Samstag, 29. November 2014

Preisabsprache: Hessens Leuschner-Medaille

Mowitz
Warum nicht? Drohnen-Killer Obama, seit 20. Januar 2009 oberste Friedenstaube der planetaren  Friedensmacht VSA, erhielt bereits am 10. Dezember 2009 den Friedensnobelpreis in Oslo mit der Begründung: "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken". Elf Monate nach Amtsantritt. Donnerwetter!

Fünf Jahre später, erhielt IM Erika in Deutschland die Leuschner-Medaille. Nicht so bekannt wie die Nobel-Medaille. Dafür steht aber der Namensgeber, Wilhelm Leuschner, für etwas was sehr selten ist. Nämlich eine Gewissenshaltung, die in unserer Zeit kaum noch vorkommt.

Wilhelm Leuschner war Gewerkschafter, ausgebildeter Holzbildhauer, unbeugsamer Gegner der Nationalsozialisten und Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Er kämpfte für seine Überzeugung gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und wurde zwischen 1933 - 1934 in Gefängnissen und Konzentrationslagern gefangen gehalten und misshandelt. Darunter im KZ Börgermoor.

Nach dem missglückten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler, stellte sich Leuschner am 16. August 1944 den Nazi-Häschern, als die seine Ehefrau als Geisel festgenommen hatten. Danach wurde er vom Volksgerichtshof unter Vorsitz des "Scharfrichters in roter Robe", Roland Freisler, (verantwortlich für etwa 2600 Todesurteile), zum Tode verurteilt. Am 29. September 1944 wurde Wilhelm Leuschner im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Wilhelm Leuschner war aktiver Sozialdemokrat. Zu einer Zeit, als die Sozialdemokratie, nicht wie heute, noch kein Fragezeichen hinter ihrem S? setzen musste. Figuren wie Sigmar Gabriel als Vorsitzende dieser Partei waren noch nicht erfunden. Die warteten weiter im Samenbeutel ihrer Väter darauf, auf die Sozialdemokratie losgelassen zu werden.

Bild: Nikolaus Pessler, Der Bündnisfall...
Freidenker Galerie
Angela Merkel, auf dem Schild der deutschen Konzern-Presse zur Kanzlerin Deutschlands hochpropagandiert, ist eine typische Vertreterin moderner Preisempfänger, die mit der Idee eines Preises so wenig am Hut haben, wie Obama mit Frieden.

So hat Merkel weder den persönlichen Mut eines Wilhelm Leuschner, noch setzt sie sich für Benachteiligte ein, noch hat sie je ihre Stimme gegen eine herrschende Klasse erhoben. Nicht in der DDR, nicht in der BRD. Was will sie? Befehle von oben befolgen. Mehr nicht. Vielleicht hat sie den unbändigen Wunsch, auch zu jenen gehören zu dürfen, die wirkliche Macht ausüben. Für was sie die einsetzen will? Darüber muss sie wohl noch erst nachdenken. Hauptsache ist das Gefühl Macht zu besitzen. Erleichtert ungemein einen Orgasmus auszulösen.

Ihr die Leuschner-Medaille zu verleihen, ist eine Beleidigung Wilhelm Leuschners und seines Kampfes gegen die Nazi-Herrschaft. Aber typisch für die Damen und Herren unserer Zeit. Jede Zeit hat ihre Vorbilder und Nachahmer. Deutschland hat Merkel. Mit ihr, Friedenspreisträger Obama und ukrainischen Nazis führte man einen faschistischen Staatsstreich in der Ukraine durch. Das sollte man schon festhalten, bevor es wieder vergessen ist. Die Kräfte des Vergessens machen keine Pause. Sie führen ihren destruktiven Kampf emsig weiter. Bis der nächste Ka­ta­s­t­ro­phenfall eintritt. Dann will es wieder keiner gewesen sein.

„Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

FH

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