Dienstag, 16. September 2014

9/11: Die Mutter aller seither verbreiteten großen Lügen

Von Stephen Lendman
Global Research, 11.09.14
Der US-Autor Stephen Lendman untersucht die Rolle der Lüge in der US-Außenpolitik und bezeichnet die offizielle Story über die Anschläge am 11.09.2001 als "die Mutter aller seither verbreiteten großen Lügen".

Lügen gehören zur US-Tradition, von Anfang an. Die folgenreichsten Lügen setzten Mitte des 19. Jahrhunderts ein.

Sie erleichterten die Eingliederung des Staates Texas und der Hälfte Mexikos und verhalfen den USA zur Kolonialherrschaft über Kuba.

Lügen spielten auch bei der Übernahme der Kontrolle über die Philippinen, Guam, Samoa, die Hawaiiinseln, Haiti, die Dominikanische Republik, die Kanalzone, Puerto Rico und andere Territorien eine wesentliche Rolle.

1917 manipulierte Woodrow Wilson mit großen Lügen die öffentliche Meinung (s. hier).

Damit verwandelte er die meisten US-Amerikaner in wütende Deutschenhasser. Und Wilson bekam den Krieg, den er wollte.

FDR (Franklin Delano Roosevelt) reizte Japan so lange, bis es Pearl Harbor angriff – damit die US-Bürger den Eintritt in den Krieg akzeptierten (s. dazu auch hier).

Er musste den Kongress und die pazifistische US-Bevölkerung so lange manipulieren, bis sie mitzogen.

Lügen werden oft durch Terror vorbereitet.

Washington und Seoul haben sich gegen Pjöngjang (die Hauptstadt Nordkoreas) verschworen. Mit 1949/1950 begangenen grenzüberschreitenden Überfällen haben sie Nordkorea zu der Reaktion provoziert, die im Juni (1950) erfolgte. Truman bekam den Krieg, den er wollte (s. hier).

Der Vietnam-Krieg wurde mit dem vorgetäuschten Tonkin-Zwischenfall im August 1964 vom Zaun gebrochen. Damit wurde der Kongress dazu gebracht, die Tonkin-Resolution zu beschließen. Sie ermöglichte Truman einen Krieg ohne Kriegserklärung.

Die 1983 unter Reagan durchgeführte Invasion Grenadas hatte nichts mit der Rettung von US-Medizinstudenten zu tun. Dabei ging es nur darum, die Regierung der linksgerichteten New Juwel Movement durch pro-westliche Handlanger zu ersetzen (s. dazu auch hier und hier).

Im Dezember 1989 erfolgte unter manipulierten Vorwänden die US-Invasion in Panama. Der bisherige US-Verbündete Manuel Noriega wurde gestürzt, weil er vergessen hatte, wer sein Boss war (s. hier).

Im August 1990 konspirierte Washington mit der Al-Sabah-Monarchie in Kuwait, um Saddam Hussein zu einem Überfall zu verleiten. (Weitere Informationen dazu hier).

Im Januar 1991 begann der Golfkrieg (des Vaters Bush), dem mehr als zwei Jahrzehnte lang Sanktionen, Kämpfe und die Besetzung und Zerstörung der "Wiege der Zivilisation" folgten. (s. hier).

Und das Lügen ging weiter. 9/11 ist die Mutter aller großen Lügen. Damit rechtfertigten die USA ihren imperialistischen Krieg, der jetzt schon 13 Jahre andauert.

Und sie führen ihn fort. Ein Land nach dem anderen wird ins Visier genommen. Die offizielle US-Außenpolitik besteht nur noch aus Verwüsten, Zerstören, Kolonisieren, Ausbeuten und Kontrollieren.

Und in den USA selbst werden Muslime, Farbige, Latinos, Einwanderer und die Arbeiter unterdrückt.

Der mit Preisen ausgezeichnete (US-Autor und Religionsphilosoph) David Ray Griffin hat 9/11 umfassend erforscht. Er hat 10 Bücher und viele Artikel darüber geschrieben und hält immer noch Vorträge dazu. Er hat wichtige Beweise zusammengetragen, die nicht ignoriert werden dürfen.

Im April 2006 sagte er in dem Film "9/11: The Myth and the Reality" (Der Mythos und die Realität):
"Aus vielen Gründen ist die offizielle Story über 9/11, die sich in den letzten Jahren zu einer Art religiösem Mythos entwickelt hat (der bis heute wirkt), nur ein Mythos, der nicht mit der Realität übereinstimmt."
Im September 2008 hat Griffin einen Artikel mit der Überschrift "September 11, 2001: 21 Reasons to Question the Official Story about 9/11" (11. September 2001: 21 Gründe, die offizielle Story über 9/11 in Frage zu stellen, s. hier) geschrieben. (Darin stellte er fest:)

Das FBI gab zu, "dass es keine stichhaltigen Beweise für eine Beteiligung Osama bin Ladens an 9/11 hat".

Die angeblich so frommen muslimischen Flugzeugentführer tranken oft Alkohol, besuchten Striptease-Lokale und hatten bezahlten Sex mit Prostituierten.

Mit der 2001 verfügbaren Technologie war es noch nicht möglich, Mobiltelefon-Anrufe aus einer Höhe von 30.000 Fuß abzusetzen.

Das FBI hat gelogen, als es behauptete, in Mohammed Attas zurückgelassenem Gepäck hätten sich "stichhaltige Beweise" dafür gefunden, dass Al-Qaida für die Anschläge verantwortlich war.

Die angeblich an der Absturzstelle von Flug United 93 gefundenen Pässe waren gefälscht.

Die angeblichen Flugzeugentführer waren nicht an Bord der vier Flugzeuge, die abgestürzt sein sollen.

Die bei Flugzeugentführungen bestehenden Vorschriften (der US Air Force) wurden nicht befolgt.

Der damalige Verkehrsminister Norman Mineta sagte aus, dass Dick Cheney "vor dem angeblichen Einschlag eines Flugzeugs ins Pentagon (der Air Force) offensichtlich befohlen hatte, nicht einzugreifen.

Die 9/11-Weißwasch-Kommission hat Minetas Aussage aus ihrem offiziellen Bericht gelöscht.

Die Bush begleitenden Geheimagenten haben den Präsidenten, der gerade die Sarasota-Schule in Florida besuchte, noch 30 Minuten nach Bekanntwerden des Anschlages auf den zweite Zwillingsturm (des World Trade Centers) dort belassen.

Nach den bestehenden Vorschriften hätten sie ihn in diesem Gefahrenfall sofort in Sicherheit bringen müssen.

Der Treibstoff für Düsentriebwerke verbrennt nicht heiß genug, um Träger und Stützen aus gehärtetem Stahl zum Schmelzen oder zum Einknicken zu bringen.

Weil das "nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unmöglich" ist, müssen beide Zwillingstürme durch kontrollierte Sprengungen zum Einsturz gebracht worden sein. Dass auch das (überhaupt nicht von einem Flugzeug getroffene) Gebäude7 nur durch Brandeinwirkung eingestürzt sein soll, nannte Griffin eine weitere große Lüge.

Er schloss mit der Feststellung, dass eine ständig wachsende Zahl von "Physikern, Chemikern, Architekten, Ingenieuren, Piloten, ehemaligen Offizieren und ehemaligen Geheimdienstlern den offiziellen 9/11-Mythos zurückweist".

Im Juni 2010 stellte er in einem Artikel die Frage "Did 9/11 justify the War in Afghanistan?" (War der Krieg in Afghanistan mit 9/11 zu rechtfertigen? Der Artikel ist hier nachzulesen.)

Fragen seien verboten, streng verboten, stellte Griffin fest. Man meide sie in persönlichen Gesprächen, und in den Mainstream-Medien seien sie auch nicht erwünscht.

Es sei einfach verboten, "zu fragen, ob die Invasion Afghanistans durch die 9/11-Anschläge zu rechtfertigen ist".

Es gebe keine Beweise dafür, dass Afghanistan etwas mit den Anschlägen zu tun hatte. Ein Angriff auf ein Land, das die USA nicht bedroht habe, sei ein völkerrechtswidriger Angriff.

Trotzdem werde der Krieg (in Afghanistan) gnadenlos weitergeführt, obwohl ihn der UN-Sicherheitsrat nicht autorisiert habe, betonte Griffin. Wer etwas anders behaupte, liege falsch.

Es gebe keine moralische Rechtfertigung für diesen Krieg. Die Argumente dafür seien nur große Lügen. Griffin wies nach, dass sich die US-Regierung bereits zwei Monate vor 9/11 für einen Angriff auf Afghanistan entschieden hat.

Die wirklichen Gründe für diesen Angriff unterschieden sich diametral von den offiziellen großen Lügen. Die Invasion Afghanistans habe nicht dazu gedient, "Osama bin Laden festzunehmen oder zu töten", erklärte Griffin.

Dabei sei es auch nicht darum gegangen, Al-Qaida zu besiegen oder andere nicht existierende Bedrohungen abzuwenden.

Es ging nur um die Ausweitung des US-Imperiums, um Kolonisierung und die Kontrolle über ein strategisch wichtiges Territorium.

Afghanistan ist eine geopolitische Plattform zur Kontrolle der riesigen eurasischen Öl- und Gasfelder und anderer wertvoller Ressourcen. Aus Afghanistan kommt das meiste Opium für das Heroin, das die globalen Märkte überschwemmt.

Aus dem Heroinhandel schöpft die Wall Street riesige Profite ab. Außerdem finanziert die CIA mit den vielen Drogendollars einen Großteil ihrer verdeckten Operationen.

Durch die Besetzung Afghanistans haben sich die USA einen strategisch wichtigen Flugzeugträger auf dem Festland verschafft, der bei der Umzingelung Russlands und Chinas mit US-Basen eine wichtige Rolle spielen soll.

9/11 war ein willkommener Vorwand. Die offizielle 9/11-Story ist die Mutter aller großen Lügen, die zur Begründung eines endlosen Krieges dienen.

Griffin nennt den US-Krieg in Afghanistan "abscheulich". Die offizielle Begründung dafür sei eine Lüge. Die US-Streitkräfte seien aus ganz anderen Gründen dort, betonte er.

Es gebe keine rechtliche oder moralische Rechtfertigung für diesen Krieg. "Die Tatsache, dass die offizielle 9/11-Story erlogen ist, macht diese Folge von US-Kriegsverbrechen noch schlimmer," meinte er. Trotzdem würden täglich neue begangen.

John Pilger hat in seinem Buch "Freedom Next Time: Resisting the Empire" (Freiheit erst beim nächsten Mal: Widerstand gegen das Imperium, s. hier) Afghanistan "ein großes US-Betrugsmanöver" genannt.

Trotz vieler im Gedächtnis gebliebener humanitären Krisen habe kein Land so viele Misshandlungen und Leid erdulden müssen und gleichzeitig so wenig Hilfe erhalten wie Afghanistan, stellte Pilger fest.

Die Anwesenheit der US-Streitkräfte mache die schrecklichen Zustände nur noch schlimmer. Tod, Zerstörung und Gewalt seien alltäglich geworden und erschwerten das Leben. Die Menschen müssten extremes Elend erdulden.

Auf Frieden, Stabilität und Freiheit könne nur in ferner Zukunft gehofft werden. Vielleicht "beim nächsten Mal", wie Pilger meint – aber sicher nicht allzu bald.

Keinesfalls, so lange die US-Besatzung andauert, und die USA haben ja überhaupt nicht vor, tatsächlich ganz abzuziehen.
Am Donnerstag, dem 11. September, werden in meiner Radiosendung Progressive Radio News Hour neue Erkenntnisse der Vereinigung Consensus 9/11 vorgestellt.

Elizabeth Woodworth wird die Sendung moderieren und über die neuesten Fakten diskutieren (s. hier). Mit "stichhaltigen Beweisen" werden die großen Lügen entlarvt. Consensus 9/11 beruft sich auf:
"(1) Die Ansichten angesehener Persönlichkeiten, deren berufliche Erfahrungen und Gutachten und auf Stellungnahmen von Expertenvereinigungen,

(2) physische Daten in Form von Fotos, Videoaufnahmen, Zeugenaussagen vor Gerichten, Augenzeugenberichten und Dokumenten, die nach den Bestimmungen des Freedom of Information Act / FOIA freigegeben werden mussten,

(3) nachprüfbare Beweise, also keine Indizienbeweise.
Die Arbeit von Consensus 9/11 besteht in der "Zusammenführung beruflicher Erfahrungen von Experten bei der Sammlung und wissenschaftlichen Begutachtung von Beweisen".

Sie ist vergleichbar mit der Erstellung ärztlicher Diagnosen, die sich auch auf das Wissen und die Erfahrungen von Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten stützen.

Auf neuen Beweise beruhende neue Denkansätze werden gefördert, damit die Wahrheit endlich ans Licht kommt. Unter dem Schutt des World Trade Centers wurden keine "Black Boxes" (Flightrecorder) gefunden. Elizabeth Woodworth wird an Hand neuer Beweise auch andere offizielle Behauptungen widerlegen.

In dreijähriger Arbeit konnten 24 führende Mitglieder von Consensus 9/11 in 44 Fällen große offizielle Lügen durch die erwiesene Wahrheit widerlegen. Noch immer tauchen neue Informationen auf, und Consensus 9/11 will erreichen, dass die
Öffentlichkeit endlich die ganze Wahrheit (über die Anschläge) erfährt.

Die 10 islamischen Flugzeugentführer sollen in die Cockpits von vier Flugzeugen eingedrungen sein, und die Kontrolle über die Flugzeuge übernommen haben.

Und warum hat dann keiner der Piloten oder Kopiloten den Entführungscode "7500" abgesetzt? (s. dazu auch hier). Auch für andere große Lügen liegen keine nachprüfbaren Beweise vor.

9/11 ist die Mutter aller großen Lügen. Die Wahrheit ist ihr Erzfeind. Deshalb muss sie unbedingt aufgedeckt und weltweit verbreitet werden.

In den USA und überall auf der Welt wird der 9/11-Mythos von immer mehr Menschen angezweifelt.

Das geschieht aus guten Gründen. Der 9/11-Mythos ist das bei weitem gefährlichste Lügengebäude unserer Zeit.

Die darauf basierende US-Barbarei hat schon Millionen von Leichen aufgetürmt. So lange die Mutter der großen Lügen weiter geglaubt wird, werden auch die imperialistischen US-Kriege weiter wüten.

Gleichzeitig stirbt auch die Freiheit in den USA. Obama will sie komplett beseitigen und einen brutalen Polizeistaat errichten.

Niemand ist mehr frei oder sicher. "Big Brother" kontrolliert uns alle. Die massenhafte Überwachung ist zur offiziellen US-Politik geworden.

Jeder, der sich der Weltherrschaft der USA in den Weg stellt, wird ins Visier genommen. Es zählen nur noch die Interessen des US-Großkapitals, das am meisten von der Ausweitung des US-Imperiums profitiert.

Whistleblower, die Verbrechen der US-Regierung aufdecken, werden verfolgt. Abweichende Meinungen werden zunehmend kriminalisiert. Von der Verfassung garantierte Rechte werden ganz offen außer Kraft gesetzt. Schon mit dem Patriot Act wurden grundlegende Bürgerrechte aufgehoben. Nancy Chang hat damals gefragt: "Was ist daran patriotisch, wenn auf den Bürgerrechten herumgetrampelt wird?"

Der "amerikanische Traum" ist längst mehr Mythos als Realität. George Carlin hat einmal gesagt: "Das ist wirklich ein Traum, den man nur im Schlaf erleben kann."

Obama wird die CIA-Folterer nicht anklagen. Er lässt ja auch zu, dass die Diebe und Ganoven von den Wall-Street-Konzernen die USA beherrschen.

Das Erzielen von Kriegsprofiten ist zur Hauptbeschäftigung der US-Konzerne geworden. Deshalb sinkt der Lebensstandard in den USA immer mehr ab auf den eines Landes der Dritten Welt. So führt man Krieg gegen die ganze Menschheit.


Der Habeas-Rechtsgrundsatz (dass Bürger nur auf richterliche Anordnung inhaftiert werden dürfen), ordentliche Gerichtsverfahren und die Unabhängigkeit der Justiz existieren nicht mehr. Jede/r kann jederzeit – auch völlig grundlos – kriminalisiert werden.

Das gibt es sonst nur in Polizeistaaten. Obama ist gleichzeitig Ankläger, Richter und Scharfrichter. Er hat sich die Macht eines Diktators angeeignet.

Er kann (ohne jemand fragen zu müssen) den Notstand ausrufen, das Kriegsrecht verhängen, die Verfassung aus Gründen der Staatssicherheit außer Kraft setzen, die US-Streitkräfte oder die Nationalgarde zur Unterdrücken innerer Unruhen in den Straßen der USA einsetzen und sogar selbst entscheiden, was "innere Unruhen" sind.

Sogar friedliche Proteste könnten zu "Unruhen" erklärt werden. Wenn das im First Amendment (im 1. Zusatzartikel zur US-Verfassung, s. hier) ausgesprochene Verbot (die Bürgerrechte einschränkende Gesetze zu erlassen) aufgehoben ist, sind alle Bürgerrechte gefährdet.

Auch die Redefreiheit, die Pressefreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Religionsfreiheit und die Verantwortlichkeit der Regierung existieren jetzt nicht mehr.

In den USA werden wir bald nicht mehr leben können (wie wir wollen). Sie befinden sich auf dem Abstieg in die Tyrannei. Die ist bereits in lebensgefährliche Nähe gerückt.

Vielleicht ist sie nur noch einen neuen 9/11-Betrug entfernt. Die Zeitbombe tickt.

Stephen Lendman lebt in Chicago. Er ist über lendmanstephen@sbcglobal.net zu erreichen. Ein neues Buch, an dem er als Herausgeber und Autor mitgewirkt hat, trägt den Titel "Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks World War III" (Brennpunkt Ukraine: Die USA riskieren mit ihrem Streben nach Weltherrschaft den Dritten Weltkrieg, s. dazu auch hier).

Lendman betreibt den Blog http://sjlendman.blogspot.de/ und das Radioprogramm Progressive Radio News Hour.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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