Montag, 15. September 2014

Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie schon längst verboten

Mowitz
Das Feigenblatt für unsere sogenannte Demokratie sind Wahlen. Gleichberechtigt und auf Augenhöhe mit den Geldsäcken der Meinungsmacherindustrie wird nicht gewählt. So wie sich die Wahlbeteiligung in Deutschland und anderswo entwickelt, wird es allerdings immer augenfälliger, das Wahlen heute noch nicht einmal Mindestforderungen demokratischer 'Legitimität' erfüllen. Wahlen verdecken mehr, als sie aufdecken. Sie sind Ablenkungsmanöver, um den Schein zu wahren es ginge schon irgendwie demokratisch zu.

Vorausgesetzt es wird überhaupt noch gewählt. Und nicht nur so getan als wähle man. In der DDR beispielsweise kamen Wahlergebnisse von 98,85 Prozent für die sogenannte Nationale Front zustande. Die hatten aber den Vorteil, dass es jedermann klar war, das Wahlen in der DDR nicht dazu da waren um etwas gegen die Herrschenden zu bewirken.

In der alten Bundesrepublik stellte man es schlauer an, wenn es darum ging die Illusion zu vermitteln, das tatsächlich gewählt wurde. Obwohl auch die Herrschenden im Kapitalismus nicht wählen ließen, um abgesetzt zu werden. Und das gilt auch heute noch. Man stellt zwar keine Einheitsliste auf, schließt allerdings bis auf den heutigen Tag noch Wahlbündnisse.  Das bekannteste ist wohl die Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU die sich offiziell als zwei selbstständige Parteien ausgeben, im Bundestag aber eine gemeinsame Fraktion bilden und so in der Regel stärkste Fraktion werden, die beispielweise fast immer den Bundestagspräsidenten stellt.

Gestern wurden in Deutschland zwei neue Landtage gewählt. Der brandenburgische Landtag und der thüringische.

Anstatt nun hier die von den Meinungsmachern hochgelogenen "Sieger" der Wahlen intelligenzbefreit zu bejubeln, begnüge ich mich mit dem Wesentlichen:

Thüringen:
Nichtwähler 47,3 Prozent

Brandenburg:
Nichtwähler 52,1 Prozent

Diese Zahlen reichen völlig aus, um eigene Rückschlüsse zu ziehen und nicht vorgekaute zu übernehmen.

FH

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