Freitag, 15. August 2014

USEuropas rechtsextremistische Kriegs-Politik war nie anders

Mowitz
Westliche Eroberungspolitik war nie eine andere als eine kriegsbereite, rechtsextremistische Politik. Die unheilige Liebesbeziehung zwischen Kapitalismus, Militarismus, ein spießiges Bürgertum, Adel und Kirche waren die Eckpfeiler für den neuzeitlichen Kolonialismus und das, was heute wieder mit Begrifflichkeiten wie "christlich-jüdische Wertegemeinschaft", "deutsche Leitkultur" und anderen Schwachsinn, den Doofen dieser und anderer Republiken und Monarchien eine "Orientierungshilfe" sein soll, bei neuen Kriegseinsätzen mit Begeisterung widerstandslos mitzumachen. Das sie dabei ihr eigenes und das Leben von Millionen anderen, für die Interessen der Herrscherklasse der "christlich-jüdischen Wertegemeinschaft", der "deutschen und anderen Leitkulturen", die sich im "internationalen Groß- und Finanzkapital" wiederfindet, opfern, ist eine Voraussetzung für den "Erfolg" eines jeden Krieges.

Zur Zeit sind zahllose Kriege und was man beschwichtigend als nur "Unruhen und Konflikte" bezeichnet, voll im Gange. Beispielsweise in Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen, Mali, Gaza, Sudan, Syrien, Drohnenangriffe in Pakistan, Ukraine und etliche mehr. Dazu kommen noch viele geheime Aktionen die von der CIA und anderen Maulwurforganisationen unter dem übergreifenden Leitbegriff "Krieg gegen den Terror" geführt werden. Gemeinsam für sie alle sind, dass diese Kriege und Militäraktionen durch die bei anderen Gelegenheiten sich selbst so nennende "christlich-jüdische Wertegemeinschaft" veranstaltet werden.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Für Europa dürfte wohl die useuropäische Provokation Russlands noch richtig gefährlich werden - die für alle sichtbar - mit dem von USEuropa und ihren verbündeten ukrainischen Nazis durchgeführten Staatsstreich, erst der Anfang war. Die aggressive Einkreisungs- und Provokationspolitik gegen Russland wird fortgesetzt.
"In Georgien, wo eine Delegation der parlamentarischen Versammlung der NATO eingetroffen ist, um zu seinen Eintritt in die Allianz zu beschleunigen, wurden die aus Afghanistan zurückgekehrten Truppen von US-Ausbildern neu geschult, um im Kaukasus zu operieren. In Aserbaidschan, Tadschikistan und Armenien werden ausgewählte Kräfte ausgebildet, um unter NATO-Kommando zu kämpfen, dessen Sitz bereits Offiziere aus diesen Ländern integriert hat. In Afghanistan versucht die NATO den Krieg neu zu gestalten, durch seine Umwandlung in eine Reihe von "verdeckten Operationen". Die „Organisation des Nordatlantikvertrags“ zielt jetzt, nach ihrer Ausweitung nach Osteuropa (bis in das Innere der ehemaligen UdSSR) und Zentralasien, auf andere Regionen."
Das Russland verständlicherweise nicht nur am Rande dasteht und tatenlos zusieht wie man ihm die Schlinge um den Hals legen will, sollten auch die ganz Schlauen der medialen Verdummungsindustrie begreifen und im eigenen und unser aller Interesse anfangen, die richtigen Fragen zu stellen.  

Sie könnten damit anfangen, die Wahrheit zu schreiben und berichten, dass die USA seit dem 2. Weltkrieg:
"1. Versucht, mehr als 50 Regierungen zu stürzen, die meisten demokratisch gewählt.
2. Versucht, populistische oder nationalistische Bewegungen in 20 Ländern zu unterdrücken.
3. Gröbstens sich in mindestens 30 Ländern in demokratische Wahlen eingemischt hat.
4. Bomben auf Leute in mehr als 30 Ländern warf.
5. Versucht, mehr als 50 ausländische Staatschefs zu ermorden.

Insgesamt haben die USA eine oder mehrere dieser Aktionen in 69 Ländern unternommen. In beinahe allen Fällen hat England teilgenommen. Der „Feind“ ändert den Namen – von Kommunismus bis Islamismus – aber meistens geht es um das Entstehen von demokratischen von westlichen Ländern unabhängigen Gesellschaften oder solche, die in einem strategisch nützlichen Gebiet sitzen, die als ausbaufähig erachtet wird, wie der Chagos Archipel."
Oder das der Al-Qaida-Ableger Islamic State of Iraq / ISI sich im April 2013 den neuen Namen Islamic State of Iraq and Syria / ISIS zulegte und die Bildung einer Terroristengruppe, die sowohl im Irak als auch in Syrien agiert, mit geopolitischer Zielsetzung vom US-Geheimdienst eingefädelt wurde.

Und noch immer wird von einer völkerrechtswidrigen Annexion der Krim rumgeblödelt als wäre sie ein Faktum. Der Völkerrechtler Professor Reinhard Merkel schrieb u.a. in der FAZ: "Was auf der Krim stattgefunden hat, war etwas anderes: eine Sezession, die Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit, bestätigt von einem Referendum, das die Abspaltung von der Ukraine billigte. Ihm folgte der Antrag auf Beitritt zur Russischen Föderation, den Moskau annahm. Sezession, Referendum und Beitritt schließen eine Annexion aus. Man mag ja die ganze Transaktion aus Rechtsgründen für nichtig halten. Das macht sie dennoch nicht zur Annexion, zur räuberischen Landnahme mittels Gewalt, einem völkerrechtlichen Titel zum Krieg."

FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen