Montag, 21. Juli 2014

Massakerstaat im Blutrausch

Mowitz
Der israelische Massakerstaat tut z. Z. das, was er neben permanenten Landraub in Palästina am liebsten tut: Palästinensische Zivilisten massakrieren! Das transatlantische Horrorblatt teilte heute mit, dass die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas einen israelischen Soldaten entführt habe, die israelische Massakerarmee aber am, laut Spon, bislang blutigsten Tag der israelischen Massaker-Operation in Gaza über 100 Palästinenser getötet hat, darunter viele Frauen und Kinder. Auch 13 israelische Invasions-Soldaten kamen ums Leben.

IRIB, die staatliche Rundfunkgesellschaft des Iran spricht von einem israelischen Kriegsverbrechen in Gaza, das 40 Tote und 400 Verletzte gefordert habe und beruft sich dabei auf die palästinensische Nachrichtenagentur Maa.

Auch soll die palästinensische Widerstandsbewegung in den vergangenen 24 Stunden 33 israelische Soldaten getötet haben.
"Laut Al-Aqsa TV zufolge ist es der palästinensischen Widerstandsbewegung gelungen, nach israelischen Luftangriffen gegen Wohnungen palästinensischer Bürger, 33 zionistische Soldaten zu töten, bevor sie in Gaza eindringen konnten."
Wie unsäglich tief der Hass gegen die Palästinenser im israelischen Establishment bereits verwurzelt ist, geht aus einem Aufruf einer israelischen Knesset-Abgeordneten hervor, die Presse-Meldungen zufolge fordert: Tötet alle palästinensischen Mütter!
"Sie züchten Schlangen und gebären Schlangenkinder. Die palästinensischen Mütter sollten sterben, ihre Häuser sollten zerstört werden, damit sie keine Terroristen mehr auf die Welt bringen können. In ihren heftigen Stellungnahmen gegen Palästinenser, für die sie berüchtigt ist, meint sie: Alle Palästinenser sind unsere Feinde und wir müssen eigenhändig ihr Blut vergießen. Das betrifft auch die Mütter der getöteten Terroristen. Shaked betonte in ihrem Genozid-Aufruf: Alle Palästinenser sind Feinde Israels und müssen daher getötet werden."

Ein alter Mann in Gaza hielt
ein Plakat, auf dem stand:

„Ihr nehmt mein Wasser, verbrennt meine Olivenbäume,
verbrennt mein Haus, nehmt mir die Arbeit,
stehlt mein Land, verhaftet meinen Vater.
Tötet meine Mutter, bombardiert mein Land,
Hungert uns aus, demütigt uns alle –
Gebt mir aber die Schuld:
Ich hätte eine Rakete zurückgeschossen.“
Die Botschaft des alten Mannes, hier rechts im Bild, gibt genau den Kontext für die letzte Episode der brutalen Strafe des Gazastreifens. Die Verbrechen gehen zurück bis 1948, als hundert Tausende Palästinenser vor Schrecken flohen oder nach Gaza vertrieben wurden, als Israels Armee das Land eroberte – und sie tut es noch heute. Jahre nach der offiziellen Waffenruhe. (Noam Chomsky)

Das sind die geistigen Wegbereiter eines "jüdischen" Staates, der seine Existenzberechtigung aus den Verbrechen Hitlerdeutschlands an europäischen Juden bezieht, und meint zur Durchsetzung eines Groß-Israels und der Vorherrschaft im Nahen Osten, Palästinenser vertreiben, oder en masse ermorden zu dürfen.

Einen fundamentalen Unterschied zu den geistigen Wegbereitern des Nationalsozialismus im Deutschland der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, ist beim besten Willen nicht zu sehen. Naürlich könnte Washington diese, in immer kürzeren Abständen wiederkehrenden Gemetzel Israels an seinen Nachbarn von heute auf morgen unterbinden, wenn es das wollte. Egal wie stark sich die AIPAC in den USA für Israels sogenannten Interessen einsetzt. Auf dem einmal eingeschlagenen Weg der USA zu einer "Neuen Weltordnung", mit sich als alleinigem Hegemon als Ziel, ist Israel Teil dieses aggressiven Wall-Street Eroberungsfeldzuges und für die USA und die Wall-Street unverzichtbar als Vorposten im ressourcenreichen Nahen Osten. Was für die USA und seine NATO-Vasallen den Vorteil hat, sich nicht "ungebeten" in die Gestaltung des "Neuen Nahen und Mittleren Ostens" einzubringen. Siehe Afghanistan, Irak, Iran, Libyen, Syrien, Ägypten usw.

Deutschland könnte seine Verantwortung aus den Verbrechen des Dritten Reiches ziehen und nicht den israelischen "Gottesstaat" in seinen Raubzügen und Verbrechen mit Geld, U-Booten und anderen Waffen unterstützen. Das die Militärausgaben Israels in einem absurden Verhältnis zu seiner vielbeschworenen "Friedfertigkeit" stehen, die es selbst nicht stemmen kann, sollte allgemein bekannt sein. So kostet es den Massakerstaat für jede Rakete der Widerstandsbewegung Hamas, die nach Presseberichten umgerechnet 750 - 1600 Euro per Stück kosten, eigene Abfangraketen einzusetzen, die wiederum satte 75700 Euro per Rakete verschlingen. Alles nur innerhalb des Systems "Eiserne Kuppel". Diese militärischen "Spielereien" zeigen, dass eine israelische Rakete ungefähr das 60-fache an finanziellem Aufwand verschlingt, wie die Raketen der Hamas. Bei mehr als 1000 abgeschossenen Raketen der palästinensischen Widerstandsbewegung belaufen sich die Kosten des israelischen Raketenabschusses auf etwa 76 Mio. Euro. Trotz dieser militärischen Überlegenheit, die auch mit deutschen Steuergeldern finanziert wird, sind die Opfer der israelischen Terroristen in der Regel palästinensische Zivilisten und Kinder. Dreht dem Apartheid- und Massakerstaat den Geldhahn zu und boykottiert seine Waren!

Israel hat sich zu einem neofaschistischen Staat gemausert, der den Holocaust der Nazis als Legitimation für seine eigenen Verbrechen missbraucht. Alles nach der altbekannten Strategie: "Haltet den Dieb." So wie die Vereinigten Staaten sie bei dem Bau ihrer schönen neuen Welt auch einsetzen. US-amerikanische Angriffskriege sind danach keine Völkerrechtsverbrechen - eine demokratische Volksabstimmung auf der Krim schon.

Deutschland und Europa befinden sich in einer untergeordneten Position zum Wall-Street-Imperium. Von den Mainstream-Medien ganz zu schweigen. So lange das so ist, wird sich nichts in naher Zukunft ändern. Es sei denn, die militärische Kostenexplosion würde uns dazu zwingen. Aber das dürfte noch einige Jahre dauern und zigmillionen weiterer Opfer fordern.

FH

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