Samstag, 28. Juni 2014

Deutschlands Kriegspfaffe sammelt Punkte auf Nebenkriegsschauplätzen

Mowitz
Mit seinen wiederholten Brandreden für vermehrte Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland, kam Gauck bei der deutschen Bevölkerung überhaupt nicht gut an. Sonst stoßen seine üblichen Sonntags-Predigten, von freundlichen Hosianna-Rufen gekaufter Medien unterstützt, gerne schon mal auf offene Ohren.

Nun der Versuch, mit Hilfe seiner publizistischen Steigbügelhalter von Bild, die Günter Wallraff allein schon aus hygienischen Gründen, "Bild ist publizistische Umweltverschmutzung", nicht liest, das Gesetz für die geplante Diäten-Erhöhung für Bundestagsabgeordnete, wegen vermeintlicher Zweifel ob das Gesetz überhaupt mit der Verfassung vereinbar ist, noch nicht zu unterzeichnen; wahrscheinlich um populistische Punkte auf einem Nebenkriegsschauplatz zu sammeln.

Zweifel, die ihn bei seinen geforderten Kriegseinsätzen der Bundeswehr nicht befallen, obwohl das Grundgesetz die Teilnahme an einen Angriffskrieg grundsätzlich verbietet und unter Strafe stellt.

71 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Forsa-Umfrage Einsätze, wie die von Gauck geforderten, auch dann ab, wenn sich Konflikte nicht durch Diplomatie oder Sanktionen lösen lassen. Da hinkt der Laiendarsteller im Schloss Bellevue in der politischen Klarsicht noch meilenweit hinter einer Bevölkerung her - die ihn auch nicht gewählt hat. Bundespräsidenten stehen nie zur Wahl für den deutschen Souverän, und können somit auch nicht von ihm gewählt werden. Die politische Lernfähigkeit der deutschen Bevölkerung scheint sich indessen schon sehr viel weiter entwickelt zu haben, als die von Gauck und des übrigen politischen Establishments für us-amerikanische Interessen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Heute ist Deutschland wieder an dem Punkt angelangt, wo das Jahrtausend-Unheil für Deutschland und Europa 1933 begann; den Nazismus salonfähig zu machen und keine Scheu davor zu haben an völkerrechtswidrigen Staatsstreichen teilzunehmen und eine intime Zusammenarbeit mit ukrainischen Nazis zu pflegen, um eine neualte großdeutsche Politik zu betreiben, die gegen Russland gerichtet ist. Wie das Verbrechen Barbarossa 1945 ausging, sollten sich alle Überzeugungstäter in Erinnerung rufen, die glauben, heute auf der Seite des "Guten" im Kampf gegen das "Böse" zu stehen.

Die militärische Einkreisung Chinas und Russlands, welche die Vereinigten Staaten schon seit Jahren betreiben und dafür auch aktiv ihre europäischen Vasallen einsetzen, zieht sich bereits bis zur Stationierung starker See- und Luftstreitkräfte in die Nähe der chinesischen Küste hin. Mit dieser Politik will man den Zugriff Chinas auf Rohstoffe erschweren und dessen kommerzielle und finanzielle Verbindungen in Asien zurückdrängen. Dabei ist China eine asiatische Macht, wie Russland eine europäisch-asiatische Macht ist. Nur die USA sind weder das eine noch das andere, sondern nur ein selbsternannter Weltpolizist, ohne jegliche moralischen oder durch das Völkerrecht gedeckten Umstände, die sie für diese im friedlichen Zusammenleben der Völker nicht vorgesehene Rolle auch gar nicht prädestinieren würde.
"Obamas Erklärung, Asien genieße Priorität bei der militärischen Expansion der USA, bei der Errichtung neuer Basen und bei der Knüpfung wirtschaftlicher Verbindungen, war eindeutig gegen China gerichtet; damit hat er Peking in dessen eigenen Hinterhof herausgefordert. Mit seiner vor dem australischen Parlament angekündigten Politik der eisernen Faust hat Obama die imperialen Ziele der USA ganz klar definiert."
Die Politik der militärischen Gewalt, die vom gesamten Westen im Schatten ihres US-Bandenführers gegen die nichtwestliche Welt ausgeübt wird, wird zu guter Letzt scheitern. Schon mehren sich die Stimmen derjenigen, welche die USA auf den Weg als "failed state", ("gescheiterter Staat", der seine grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen kann) sehen.
"Im “Failed State Index 2014” des Fund for Peace rangieren die USA in der Top 10 der Staaten mit den schnellsten Erosions-Erscheinungen. Das Land teilt sich den achten Erosions-Rang mit Thailand und Singapur."
FH

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