Sonntag, 21. September 2014

Wall Streets Mann for President - in Russland!

Mowitz
Michail Chodorkowski, einer der Hauptprofiteure des Kapitalismus-Raubzuges der 1990er Jahre in Jelzins Russland, der es vom nichtbetuchten Komsomolsekretär der kommunistischen Jugend der UdSSR zu einem der reichsten Männer Russlands brachte. Dann abstürzte, wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verurteilt wurde und fast elf Jahre im Gefängnis absitzen musste, bevor er, rund acht Monate vor dem regulären Ablauf seiner Haftstrafe von Präsident Putin begnadigt wurde. Noch 2004 schätzte das Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine das Vermögen von Chodorkowski auf 15,2 Milliarden US-Dollar. Damit lag er auf Platz 16 der reichsten Menschen auf der Welt. Eine mehr detaillierte Dokumentation seines Werdegangs gibts hier.

Chodorkowski lebt z.Z. in der Schweiz, wahrscheinlich um gültige Steuernachforderungen Russlands zu unterlaufen und nimmt nun Anlauf auf das russische Präsidentenamt. Ria Novosti zitiert ihn unter Berufung auf einen Zeitungsbericht wie folgt:
„Ich wäre nicht daran interessiert, zum Präsidenten der Russischen Föderation zu werden, wenn mein Land sich normal entwickeln würde (…) Wenn es jedoch notwendig wäre, die Krise zu bewältigen und eine Verfassungsreform durchzuführen (…), wäre ich bereit, einen Teil dieser Arbeit zu übernehmen“.
Ein Schelm der Böses dabei denkt. Gerade jetzt wo Russland sich partout nicht gewillt zeigt sich einem Diktat der USA zu unterwerfen, und wie andere europäische Staaten, einen Vasallenstatus am Hof des Wall Street-Imperiums einzunehmen, um dabei behilflich zu sein es aus dem Sumpf zu ziehen. Man verlässt sich auf seine eigene Stärke. Der militärischen und der zivilen. Seinen Reichtum an Bodenschätzen ist Russland durchaus in der Lage, selbst in eigener Verantwortung und zum Wohle des russischen Volkes einzusetzen, ohne das Russland vom internationalen Groß- und Finanzkapital geplündert werden muss.

FH

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