Montag, 17. November 2014

Schwerwiegender russischer Vorwurf: USA bremsen vermutlich Ermittlung zum MH17 Boeing-Absturz

Mowitz
Es läuft nicht alles mehr so rund für den Hegemon wie früher. Und nichts ist länger so, nur weil Washington behauptet es wäre so. Was sicher mit der immer mehr um sich greifenenden Ohnmächtigkeit der "einzigen Supermacht", welche die Welt, nach Aussage Obamas, im Kampf gegen den Islamischen Staat und Terrorismus führt, zusammenhängt; allerdings führt sie sich auf, als gehöre ihr die Welt.

So tut man sich, trotz perfider Anstrengungen schwer damit, der Welt die Mär der russischen Verantwortlichkeit für den MH17-Boeing-Abschuss über der Ukraine aufs Auge zu drücken. Die penetranten Unterstützungen von US-Marionetten, wie Australiens Ministerpräsident Tony Abbott, der den G20 Gipfel als Gastgeber dazu missbrauchte, Putin zu einer Entschuldigung aufzufordern, für etwas, für das Russland in allen bisherigen Stellungsnahmen jegliche Verantwortung von sich gewiesen hat, helfen wenig.

Nun meldet sich eine höchst offizielle Person Russlands zu den schleppenden Ermittlungen des Boeing-Abschusses öffentlich zu Wort.

Laut einer Meldung von RIA NOVOSTI hat Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow ernsthaften Grund zu der Annahme, dass die Ermittlungen zum Boeing-Absturz in der Ukraine nicht ohne Teilnahme der USA künstlich gebremst werden:
Hätten wir keinen Grund für eine solche Schlussfolgerung, hätten wir bei unseren Kontakten mit amerikanischen Vertretern, darunter auch auf politischer Ebene, nicht so scharf darauf hingewiesen. Russland hat seinerseits sehr viel getan, um auf dem Weg zur Feststellung der Wahrheit Fortschritte zu erzielen“, sagte der ranghohe Diplomat.

„Das Material, das wir hatten, wurde an die zuständige internationale Kommission übergeben. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Behörden und den entsprechenden Strukturen der Niederlande, die diese Ermittlung leiten. Gerade wir und nicht etwa die USA, die Niederlande, die Ukraine, Malaysia oder Australien haben die ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) als die für diese Sphäre zuständige Institution in diese Arbeit einbezogen.“

Rjabkow verwies darauf, dass der vorläufige Bericht über die Ermittlung einige Monate nach dem geplanten Termin erschien. Der endgültige Bericht soll erst im nächsten Jahr verfasst werden. „Das macht uns Sorgen“, betonte der Diplomat."
Die Wall Street-Regierung Barack Hussein Obamas II, treibt führungslos und verwirrt im eigenen Chaos das es angerichtet hat, und sucht nun verzweifelt nach einem Ausweg aus der selbstverschuldeten Misere.

Wir sehen im Augenblick den US-Abschied von ihrer geopolitischen Dominanzposition. Ein qualvoller Abschied für die Wall Street und darum auch extrem gefährlich für die Welt. So friedlich die Auflösung der Sowjetunion verlief, so unfriedlich könnte der Machtverlust des westlich beherrschten internationalen Finanz- und Großkapitals ablaufen, der seine globale Machtposition weniger seiner "demokratischen" Erfolgsgeschichte verdankt, als seiner faschistisch-kolonialen Militärpolitik.

China und Russland stehen als Vertreter einer demokratischeren Wirtschaftsordnung bereit die Wall Street abzulösen und den dominierenden Einfluss des Weltwährungsfonds und der Weltbank hoffentlich zurückdrängen oder eliminieren zu können. Die Zeit für einen grundlegenden Regimewechsel ist reif. Die Welt nach dem ersten Kalten Krieg befindet sich im Umbau, hin zu neuen Machtzentren. Der Weg führt im besten Fall über einen Zweiten Kalten Krieg. Im schlimmsten Fall über einen final-heißen Atomkrieg.

Oder um es weniger dramatisch mit Goethe zu sagen: „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.“

FH

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