Dienstag, 16. September 2014

Zwei Schlagzeilen, zwei Weltbilder, zwei symptomatische Lösungsansätze: Kuba vs. Vereinigte Staaten von Nordamerika

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Letzte Hoffnung Kuba

Ebola-Epidemie in Westafrika außer Kontrolle. Offiziell mehr als 2400 Tote. Havanna schickt 165 Ärzte und Pfleger. WHO-Chefin dankt für Solidarität

Kuba schickt 165 Mediziner nach Westafrika, um die Länder dort im Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu unterstützen. Damit reagiert Havanna in international bislang beispielloser Weise auf den Hilferuf der Weltgesundheitsorganisation (WHO), denn bislang waren in den besonders von der Krankheit betroffenen Staaten insgesamt lediglich 170 ausländische Ärzte und Experten im Einsatz. Die Seuche hat offiziellen Angaben zufolge inzwischen mehr als 2400 Menschenleben gefordert. Insgesamt seien mindestens 4784 Fälle bekannt, die tatsächlichen Zahlen lägen aber sehr wahrscheinlich höher. Das erklärte die Generaldirektorin der WHO, Margaret Chan, am Freitag in London. Die Zahl der Betroffenen steige viel schneller als die Kapazitäten zur Bewältigung der neuen Fälle. Besonders betroffen sind Sierra Leone, Liberia und Guinea, aber auch aus Nigeria und Senegal wurden Erkrankungen gemeldet. Die ersten Fälle waren im März bekanntgeworden.

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Epidemie in Westafrika: USA entsenden 3000 Soldaten zur Ebola-Bekämpfung

Die USA schicken 3000 Soldaten nach Westafrika, um die Ebola-Epidemie in der Region einzudämmen. Sie sollen Krankenstationen errichten und medizinisches Personal schulen. Der Uno-Sicherheitsrat soll wegen der Epidemie zu einer Krisensitzung zusammentreten.

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Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free

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FH

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