Montag, 22. Dezember 2014

Die ungeistigen Brandstifter hinter PEGIDA

Mowitz
Seit Herbst 2014 sieht man sogenannte "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" auf Demonstrationen in Dresden schwarz-rot-goldene Fahnen schwenken und vor dem Untergang des christlichen Abendlandes warnen. Ein "Abendland" mit dem sie im Normalfall so wenig am Hut haben wie mit dem "Morgenland". Und auf der Straße politische Demonstrationen abhalten, soll laut Berichterstattung vieler Konzern- und Staatsmedien eigentlich auch nicht ihr Ding sein. AfD-Vize Hans-Olaf Henkel warnte in einem ZDF-Interview seine Partei davor, auf PEGIDA-Demonstrationen mitzumarschieren, da man nicht wüsste, wer hinter PEGIDA noch alles mitmarschiere.

Presse, Politiker, fast jeder und alles von dem der Geruch des Establishment strömt, gibt sich "kämpferisch-unwissend" gegen PEGIDA und deren offen zu Markte getragenene Fremden- und vor allen Dingen Islamfeindlichkeit, die sie sich beim besten Willen nicht erklären können. Aber Hallöchen!

Irgendwie befremdlich. Oder etwa nicht?

Habe nur ich wenig islamfreundliche Artikel wie den von Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, gelesen, der unter "Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten" mit viel Blahablaha-"Differenzierungen" den Schlusssatz zieht: "Der 11. September war das Menetekel, (Warnung, Warnzeichen), eines Heiligen Krieges gegen unsere westlich-freiheitliche Lebensform. Entweder wir haben die Symbolik des gefallenen World Trade Centers verstanden und nehmen den Kampf an. Oder wir sind verloren."

Und das, obwohl die Schuldfrage des Terrorattentates 9/11 bis heute nicht geklärt ist und unter der Deutungshoheit eines verbrecherischen Supermachtsystems, auch weiterhin Verschlusssache bleibt.

Oder die Schriften und Auftritte im Fernsehen, die der sich wie ein Geistesriese auftretende Henryk M. Broder, dem mit Schriften wie "Hurra wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken", sogar die zweifelhafte Ehre zuteil wurde mit Ehrungen und Auszeichnungen überhäuft zu werden, die weniger was über den Geehrten sagen, als über die Preisvergeber.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Broder ging in seinem Pamphlet so weit, die Erfüllungspolitik Europas gegenüber Hitler, mit der, seiner Ansicht nach, Beschwichtigungshaltung heute zu vergleichen, die Transformation Europas in einen islamischen Kontinent zu beschleunigen.

Als Antwort auf Günter Grass', Literaturnobelpreisträger 1999, israelkritischem Gedicht "Was gesagt werden muss" wurde dem sich auf geistigem Zwergenniveau agierenden Henryk M. Broder reichlich viel Platz vom Establishment eingeräumt.

"Seit jeher ein Problem mit Juden", "Grass hat schon immer zu Größenwahn geneigt, nun aber ist er vollkommen durchgeknallt", "Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten", tobte der literarische Wadenbeißer, in Springers Welt.

Auf dem Bundesparteitag der CDU in diesem Monat, auf dem Merkel mit nordkoreanischen Wahlergebnissen, (96,7 Prozent), zur Parteivorsitzenden wiedergewählt wurde, wurde ein Burka-Verbot diskutiert, als wenn von der Burka jemals terroristische Anschläge ausgegangen wären. Zudem wäre ein Verschleierungsverbot, laut eines Gutachten des Bundestages, sogar verfassungswidrig. Vor allem Unionspolitiker aus Hessen und Rheinland-Pfalz sind gegen die Vollverschleierung. Das sind die Signale die den Rassismus in der Mitte der Gesellschaft beflügelt und auf die Straßen treibt. Und Merkel schweigt. Der früher für die Weltbank arbeitende Wirtschaftswissenschaftler und geopolitische Analyst Peter Koenig, wirft in seinem Artikel, "Wird die EU zur US-Kolonie?...." die Frage auf:
"Warum setzt sich Frau Merkel Merkel so entschieden für die Interessen Washingtons und nicht für die ihres eigenen Landes oder der gesamten EU ein? – Das TTIP-Abkommen ist natürlich auch ein Affront gegen Russland und würde die Handelsbeziehungen Europas nicht nur zu Russland, sondern auch zu Asien erschweren.

Es erhebt sich die Frage, ob die NSA, als sie das Mobiltelefon der Frau Merkel abhörte, etwas erfahren hat, womit man die Dame erpressen kann? – Als Frau Merkel von der Abhöraktion erfuhr, schien sie äußerst wütend auf Obama zu sein. Viele Politiker – besonders in den EU-Staaten – hofften, sie werde auf Distanz zu Washington gehen und andere europäische Marionetten mitziehen. Dann knickte sie aber plötzlich wieder ein, und das sicher nicht, weil sie naiv ist. Was auch immer Obama gegen sie in der Hand hat – wenn sie deshalb die Zukunft von mehr als 600 Millionen Europäern aufs Spiel setzt, ist das ein Verbrechen."
Immerhin brachten US-Geheimdienstler 1989 unter dem Namen "Operation Rosewood" (Operation Rosenholz), ganze Aktenberge Stasiunterlagen in die USA, darunter auch eine Personenkartei der Stasi sowie eine operative Kartei der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA). Jahrelang weigerte sich das Imperium, sie zurückzugeben und haben es bis heute nur teilweise getan. Da könnten unsere "Freunde" jenseits des Atlantiks zu Erkenntnissen gelangt sein, die ihnen eine Bundeskanzlerin Merkel durchaus gefügig macht, oder wie Gysi in Bundestagsdebatten Merkel gegenüber ihrem Verhalten zu den USA zu sagen pflegt, warum dieses "Duckmäusertum"?

Am Ende hat man Merkel noch bewusst zur Kanzlerin gemacht. Sozusagen ohne ihr Wissen. (Kleiner Scherz).

FH

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