schon im offenen Strafvollzug gelandet ist, hat Schalkes Clubchef Clemens Tönnies, einen Sturm gespielter Entrüstung in den Zwergenhirnen öffentlicher Meinungsmacher ausgelöst, als er dem Handelsblatt, am Rande eines Interviews mitteilte, die Mannschaft von Schalke 04 würde „gerne einmal den Kreml sehen und interessiere sich auch für Moskau“.

Was soll daran verwerflich sein? Die Krim wurde nicht völkerrechtswidrig von Russland annektiert, wie uns unsere Lei(d)medien in dumpfbackener Eintönigkeit glauben machen wollen. Referendum, Sezession und Beitrittserklärung sind nicht völkerrechtswidrig. „Die landläufige Feststellung, das Völkerrecht habe den Krim-Bewohnern kein Recht zur Sezession gewährt, ist ganz richtig. Aber der mitgelieferte Schluss, also sei die Sezession völkerrechtswidrig gewesen, ist falsch.“

Herresbach Politische Cartoons
Schon einmal, zur letzten Fußball-EM in Polen und der Ukraine, instrumentalisierten Politik und Medien das Ereignis um Stimmung für die damals noch wegen Wirtschaftsverbrechen einsitzende Julija Timoschenko zu machen. Dieselbe Timoschenko, die nach ihrer Freilassung durch die US/EU/Nato-Putschisten in Kiew und einem Besuch bei Merkel die Welt mit der Auslöschung Russlands erschreckte: „Ich werde all meine Beziehungen spielen lassen, die ganze Welt auf die Beine stellen, damit von Russland nicht mal verbrannte Erde übrig bleibt“.

Das ist das regierungstaugliche Gesox, mit der die deutsche Regierung freundschaftliche Beziehungen pflegt und die durchaus im nazistischen "Rechten Sektor" anzusiedeln sind.

Auf Clemens Tönnies und Schalke 04 wird nun zur Hexenjagd angesetzt. Mit gezinkten Behauptungen, Lügen und Desinformationen. Sollte Clemens Tönnies von diesem Zwergenaufstand zermürbt werden und entnervt aufgeben, wäre das zwar menschlich verständlich, aber er kann Trost bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung finden, die den gefälschten Berichten weder von den staatlichen Fernsehanstalten noch den privaten Konzernmedien länger Glauben schenken. Die Ukraine-Berichte des ZDF werden nach eigenen Angaben schon seit geraumer Zeit mit Pressematerial eines PR-Netzwerkes gegen "russische Propaganda" gespeist, das die Kiewer Regierung mittels einer Image-Kampagne unterstützen soll.
"Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt." Peter Scholl-Latour Telepolis
Möge die deutsche Medienlandschaft auch weiter an ihrer Überflüssigkeit arbeiten.

FH

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