Sonntag, 30. November 2014

26 Tatsachen über den Islamischen Staat, die Obama gern verheimlichen möchte

Der kanadische Professor Michel Chossudovsky weist nach, dass der Islamische Staat ein Geschöpf der USA und der NATO ist.

Professor Michel Chossudovsky
Global Research 19.11.14
Der von den USA angeführte Krieg gegen den Islamischen Staat ist eine große Lüge.

Mit der Behauptung, der präemptive weltweite Krieg gegen "islamische Terroristen" sei notwendig, um "das Territorium der USA" selbst zu schützen, soll nur ein umfassender militärischer Plan gerechtfertigt werden.

Der Islamische Staat im Irak und in der Levante / ISIL ist ein Geschöpf der US-Geheimdienste. Die "Terrorbekämpfung" Washingtons im Irak und in Syrien dient eigentlich nur der Unterstützung der Terroristen.

Der Einfall der Brigaden des Islamischen Staates / IS in den Irak, der im Juni 2014 begann, war Teil einer sorgfältig geplanten Operation der Militärgeheimdienste der USA, der NATO und Israels.

Die Behauptung der USA, den Terror bekämpfen zu wollen, ist eine Fiktion, denn sie sind selbst "der größte staatliche Sponsor des Terrorismus".

Der Islamische Staat wird von den USA und ihren Verbündeten geschützt. Wenn sie die Brigaden des Islamischen Staates hätten ausschalten wollen, hätten sie deren Toyota-Pickup-Konvois mit Bombenteppichen stoppen können, als die im Juni durch die Wüste von Syrien aus in den Irak eindrangen.

Die syrisch-arabische Wüste ist ein offenes Gelände. Mit modernsten Kampfjets vom Typ F-15, F-22 Raptor und CF-18 Hornet wäre – aus militärischer Sicht – eine schnelle und erfolgreiche chirurgische Operation (gegen die IS-Konvois) möglich gewesen.

Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free
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In diesem Artikel wird die große Lüge mit 26 Tatsachen widerlegt. Die Medien stellen den Militäreinsatz (des Westens) wieder einmal als "humanitäre Aktion" dar, obwohl bei den großflächigen Bombenangriffen in Syrien und im Irak schon unzählige Zivilisten umkamen.

Diese Bombenangriffe könnten ohne die uneingeschränkte Unterstützung der westlichen Medien, die Obamas Initiative als Terrorbekämpfungsmaßnahme preisen, nicht stattfinden.

Die historischen Ursprünge der Al-Qaida

1. Die USA unterstützen Al-Qaida und ihre Ableger seit fast einem halben Jahrhundert – genau seit dem sowjetisch afghanischen Krieg. [Weitere Informationen dazu sind aufzurufen hier und hier]

2. Die CIA hat in Pakistan Trainingscamps eingerichtet, in denen von 1982 bis 1992 etwa 35.000 aus 43 islamischen Staaten rekrutierte Dschihadisten ausgebildete wurden, um die Rote Armee aus Afghanistan zu vertreiben.

Mit von der CIA bezahlten Anzeigen in Zeitungen und Publikationen auf der ganzen Welt wurden Muslime für den Dschihad in Afghanistan angeworben.

3. Seit der Reagan-Regierung hat Washington das islamische Terrornetzwerk ununterbrochen unterstützt. Unter Ronald Reagan hießen die Terroristen noch "Freiheitskämpfer". Die USA lieferten den islamischen Brigaden Waffen, weil sie für "eine gute Sache" kämpften: gegen die Sowjetunion und für einen Regimewechsel, der die weltlich geprägte afghanische Regierung ablösen sollte.

4. Von der University of Nebraska wurden Schulbücher (für Koranschulen) erarbeitet, die den Dschihad priesen [s.
hier
]. Die USA gaben Millionen Dollars aus, um afghanische Schulkinder mit Lehrbüchern zu versorgen, in denen mit gewaltverherrlichenden Bildern für einem militanten Islam geworben wurde.

5. Osama bin Laden, das von den USA immer wieder hervorgeholte Schreckgespenst, wurde 1979 von der CIA damit beauftragt, Al-Qaida zu gründen und damit Kämpfer für den Dschihad in Afghanistan zu rekrutieren. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp als Guerillakämpfer ausgebildet. Al-Qaida war nicht für die Anschläge am 11.09.2001 verantwortlich. Die inszenierten Anschläge (s. hier) dienten zur Rechtfertigung eines Krieg gegen Afghanistan, der damit begründet wurde, dass Afghanistan den Terrorismus und besonders Al-Qaida unterstütze. Die Anschläge dienten auch als Vorwand für die Anzettelung eines "globalen Krieges gegen den Terror.

Der islamische Staat / ISIL

6. Der Islamische Staat / ISIL ist aus der Al-Qaida hervorgegangen und wurde von US-Geheimdiensten mit Unterstützung des britischen MI6, des israelischen Mossad, des pakistanischen Inter-Services Intelligence / ISI und des saudi-arabischen General Intelligence Directorate geschaffen.

7. Die ISIL-Brigaden waren auch an dem von den USA und der NATO inszenierten Aufstand gegen die Regierung Baschar al Assad in Syrien beteiligt.

8. Die NATO und das Oberkommando der türkischen Streitkräfte haben im März 2011 aus den Reihen des ISIL und der Al Nusrah Söldner angeworben, die den (bewaffneten) syrischen Aufstand in Gang setzten. Nach Angaben aus israelischen Geheimdienstquellen haben sie dazu "eine Kampagne gestartet, um Tausende von islamischen Freiwilligen in den Ländern des Nahen Ostens und der gesamten islamischen Welt zur Unterstützung der syrischen Rebellen zu gewinnen". Die türkische Armee hat diese Freiwilligen gesammelt, trainiert und nach Syrien einsickern lassen. [DEBKAfile, NATO to give rebels anti-tanks weapons, s. hier].

9. In den Reihen des ISIL kämpfen auch Soldaten westlicher Spezialtruppen und Agenten westlicher Geheimdienste. Britische Spezialtruppen und der MI6 waren an der Ausbildung dschihadistischer Rebellen in Syrien beteiligt.

10. Westliche Militärspezialisten haben im Auftrag des Pentagons die Terroristen für den Einsatz von Chemiewaffen geschult.

"Die USA und einige europäische Verbündete haben Söldner damit beauftragt, syrische Rebellen im Umgang mit in Syrien vorhandenen Chemiewaffen zu schulen; das haben ein höherer US-Offizieller und mehrere höhere Diplomaten am Sonntag CNN bestätigt [s. dazu auch hier].

11. Das vom ISIL praktizierte Köpfen (von Geiseln und Gefangenen) wird in dem von den USA finanzierten Trainingsprogramm für Terroristen in Saudi-Arabien und in Katar geübt.

12. Viele der in Saudi-Arabien rekrutierten ISIL-Söldner sind Verbrecher, die unter der Bedingung, das sie sich dem ISIL anschließen, aus saudischen Gefängnissen entlassen wurden. Dazu gehörten auch zum Tod Verurteilte [s. hier].

13. Israel hat von den Golanhöhen aus den ISIL und die Al-Nusrah-Brigaden unterstützt [weitere Informationen dazu hier].

Dschihadistische Kämpfer haben Offiziere der israelischen IDF und Premierminister Netanjahu getroffen. Höhere IDF-Offiziere geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass "dschihadistische Elemente [ISIL und Al Nusrah] innerhalb Syriens" von Israel unterstützt werden.

Syrien und der Irak

14. Der ISIL ist die Infanterie der westlichen Militärallianz. Seine natürlich nicht offen ausgesprochene Aufgabe ist die Verwüstung und Zerstörung Syriens und des Iraks im Auftrag seiner US-Sponsoren.

15. Auch der US-Senator John McCain hat sich schon mit führenden dschihadistischen Terroristen in Syrien getroffen.

16. Die Miliz des Islamischen Staates / IS, die angeblich gegenwärtig von den USA und der NATO aus Gründen der Terrorbekämpfung bombardiert wird, erhält auch weiterhin verdeckte Unterstützung aus den USA. Washington und seine Verbündeten gewähren dem Islamischen Staat heimlich immer noch Militärhilfe.

17. Die Bombenangriffe der USA und ihrer Verbündeten sind nicht gegen den ISIL gerichtet, sie sollen nur die wirtschaftliche Infrastruktur des Iraks und Syriens, einschließlich der Fabriken und Ölraffinerien, zerstören.

18. Die Errichtung eines Islamischen Kalifates ist Teil eines seit langer Zeit verfolgten außenpolitischen Planes der USA, der vorsieht, den Irak und Syrien zu zerschlagen und in drei Staaten umzuwandeln: eine sunnitisches islamistisches Kalifat, eine schiitische arabische Republik und eine kurdische Republik.

Der globale Krieg gegen den Terrorismus / GWOT

19. Der Globale Krieg gegen den Terrorismus / GWOT wird als "Zusammenstoß unterschiedlicher Zivilisationen" ausgegeben, als Krieg zwischen konkurrierenden Werten und Religionen; in Wirklichkeit ist er ein reiner Eroberungskrieg, bei dem es nur um strategische und wirtschaftliche Ziele (der USA) geht.

20. Von den USA finanzierte und von westlichen Geheimdiensten unterstützte, terroristische Al-Qaida-Ableger operieren auch in Mali, in Niger, in Nigeria, in der Zentralafrikanischen Republik, in Somalia und im Jemen.

Auch die Al-Qaida-Ableger im Mittleren Osten, in der afrikanischen Subsahara und in Asien sind Geschöpfe der CIA. Sie richten im Auftrag Washingtons Zerstörungen an und führen Chaos herbei, um souveräne Staaten zu destabilisieren.

21. Boko Haram in Nigeria, Al Shabab in Somalia, die Libya Islamic Fighting Group / LIFG, Al Qaeda in the Islamic Maghreb / AQIM, Jemaah Islamiah /JI in Indonesien [s. hier] und andere Al-Qaida-Ableger werden verdeckt von westlichen Geheimdiensten unterstützt.

22. Die USA unterstützen auch Al-Qaida nahestehende Terroristen in Xinjiang Uighur, einer autonomen Region Chinas. Dabei geht es darum, auch China politisch zu destabilisieren.

Auch chinesische Dschihadisten sollen vom Islamischen Staat eine terroristische Grundausbildung erhalten haben, "damit sie Anschläge in China durchführen können" [s. hier]. Das offen erklärte Ziel dieser chinesischen Dschihadisten, die natürlich auch den Interessen der USA dienen, ist die Errichtung eines Islamischen Kalifates, das sich bis ins westliche China erstreckt. [s. Michel Chossudovsky, America's War on Terrorism, Global Research, Montreal, 2005, Kapitel 2].

Einheimische Terroristen

23. Die Chefterroristen sitzen in der US-Regierung: Obwohl der Islamische Staat eindeutig ein US-Geschöpf ist, behauptet Obama, es sei seine heilige Pflicht, die USA vor ISIL-Anschlägen zu schützen.

24. Die angebliche Bedrohung durch einheimische Terroristen ist inszeniert. Die westlichen Regierungen und Medien warnen nur deshalb immer wieder davor, um bürgerliche Freiheiten einschränken oder aufheben und einen Polizeistaat errichten zu können. Die angeblich von Dschihadisten verübten Terroranschläge und die ständigen Terrorwarnungen sind reine Inszenierungen. Sie werden gebraucht, um eine Atmosphäre der Angst und der Einschüchterung zu schaffen.

Die stattfindenden Verhaftungen, die Durchführung von Gerichtsverhandlungen und die Verurteilung "islamischer Terroristen" sollen den Ausbau des Strafverfolgungsapparates und die Militarisierung der Polizei rechtfertigen.

Dabei geht es nur darum, die Millionen US-Amerikaner davon zu überzeugen, dass der Feind real ist, und dass die US-Regierung alles tut, um die US-Bürger zu schützen.

25. Durch die "Anti-Terror-Kampagne" gegen den Islamischen Staat geraten in den Augen der Bevölkerung alle Muslime in Verdacht, mit den Dschihadisten zu sympathisieren.

26. Jeder, der es wagt, die Berechtigung des "Globalen Krieges gegen den Terrorismus" anzuzweifeln, begibt sich in die Gefahr, als Terrorist gebrandmarkt und nach den Gesetzen zur Terrorbekämpfung bestraft zu werden.

Zu den Hauptzielen des "Globalen Krieges gegen den Terrorismus" gehört auch die Unterdrückung der US-Bürger und die totale Entpolitisierung ihres Lebens. Es soll verhindert werden, dass die Menschen nachdenken, Fakten zur Kenntnis nehmen, ihre Schlüsse daraus ziehen und die Legitimation der inquisitorischen Sozialordnung*, die in den USA herrscht, in Frage stellen.

Die Obama-Regierung hat es mit der Unterstützung ihrer Verbündeten geschafft, dass die Komplizenschaft des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen nicht öffentlich zur Sprache kommt. Die westlichen Medien sorgen mit ihrer einseitigen Berichterstattung dafür, dass der Islamische Staat als unabhängige Vereinigung angesehen wird, die angeblich den gesamten Westen bedroht.

Die große Lüge ist zur Wahrheit geworden.

Hören Sie auf, sie zu glauben! Verbreiten auch Sie die Wahrheit!

Die Wahrheit ist schließlich die stärkste Waffe.

Übersetzung: luftpost-kl.de

Samstag, 29. November 2014

Preisabsprache: Hessens Leuschner-Medaille

Mowitz
Warum nicht? Drohnen-Killer Obama, seit 20. Januar 2009 oberste Friedenstaube der planetaren  Friedensmacht VSA, erhielt bereits am 10. Dezember 2009 den Friedensnobelpreis in Oslo mit der Begründung: "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken". Elf Monate nach Amtsantritt. Donnerwetter!

Fünf Jahre später, erhielt IM Erika in Deutschland die Leuschner-Medaille. Nicht so bekannt wie die Nobel-Medaille. Dafür steht aber der Namensgeber, Wilhelm Leuschner, für etwas was sehr selten ist. Nämlich eine Gewissenshaltung, die in unserer Zeit kaum noch vorkommt.

Wilhelm Leuschner war Gewerkschafter, ausgebildeter Holzbildhauer, unbeugsamer Gegner der Nationalsozialisten und Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Er kämpfte für seine Überzeugung gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und wurde zwischen 1933 - 1934 in Gefängnissen und Konzentrationslagern gefangen gehalten und misshandelt. Darunter im KZ Börgermoor.

Nach dem missglückten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler, stellte sich Leuschner am 16. August 1944 den Nazi-Häschern, als die seine Ehefrau als Geisel festgenommen hatten. Danach wurde er vom Volksgerichtshof unter Vorsitz des "Scharfrichters in roter Robe", Roland Freisler, (verantwortlich für etwa 2600 Todesurteile), zum Tode verurteilt. Am 29. September 1944 wurde Wilhelm Leuschner im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Wilhelm Leuschner war aktiver Sozialdemokrat. Zu einer Zeit, als die Sozialdemokratie, nicht wie heute, noch kein Fragezeichen hinter ihrem S? setzen musste. Figuren wie Sigmar Gabriel als Vorsitzende dieser Partei waren noch nicht erfunden. Die warteten weiter im Samenbeutel ihrer Väter darauf, auf die Sozialdemokratie losgelassen zu werden.

Bild: Nikolaus Pessler, Der Bündnisfall...
Freidenker Galerie
Angela Merkel, auf dem Schild der deutschen Konzern-Presse zur Kanzlerin Deutschlands hochpropagandiert, ist eine typische Vertreterin moderner Preisempfänger, die mit der Idee eines Preises so wenig am Hut haben, wie Obama mit Frieden.

So hat Merkel weder den persönlichen Mut eines Wilhelm Leuschner, noch setzt sie sich für Benachteiligte ein, noch hat sie je ihre Stimme gegen eine herrschende Klasse erhoben. Nicht in der DDR, nicht in der BRD. Was will sie? Befehle von oben befolgen. Mehr nicht. Vielleicht hat sie den unbändigen Wunsch, auch zu jenen gehören zu dürfen, die wirkliche Macht ausüben. Für was sie die einsetzen will? Darüber muss sie wohl noch erst nachdenken. Hauptsache ist das Gefühl Macht zu besitzen. Erleichtert ungemein einen Orgasmus auszulösen.

Ihr die Leuschner-Medaille zu verleihen, ist eine Beleidigung Wilhelm Leuschners und seines Kampfes gegen die Nazi-Herrschaft. Aber typisch für die Damen und Herren unserer Zeit. Jede Zeit hat ihre Vorbilder und Nachahmer. Deutschland hat Merkel. Mit ihr, Friedenspreisträger Obama und ukrainischen Nazis führte man einen faschistischen Staatsstreich in der Ukraine durch. Das sollte man schon festhalten, bevor es wieder vergessen ist. Die Kräfte des Vergessens machen keine Pause. Sie führen ihren destruktiven Kampf emsig weiter. Bis der nächste Ka­ta­s­t­ro­phenfall eintritt. Dann will es wieder keiner gewesen sein.

„Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

FH

Freitag, 28. November 2014

Totaler Krieg in der Ukraine: NATOs 'endgültige Offensive'

Professor James Petras
Global Research
Es gibt klare Anzeichen, dass in der Ukraine ein großer Krieg ausbricht: Ein Krieg, der aktiv von den NATO-Regimen gefördert und von ihren Alliierten und Marionetten in Asien (Japan) und dem Nahen Osten (Saudiarabien) unterstützt wird. Der Krieg um die Ukraine wird im wesentlichen darum gehen, eine umfassende militärische Offensive gegen die südöstliche Donbas-Region zu führen, gegen die unabhängigen Ukraine-Russland-Volksrepubliken Donetsk und Lugansk mit der Absicht, die demokratisch gewählten Regierungen abzusetzen, die Volksmilizen zu entwaffnen, die Partisanen und ihre Massenbasis zu töten, die repräsentativen Organisationen des Volkes aufzulösen und mit der ethnischen Säuberung von Millionen zwei-sprachigen ukrainisch-russischen Bürgern zu beginnen.

Diese kommende Eroberung der Donbas-Region durch die NATO ist eine Fortführung und Ausweitung ihres ursprünglich gewalttätigen Putsches in Kiew, der im Februar die gewählte ukrainische Regierung stürzte.

Die Kiewer Junta und ihre kürzlich 'gewählten' Marionetten-Herrscher sowie ihre NATO-Sponsoren sind an einer großen Säuberungsaktion interessiert, um die Poroschenko-Diktatur zu konsolidieren. Die kürzlichen NATO-geförderten Wahlen schlossen mehrere große politische Parteien aus, die traditionell die großen ethnischen Minoritäten unterstützten. Sie wurden im Donbas boykottiert. Diese Schein-Wahl in Kiew hat den Ton angegeben für den nächsten Zug der NATO, die Ukraine in eine gigantische multi-Zweck-Militär-Basis gegen das russische Herzland in eine neo-Kolonie für das deutsche Kapital zu verwandeln, die an Berlin Getreide und Rohmaterialien liefert und als eigener Markt für deutsche Fertigprodukte dient.

Der Westen wird von einem immer intensiveren Kriegs-Fieber erfasst; die Konsequenzen werden stündlich schwerwiegender.

Kriegszeichen: Die Propaganda und Sanktions-Kampagne, der G-20 Gipfel und der militärische Aufmarsch

Das öffentliche Getrommel für die Ausweitung des Konfliktes, vor allem seitens der Kiew-Junta und ihren faschistischen Milizen, findet täglich Widerhall in allen westlichen Medienorganen. Große Massenpropaganda-Mühlen und Regierungs- 'Sprecher und Sprecherinnen' veröffentlichen oder erklären neue aufgebauschte Berichte über die wachsenden russischen Drohungen für ihre Nachbarn und Invasionen in die Ukraine. Neue russische Übertretungen werden von den nordischen und baltischen Staaten bis zum Kaukasus hinunter 'gemeldet'. Das schwedische Regime schafft ein neues Niveau von Hysterie über mysteriöse "russische" Uboote vor Stockholms Küste, die nie identifiziert oder geortet werden - von bestätigten 'Sichtungen' ganz zu schweigen. Estland und Litauen behaupten, russische Flugzeuge verletzten ihren Luftraum - keine Bestätigung. Polen weist russische "Spione" aus, ohne Beweise oder Zeugen. Provokative umfassende NATO-Militärübungen finden entlang der russischen Grenze in den baltischen Staaten, Polen, Rumänien und der Ukraine statt.

Die NATO schickt riesige Waffenlieferungen an die Junta, zusammen mit Beratern für "Spezialeinheiten" und Experten für Aufstandsbekämpfung in Vorwegnahme eines totalen Angriffs gegen die Rebellen im Donbas.

Das Kiew-Regime hat sich nie an das Minsker- Waffenstillstandsabkommen gehalten. Laut Büro des UN-Menschenrechtsbüros sind durchschnittlich jeden Tag 13 Leute getötet worden, insgesamt in 8 Wochen 957 Menschen, überwiegend durch die Kiewer bewaffneten Streitkräfte.

Das Kiewer Regime seinerseits hat alle grundlegenden sozialen und öffentlichen Dienstleistungen für die Volksrepubliken eingestellt, wie Strom, Treibstoff, Beamtengehälter, Pensionen, medizinische Versorgung, Gehälter für Lehrer und medizinisches Personal, kommunale Angestellte; das Bank- und Transportwesen ist blockiert worden.

Bei der Strategie geht es darum, die Infrastruktur noch mehr zu zerstören, noch größere Menschenmassen zur Flucht zu zwingen aus den dicht bevölkerten Städten über die Grenze nach Russland, sowie massive Angriffe zu Luft, mit Raketen, Artillerie und Bodentruppen gegen städtische Zentren und Rebellengebiete zu starten.

Die Kiew Junta hat im Westen mit einer umfassenden Mobilisierung begonnen, begleitet von rabiaten anti-russischen und anti-orthodoxen Kampagnen, womit die gewalttätigsten und rechtesten Chauvinisten-Gangster gewonnen und in die nach Nazi-Muster organisierten Brigaden als Stoßtruppen eingegliedert werden sollen. Die zynische Benutzung von irregulären faschistischen Milizen "befreien" die NATO und Deutschland von jeder Verantwortung für unausweichlichen Terror und Gräuel.

Dieses System der 'plausiblen Bestreitbarkeit' spiegelt die Taktik der deutschen Nazis wieder, deren Horden faschistischer Ukrainer und Ustascha-Kroaten zu ihrer Zeit berüchtigt waren für ethnische Säuberungen.

G-20-plus-NATO: Unterstützung für den Kiew-Blitz

Um den Widerstand im Donbas zu isolieren und zu schwächen und einen Sieg des bevorstehenden Kiew--Blitzes zu sichern, intensivieren die EU und die USA ihren ökonomischen, militärischen und diplomatischen Druck auf Russland, damit es die heranwachsenden Volksdemokratien im Südosten der Ukraine aufgibt.

Jede einzelne Eskalation der ökonomischen Sanktionen gegen Russland hat zum Ziel, die Fähigkeit des Donbas und ihrer Widerstandskämpfer, ihr Heim, ihre Städte und Dörfer zu verteidigen, zu schwächen. Jede einzelne neue russische Lieferung an wichtigen Medikamenten und Nahrung für die belagerte Bevölkerung ruft einen neuen und noch größeren hysterischen Ausbruch hervor - weil es der Kiew-NATO-Strategie, die Partisanen und ihre Massenbasis auszuhungern, sich zu ergeben oder zu fliehen zuwiderläuft.

Nachdem das Kiew-Regime eine Serie von Niederlagen erlitten hatte, beschloss es mit den NATO-Strategen, ein 'Friedens-Protokoll' zu unterzeichnen, das sogenannte Minsker Abkommen, um den Vormarsch des Donbas-Widerstands aufzuhalten und seine eingekesselten Soldaten und Milizen zu retten. Das Abkommen diente der Junta, ihre Armee zu stärken, die Kommandostruktur neu zu organisieren und die vereinzelten Nazi-Milizen in die Armee einzugliedern für die 'endgültige Offensive'. Kiews militärischer Aufbau im innern und NATOs Steigerung der Sanktionen von außen waren die zwei Seiten einundderselben Strategie: der Erfolg einer frontalen Attacke gegen den demokratischen Wierstand im Donbas hängt von der Minimalisierung der russischen militärischen Unterstützung ab durch internationale Sanktionen.

Die bösartige Feindschaft der NATO gegen Putin stand auf dem G-20 Treffen in Australien in voller Blüte: die Drohungen und offenen persönlichen Beleidigungen der an die NATO gebundenen Präsidenten und Premiers, besonders Merkel, Obama, Cameron, Abbott und Harper, liefen parallell zur Hungerblockade der Rebellen im Südosten der Ukraine. Sowohl die ökonomischen Drohungen des G-20 gegen Russland und die diplomatische Isolierung Putins sowie Kiews ökonomische Blockade sind Vorspiele für die Endlösung der NATO der physischen Vernichtung des Donbas-Widerstands, der Volksdemokratie und der kulturell-ökonomischen Bindungen mit Russland.

Kiew ist von seinen NATO-Mentoren abhängig, um eine neue Runde ernster Sanktionen gegen Russland zu verhängen, besonders wenn es gegen einen gut bewaffneten und robusten Massen-Widerstand, mit russischer Hilfe aufgepeppt, antreten will. Die NATO rechnet mit Kiews erneuerten und neu-ausgerüsteten Armee und dass sie den Widerstand brechen kann.

Die NATO hat auf eine "alles-oder-nichts-Kampagne" gesetzt: die gesamte Ukraine zu besetzen, und wenn das nicht klappt, den widerspenstigen Südosten zu zerstören, seine Bevölkerung und produktive Kapazität auszulöschen und einen totalen ökonomischen (und möglicherweise Schussswechsel) Krieg mit Russland einzugehen. Kanzlerin Merkel hat diesem Plan zugestimmt, trotz der Klagen der deutschen Industrie-Bosse über ihre großen Export-Verluste nach Russland. Frankreichs Hollande hat unterschrieben und hat die Klagen der Gewerkschaften über tausende verlorene Arbeitsplätze auf den Werften beiseitgewischt. Premier David Cameron ist eifrig für einen ökonomischen Krieg gegen Moskau und schlägt den Banken der City of London vor, neue Kanäle zu finden, um die illegalen Gewinne der russischen Oligarchen zu waschen.

Die russische Antwort

Die russischen Diplomaten suchen verzweifelt nach einem Kompromiss, der es Ukraines russisch-sprachigen Bevölkerung erlaubt, Autonomie zu erhalten in einer Föderation und in einer neuen nach-Putsch-Ukraine Einfluss zurückzugewinnen. Russische Militärstrategen haben dem Widerstand logistische und militärische Hilfe geleistet, um die Wiederholung eines Odessa-Massakers an ethnischen Russen durch die Faschisten zu vermeiden. Vor allem kann Russland es sich nicht leisten, an seinem südlichen "Unterleib" NATO-Nazi-Kiew Militärbasen zu haben, die über die Krim eine Blockade verhängen und einen Massenexodus ethnischer Russen aus dem Donbas provozieren.

Putin versuchte, Kompromisse vorzuschlagen, indem er dem Westen ökonomische Vorherrschaft in der Ukraine zugestand, aber ohne eine NATO-militärische Expansion und Absorption von Kiew.

Diese Politik der Versöhnung ist wiederholt gescheitert

Das demokratisch gewählte 'Kompromiss-Regime' in Kiew wurde im Februar 2014 durch einen gewaltsamen Putsch gestürzt, der eine pro-NATO-Junta installierte.

Kiew verletzte das Minsker Abkommen straflos und mit Ermutigung der NATO- Mächte und Deutschlands.

Der jüngste G-20 Gipfel in Australien ergab eine Volksverhetzung gegen Putin. Das entscheidende vierstündige private Treffen zwischen Putin und Merkel endete in einem Fiasko, als Deutschland in den NATO-Chor einfiel.

Putin antwortete am Ende, indem er die Bereitschaft der russischen Luft- und Bodentruppen entlang der Grenzen erhöhte und die ökonomische Ausrichtung nach Asien beschleunigte.

Besonders wichtig ist, dass Präsident Putin erklärte, dass Russland nicht zuschauen und zulassen kann, wie ein ganzes Volk in der Donbas-Region massakriert wird.

Soll Poroschenkos bevorstehender Blitz gegen das Volk der Südostukraine eine russische Antwort auf die humanitäre Krise provozieren? Wird Russland die NATO-geführte Kiew-Offensive konfrontieren und einen totalen Bruch mit dem Westen riskieren?

Übersetzung: Einar Schlereth

Mehr zum Thema:
Video: Krieg mit Russland? Das könnte die NATO erwarten - Moderne russische Waffensysteme.....

Donnerstag, 27. November 2014

Sahra Wagenknecht: Schwarze Null bei der Neuverschuldung "Ausdruck für Wirtschafts-Nullkompetenz"

Wichtelmänner: Illustration aus Grimms Märchen (1915)
Wikimedia, gemeinfrei
Sahra Wagenknecht, intellektuelle Frontfrau und wortgewaltiges Aushängeschild der Linken, kanzelte in der gestrigen Generaldebatte des Bundestages die amtierende Kanzlerin Merkel und ihren Stellvertreter Gabriel auf Wichtelmännergröße zusammen.

Zur Riesterrente: "Hören Sie auf die Rentenkasse mit öffentlichem Geld für Betrugsprodukte zu verschleudern.....

Über Merkels Russland-Politik: Sie haben Deutschland in eine Neuauflage des Kalten Krieges mit Russland getrieben der das politische Klima vergiftet und den Frieden gefährdet.... Bei dem Flächenbrand vor dem Merkel warne, sollte sie doch bedenken, dass sie (Merkel) es selbst sei, die zu denen gehöre, die mit brennendem Zündholz herumlaufen.

Der Schlag saß! Haargenau und mitten auf den Solarplexus!

Über Merkels US-Vasallentreue: Der Handel zwischen den USA und Russland ist in diesem Jahr gestiegen, während der Handel Russlands mit Deutschland und Europa massiv eingebrochen ist.....

Zu Gabriels Verhandlungslinie bei den geplanten Freihandelsabkommen TTIP-TAFTA mit den USA sagte sie: Der Wirtschaftsminister Gabriel führt einen unglaublichen Eiertanz auf um der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen. Große Sondergerichte für große Konzerne können bald für jede Erhöhung des Mindestlohnes und jedes Umweltschutzgesetz den deutschen Staat vor den Kadi ziehen. (Alles im Namen des Investorenschutzes). Ziel dieser Abkommen ist im Kern: Löhne, Sozialstandards und Verbraucherschutz noch weiter auf Sinkflug zu schicken, und den Kapitalismus endgültig vor den Zumutungen der Demokratie zu schützen. Das brauchen wir wirklich nicht. Dann kann man gleich auf Wahlen und Parlamentarismus verzichten.

Wieso, so darf man wohl fragen, tut sich Die Linke Katja Kipping und Bernd Riexinger als Parteivorsitzende an, wenn man eine Sahra Wagenknecht in den eigenen Reihen hat? Ist mir da was entgangen, oder tritt da vielleicht ein parteiinterner Masochismus zutage, dem Gysi sich neulich durch seine überstürzte Flucht auf den Lokus entziehen wollte? Vielleicht überwiegen die Repräsentanten des selbstquälerischen Mittelmaßes in der Partei, der den Glauben an eine linke Zukunft schon lange ad acta gelegt hat, und davon träumt die Nachfolge der S?PD anzutreten.

Hört Euch Wagenknechts ganze Rede an!

FH


Dienstag, 25. November 2014

Kerry: Nachkriegsordnung und Ordnung nach dem Fall der Mauer, von denen Millionen Menschen weltweit profitiert haben, stehen auf dem Spiel

Mowitz
Mehr konkret als so lassen sich führende Flachpfeifen des Imperiums öffentlich nicht aus dem Sprach-Hinterhalt locken, wenn sie den "Neuen Kalten Krieg" verneinen, der schon längst Wirklichkeit ist. Seine wirklichen Ursachen wollen sie nicht benennen. Stattdessen wollen sie Propagandablasen ablassen. "Millionen profitieren weltweit von dieser Ordnung", dröhnt es schleierhaft und unpräzise aus den Propagandamäulern lokaler nordamerikanischer Profiteure. Eine "Ordnung", die Milliarden Menschen weltweit vom Profit ausschließt. Sie kommen im Verteilungungsschlüssel der Wenigen überhaupt nicht vor, wenn es ans "Leistung belohnen" geht. Dann bleibt man unter sich. Denn Leistung in der "Ordnung von der Millionen Menschen weltweit profitieren" besteht aus volkswirtschaftlich völlig sinnentleerten Geschäftsmodellen, wo Banken risikofrei zocken und spekulieren und wenn es schief läuft, und es läuft regelmäßig schief, springt der Steuerzahler Zocker-Banken und Spekulanten mit Stützen in Milliarden-Höhe bei. Spätestens als Rentner darf der Steuerzahler dann die Stütze, die er den Spekulanten gewährte, auch noch selbst durch Altersarmut zurückzahlen. Da bleibt für Wohlstand für die Vielen nichts mehr übrig. Und die Wenigen meinen allen Ernstes, "es gehe schon rechtens zu".

Die Alimentierung der Reichen durch die Armen, ist ein Modell das nicht erst gestern erfunden wurde. Sie zieht sich wie eine rote Linie durch die Menschheitsgeschichte. Die Sklavenhalter lebten von der Arbeit ihrer Sklaven. Imperien vom Tribut ihrer Vasallen. Alles in einer sich immer schneller drehenden Spirale. Heute verurteilt diese "Ordnung" die Welt dazu, zusätzlich auch noch Waffen und Kriege der USA zu finanzieren, um es dem Imperium zu ermöglichen, die Welt auch mit ihrer Army heimzusuchen. Der Imperiumsbau auf Kosten anderer duldet keinen Aufschub. Das erschließt sich auch immer mehr Nichtprofiteuren, und sie fangen langsam an sich zu wehren. Sie sind die Mehrheit.

Wenn die Wall Street ihren Werkzeugen Weltbank und IWF hin und wieder eine Auszeit gönnen, damit sie neue Kräfte sammeln um sich neue, innovative Plünderungsmodelle auszudenken, erinnert die US-Army unterdessen die Unbotmäßigen der Welt schmerzlich daran, wer der wahre Wächter und Überbringer von Glückskeksbotschaften ist. Oder wie es im Volksmund heißt: Wer nicht hören will muss fühlen. Dann wird der Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Ob es Jugoslawien war, der Afghanistankrieg, Irakkrieg, Libyenkrieg, Syrien- und Malikrieg, um nur die aktuellsten zu nennen, immer ging es darum eine "Ordnung" zu schaffen, welche auf den Reißbrettern für US- und Wall Street-Interessen entstand.

Zahlungsunwillige Quertreiber die nicht länger Öl in Dollar abrechnen wollen, werden daran erinnert, dass es neben der Finanzhoheit der Wall Street, auch noch den militärischen Arm dieser einzigartigen Mafiaverbindung gibt, die sich berufen fühlt, die Welt zu beherrschen um sie so zu ihrem Glück zu zwingen.

Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free
17. April 1996 Massaker von Eldorado dos Carajás

"Zahlungsunwillig" deswegen, da es ölfördernde Staaten gibt, die die Schnauze voll davon haben für jeden Barrel Öl den sie irgendwohin exportieren, mit Dollars bezahlt zu werden. So bekommt die lokale Währung eines nordamerikanischen Landes die notwendige Nachfrage nach Dollars am Finanzmarkt um als Weltleitwährung eine Sonderrolle einnehmen zu können. Während andere Staaten penibel darauf achten müssen für den Wert ihrer Währung über einen gegebenen Zeitraum auch dementsprechende Wirtschaftsleistungen zu erbringen, um beispielsweise Geschäfte mit dem Ausland zu machen und Importe bezahlen zu können, müssen die Vereinigten Staaten genau das nicht. Sie drucken ihre benötigten "Devisen" unverdrossen in eigenen Druckereien so wie hier - nur eben schneller. Damit das auch funktioniert, muss der Gelddrucker nur für eine allgemeine Akzeptanz, seines eigentlich wertlosen Geldes, als Bezahlmittel sorgen. Auch wenn seine Geschäfte mit dem Ausland schon seit Jahren im Minus liegen und noch so riesige Haushaltsdefizite im Staatsbudget klaffen. Um die zu finanzieren, dazu haben sich die Tüftler in Washington den Petrodollar einfallen lassen, der für die USA und das Wall Street-Kapital als herrschende Klasse, von unschätzbarem Wert ist. Er ist sozusagen die eigentliche Grundlage der Nachkriegsordnung und Ordnung nach dem Fall der Mauer, von denen Millionen Menschen weltweit profitiert haben sollen, es aber nicht taten. Diese "Ordnung" steht für die USA auf dem Spiel. Für den Erhalt dieser Grundlage ihrer Macht, bedrohen sie Russland und China. Die Ukraine steht ihnen nur als Vorwand für einen Krieg zu Diensten.

FH

Montag, 24. November 2014

USA heizen Stimmung mittels Falschspiel in Osteuropa an

Mowitz
Wie RT Deutsch heute meldet, wollen die USA, 9158 km Luftlinie von den USA entfernt, auch 2015 noch in Polen und den baltischen Staaten US-Truppen, nahe der russischen Grenze stationieren, was gegen das geltende Russland-NATO-Abkommen von 1997 verstößt. Als Begründung führte US/Nato Generalleutnant Frederick Hodges an, Russland versuche „seine Nachbarn mit Militärübungen und häufigeren Verletzungen des Luftraums einzuschüchtern“. Mit dieser unbewiesenen Behauptung, Merkel noch am 30.10.2014 als schon ähnliche Wahrheitsfälschungen die Runde machten: "Ich bin jetzt akut nicht besorgt, dass hier eine Verletzung des Luftraums stattfindet", womit sie richtig lag, da Russland im schwelenden Konflikt seine Flug- und marinen Operationen zwar in der Nähe der Grenzen von Nato-Staaten durchführte, aber immer darauf bedacht war internalen Flugraum oder internationale Gewässer nicht zu verlassen und somit keinerlei Grenzverletzungen begang. Und weder vor noch nach dem 30.10. sind russische Grenzverletzungen glaubwürdig rapportiert worden. Es handelte sich immer um sogenannte "Enten".

Nur weil ein US-General etwas in die Welt setzt, entspricht es nicht der Wahrheit. Auch wenn die USA es in ihrer Selbstherrlichkeit, und gestützt auf ihre Bajonetten, gerne so sehen wollen. So wenig wie Russland die Krim annektiert hat da es sich um eine Sezession mit gültigem Volksreferendum  der Krimbewohner handelt, die das Völkerrecht nicht berührt.

Um das Abkommen mit Russland zu unterlaufen, soll die NATO ein rechtliches Konstrukt entwickelt haben, dass es ihr ermöglicht, mit der Begründung Russland stelle eine Bedrohung für die baltischen Nachbarländer dar, temporäre Missionen, die laut dem Russland-NATO-Abkommen möglich sind, im Jahresrhythmus zu verlängern, was auf eine langfristige Stationierung hinauslaufen wird. Und im Erfinden von erlogenen Kriegsgründen, sind die USA noch nie wählerisch oder gar zimperlich gewesen. Nicht in Vietnam, nicht im Irak, nicht bei der Atomwaffenlüge Iran, nicht in Syrien oder Libyen und nicht bei den zahlreichen anderen Kriegen für die die USA verantwortlich zeichnen, auch nicht.

Die US-Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria "Fuck the EU" Nuland, erklärte in diesem Zusammenhang bei ihrem Besuch in Lettland, dass „wenn die NATO neue Mitglieder in die Allianz aufnimmt, es gleichzeitig bedeutet, dass wir bereit sind, die Verteidigung dieser Länder sicher zu stellen und dies bedeutet wiederum, dass wir bereit sind unser Leben für die Sicherheit dieser Länder zu geben.“ Donnerlittchen auch. Als Folge des völkerrechtswidrigen, zusammen mit ukrainischen Nazis durchgeführten US/EU-Staatsstreich in der Ukraine, sind bisher an die 5000 Todesopfer zu beklagen. Gut gearbeitet, Frau "Fuck the EU" Victoria Nuland. Und sehr schön wie Sie bereit sind,  Ihr Leben für die Sicherheit dieser Länder zu geben. Aber sicher meinen Sie  sich mit "wir" nicht persönlich.

FH

Sonntag, 23. November 2014

Freie Fahrt für freie Nazis - Ein bizarres Abstimmungsverhalten der "freien Welt" im 3. Ausschuss der Uno-Vollversammlung

Mowitz
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. (US-Präsident George W. Bush 2001 vor dem Kongress). Bedeutet im Umkehrschluss: Wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Das gilt dann wohl auch für die Abstimmung bei den Vereinten Nationen, als es darum ging klare Kante gegen rechtsextremistisches Gedankengut zu zeigen.
Combating Glorification of Nazism, Neo-Nazism and other practices that contribute to fuelling contemporary forms of racism, racial discrimination, xenophobia and related intolerance (3. Ausschuss der Uno-Vollversammlung Resolution AC.3/69/L.56/Rev.1.)

[Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, Neonazismus und andere Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen].
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Für das Dokument stimmten 115 Staaten. 55 Staaten, darunter alle EU-Mitgliedsländer, enthielten sich, 3 Staaten, die vom Wallstreet-Kapital dominierten USA und Kanada, samt die in Regierungsstellung mit Neonazis durchdrungene Ukraine, stimmten gegen die Resolution. Immerhin klare Kante für eine weitere Verherrlichung des Nazitums, mit dem der Kapitalismus in Deutschland, Europa und Amerika schon den Gröfaz Hitler erfreuten. Europa enthielt sich "mutig" der Stimme und wollte es damit allen recht machen. Mehr Unabhängigkeit bei der Abstimmung gaben die Anweisungen aus Washington für die EU auch nicht her.

Die hehren Feiertagsgedenksprüche zur Erinnerung an die Opfer des 2. Weltkrieges, des Holocaust, der Vertriebenen und Flüchtlinge in ganz Europa, so wie heute die Vertreibung von Palästinensern und Millionen Menschen im Irak, Syrien, Libyen etc. die als Folge kolonial-faschistischer US-amerikanischer/Nato-Kriege Wirklichkeit geworden sind, entpuppten sich einmal mehr als das was sie für Sonntagsredner sind: Leere Floskeln aus zahnlosen Propagandamäulern, die die eigene Schuld vedecken sollen und die stattdessen den eigens dafür kreierten Terrorgruppen untergeschoben werden. So als hätten KZ-Wächter und -Schlächter den Holocaust nicht nur ausgeführt, sondern ihn auch geplant. Europa unter Führung der Flintenkanzlerin, wich nicht von der Grundhaltung ab, die Merkel und Gaucks Leben schon in der DDR bestimmte; sich nicht mit den Mächtigen anlegen. So schützt man seine Interessen und schiebt das Ende seiner Karriere auf die lange Bank.
"Reise ins Dritte Reich

Es gibt Schriftsteller, die können sich viel vorstellen. Aber dass sie einmal nicht dabei sind, das können sie sich nicht vorstellen. In vielen Läden der Literatur herrscht heute großer Rumor, die Chefs nehmen das Inventar auf und blasen den Staub von den alten Stücken. »Frollein, da müssen doch noch ein paar nationale Sachen am Lager sein ... « Das Fräulein kramt sie hervor; wenn man sie etwas abputzt, sind sie noch wie neu, und bald wird – keine Sorge, ihre Lieben! – frische Ware hereinkommen. »Wir haben das nämlich immer geführt.« Nur nicht isoliert bleiben! Ein guter Bankier geht jeden Tag zur Börse, das ist das halbe Leben.

Kerle wie Mussolini oder der Gefreite Hitler leben nicht so sehr von ihrer eignen Stärke wie von der Charakterlosigkeit ihrer Gegner.

Um mich herum verspüre ich ein leises Wandern. Sie rüsten zur Reise ins Dritte Reich. Kurt Tucholsky"
Übrigens, die Resolution wurde auf Initiative Russlands zur Abstimmung vor die Vereinten Nationen gebracht. Aus Sicht der Wall Street-Regierung und seiner Lakaien, wohl der ausschlaggebende Grund um dagegen zu sein. Trotzdem erhielt sie die Mehrheit. Nicht Putin ist isoliert. Der Westen ist es und erhält Mehrheiten im internationalen Geschäft nur dann, wenn er unter sich selbst ist und bleibt.

Ich richte ein herzliches  Dankeschön an Präsident Putin, der die Scheinheiligkeit des Westens der ganzen Welt wieder einmal eindrucksvoll vor Augen führte.

FH

Freitag, 21. November 2014

China und Russland reagieren resolut auf westliche Kriegsdrohungen; sie vereinbaren engere militärische Zusammenarbeit

Mowitz
Neue Spielregeln einführen läuft nicht immer friedlich ab. Die letzte globale Wachablösung welche die Menschheit verspielte, war die Verabschiedung der Sowjetunion als eigenständiges Staatsgebilde und Supermacht. Sie verlief friedlich ab; im Sinne von ohne militärische Gewalt.

Dann passierte in Russland das, was sich in der Sprache des US-Milliardärs Warren E. Buffet, geschätztes Privatvermögen 66,1 Milliarden US-Dollar, so anhört: "Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen".

Wir anderen, die hier im neokonservativen Paradies des zügellosen Gewinnmaximierungskapitalismus, als Spaßvögel unter Gleichgesinnten in einer Spaßgesellschaft leben, denken zuerst an die Bundesliga und "Klassenerhalt" wenn irgendjemand von "Klassenkrieg" redet. Und ehe wir es noch merken, was Buffet eigentlich damit meinte, ist es schon zu spät für uns unbedarfte Spaßvögel. Auch Russen und Ostdeutsche, die an blühende Landschaften und glückliche Spaßgesellschaften glaubten wurden eines besseren belehrt. Die einen mehr, die anderen weniger.

Die Russen traf es besonders hart. Viel härter als ehemalige DDR-Bürger. Professor James Petras fasst es folgendermaßen zusammen:
"Plünderung als Privatisierung

Im vergangenen Viertel Jahrhundert wurden mehrere Billionen Dollar an öffentlichem Eigentum in jedem Sektor der russischen Ökonomie illegal übertragen oder gewaltsam von Gangster-Oligarchen an sich gerissen, die vermittels bewaffneter Gangs agierten, insbesondere beim 'Übergang zum Kapitalismus'.

Von 1990 bis 1999 starben über 6 Millionen russische Bürger vorzeitig als Ergebnis des katastrophalen Kollapses der Ökonomie; die Lebenserwartung für Männer sank von 67 Jahren in der Sowjetära auf 55 Jahre in der Jelzin-Periode. Russlands BNP sank um 60 Prozent - historisch einmalig für ein Land, das sich nicht im Krieg befindet. Nach Jelzins gewaltsamer Machtergreifung und seiner Bombardierung des russischen Parlamentes ging das Regime daran, die Privatisierung der Ökonomie zu 'prioritieren', den Verkauf der Energie, Naturresourcen, Banken, Transport- und Kommunikation-Sektoren zu einem Zehntel oder weniger ihres wirklichen Wertes an Kumpane und ausländische Instanzen. Bewaffnete Gauner, organisiert von den aufstrebenden Oigarchen "vollendeten" das Programm der Privatisierung durch Angriffe, Mord und Bedrohung von Rivalen.

Hunderttausende ältere Pensionäre wurden aus ihren Wohnungen und Häusern  durch böswilligen Landraub von gewalttätigen Grundstück-Spekulanten
geworfen. US und europäische akademische Finanzberater "berieten" rivalisierende Oligarchen und Regierungsminister über die "effizientesten" Markttechniken zur Plünderung der Ökonomie, wobei sie lukrative Gebühren und Kommissionen abschöpften - von Leuten mit guten Verbindungen wurden Vermögen gemacht.

Unterdessen kollabierte der Lebensstandard, verarmten zwei Drittel der russischen Haushalte, die Selbstmorde stiegen um das Vierfache und Tote durch Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, AIDS und Geschlechtskrankheiten waren an der Tagesordnung. Syphilis und Tuberkulose erreichten epidemische Proportionen - Krankheiten, die in der Sowjetära unter voller Kontrolle waren, traten mit der Schließung von Kliniken und Krankenhäuser wieder auf.

Natürlich feierten die westlichen respektablen Medien die Plünderung Russlands als Übergang zu "freien Wahlen und eine freie Markwirtschaft". Sie schrieben glühende Artikel, die die politische Macht und Vorherrschaft der Gangster-Oligarchen als Widerspiegelung einer aufstrebenden "liberalen Demokratie" beschrieben. Der russische Staat wurde so aus einer globalen Supermacht in ein elendes Marionetten-Regime verwandelt, durchdrungen von westlichen Geheimdiensten und unfähig, seine Verträge und Abkommen mit westlichen Mächten zu handhaben und durchzusetzen. Die USA und die EU ersetzten sehr schnell den russischen Einfluss in Osteuropa und schnappten sich blitzartig ehemalige staatseigene Industrien, die Massenmedien und Finanzinstitutionen." Weiter >>>
Es war Präsident Putin der diesen kriminellen Sumpf trockenlegte und so zum bevorzugten Hassobjekt des Wall Street-Kapitalismus aufstieg und den die westliche Kriegspresse dämonisierte, wann immer sie konnte. Lange glaubten wohl Soros und Konsorten mit Wladimir Putin ein ähnlich leichtes Spiel zu haben wie mit Jelzin.

Michail Chodorkowski, einer der Hauptprofiteure des Wildwest-Kapitalismus der 90er Jahre in Russland, brachte das einmalige "Kunststück" fertig den Yukos-Konzern mit Yukos-Geldern und mit Geldern des Finanzministeriums, deren Depositen seine Bank verwaltete, zu kaufen. So sieht Klassenkrieg aus, wenn man ihn etwas näher betrachtet und warum die Klasse der Reichen diese Kriege auch fast immer gewinnt.

Bild: Nikolaus Pessler, Der Bündnisfall...
Freidenker Galerie
China, Russland und andere BRICS-Staaten haben sich vorgenommen, das globale Herrschaftssystem des Westens, an seinem empfindlichsten Punkt, der Finanzwirtschaft, herauszufordern. Das würde ein Ende des US-Dollars als Weltreservewährung, und sein Ende der fast alleinigen Macht über die internationale Finanzwirtschaft bedeuten.

So wie es heute ist, bestimmen die USA mehr oder weniger allein welche Staaten mit Sanktionen belegt werden und welche nicht. Sie haben auch Einfluss genug um darüber zu entscheiden welche Staaten sich an internationalen "Finanzmärkten" mit "frischem" Kapital bedienen dürfen und welche nicht.

Eine gigantische Macht die so in die Hände einer Mafia fließt, die mehr Morde auf ihrem "Weltgewissen" hat, als je ein oder mehrere Diktatoren zusammen, vor ihnen.

Das die Krise um die Ukraine die Ursache für das leicht aus dem Ruder laufende Vabanquespiel, (Spiel um den gesamten Einsatz) sei, ist so lächerlich als wenn man behauptete der 1. Weltkrieg wäre aufgrund des Attentates von Sarajevo erfolgt, oder der 2. Weltkrieg aufgrund des Überfalls auf den Sender Gleiwitz.

Es ist schon erstaunlich, dass die wahren Gründe der immer offener zu Tage tretenden Feindseligkeiten, im Westen nicht genügend zur Sprache kommen. Auch nicht im Netz. Die deutsche Flintenkanzlerin Merkel schaukelte sich, wie im Rausch, mit ihrer "Hunnenrede gegen Russland" hoch, so als könne sie Deutschland nicht schnell genug in einem finalen Atomkrieg entsorgen. Der ehemalige DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière (CDU), erklärte im Gespräch mit der "FAZ", das ihn das Kanzleramt am Donnerstag mit der "Bitte bedrängt" habe, die Mitgliederversammlung des "Petersburger Dialogs" in der kommenden Woche in Berlin "wegen der politischen Großwetterlage" zu verschieben. Das ist mehr eine "Nötigung" als eine Bitte und wurde auch garantiert aufgrund eines digitalen Augenzwinkerns aus Washington umgesetzt. [Uppdate: 23.11.14, 16:50 Uhr: Merkel will Kritikern von Russlands Präsident Putin mehr Raum im Petersburger Dialog geben.]

Die Achse China-Russland nimmt, ausgelöst durch eine arrogante, aggressive Großmachtpolitik des Westens, Gestalt an. Sie werden wirtschaftlich und militärisch enger zusammenarbeiten. Gemeinsame Seemanöver im Frühjahr 2015 im Pazifik und Mittelmeer wurden bereits vereinbart.

Es ist an der Zeit, dass die deutsche Friedensbewegung, falls es sie noch gibt, das Volk zu friedlichen, machtvollen Massendemonstrationen aufruft. Den meisten scheint noch nicht klar zu sein, dass das Wall Street-Kapital versuchen wird jedes Opfer eines Krieges weiterzureichen. Besonders an Europa und die Deutschen. Darin hat man eine ganz besondere Übung.

FH

Donnerstag, 20. November 2014

Mehr jüdische Selbstjustiz nach Anschlag auf Synagoge in Jerusalem?

Mowitz
IRIB meldet unter Berufung auf dpa, dass Netanjahu die Absicht hege, jüdische Bürger im "Gottesstaat" Israel mit Waffenscheinen zu versorgen, damit sie im Kampf, so Netanjahu, um "unsere ewige Hauptstadt" auch feste zusammenhalten können. Das sei das "Gebot des Tages."

Wenn Auserwählte und Gesalbte sich zu Wort melden, dann muss ihr Anliegen schon mindestens "ewig" sein. Für weniger als die "Ewigkeit", beispielsweise sich für ein friedliches Mit- und Nebeneinander mit den Palästinensern einzusetzen, ohne kriminellen Landraub, tun sie es nicht. "Ewig", lässt am zionistischen Anspruch und Selbstbild keinen Zweifel aufkommen. Alle Nichterwählte und Nichtgesalbte können bis auf Weiteres den Weltuntergang verschieben. Sollte er dennoch stattfinden, bieten sich Überlebensmöglichkeiten in der Arche Jerusalem an. Die einzig "ewige Hauptstadt", die einen Weltuntergang überlebt. Zu beachten dabei ist, dass Plätze ausdrücklich nur für Auserwählte und Gesalbte vorhanden sind. Der Rest möge selbst zusehen wie er zurecht kommt. Mit der sogenannten "Siedlungspolitik" macht man es der Welt schon seit Jahren vor. Niemand soll dann sagen, das hätte er aber doch nicht gewusst.

Der Anschlag im ultraorthodoxen Teil West-Jerusalems gibt den radikal-extremistisch-zionistischen Kräften in Israel zusätzlichen Aufwind zu versuchen ein Großisrael zu schaffen, dass sich in ihren kühnsten Träumen vom Euphrat bis zum Nil ausdehnt. Was Millionen und Abermillionen weiterer Vertriebener zur Folge hätte. Scheint weit hergeholt zu sein, nicht wahr?

Die Karte des «neuer Naher Osten» wurde von Oberstleutnant Ralph Peters angefertigt.
Sie wurde im Juni 2006 im Armed Forces Journal veröffentlicht. Peters ist pensionierter Offizier der US National War Academy

Als es durchsickerte, die USA arbeiteten an einem Neuen Nahen und Mittleren Osten, mit neuen Grenzziehungen und Auflösung ganzer Staaten, war es keine Nachricht auf den Titelseiten gekaufter Lei(d)medien wert. Heute sind die Kämpfe um die Beherrschung des Neuen Nahen und Mittleren Osten und darüber hinaus um die Beherrschung des gesamten Globus (Globalisierung), tägliches Nachrichtenfutter.

In Syrien, der Ukraine, Afrika und Asien. Überall sind heute die Kräfte der westlichen "Freiheit für das Kapital" militärisch tätig, um neue Realitäten zu schaffen.

FH

Mittwoch, 19. November 2014

Der vergessene Staatsstreich - und wie der Pate von Canberra bis Kiew herrscht

Von John Pilger
Übersetzt von Susanne Schuster سوزان شوستر
Edward Gough Whitlam starb am 21. Oktober 2014 im Alter von 98 Jahren. Er war der 21. Premierminister Australiens, von 1972 bis 1975. Als Vorsitzender der Labour Party von 1967 bis 1977 führte Whitlam seine Partei 1972 nach 23 Jahren erstmals wieder an die Macht. Er gewann die Wahl 1974, bevor er auf dem Höhepunkt der australischen Verfassungskrise 1975 unter kontroversen Umständen vom Generalgouverneur von Australien Sir John Kerr seines Amtes enthoben wurde. Bislang ist Whitlam der einzige australische Premierminister, dessen Amt auf diese Weise beendet wurde. Im vergangenen März - als Whitlam noch lebte - erinnerte John Pilger an den "weichen Coup", durch den Whitlam abgesetzt wurde. - Tlaxcala

Washingtons Rolle im faschistischen Putsch gegen eine gewählte Regierung in der Ukraine wird nur diejenigen überraschen, die die aktuellen Nachrichtenprogramme anschauen und die Geschichte ignorieren. Seit 1945 haben Dutzende Regierungen, viele davon Demokratien, dasselbe, gewöhnlich blutige Schicksal erlebt.
Nicaragua gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, mit etwa so viel Einwohnern wie Irland, doch unter den reformistischen Sandinistas in den 1980-er Jahren galt es in Washington als "strategische Bedrohung". Die Logik war einfach: Wenn die Schwächsten sich befreien und damit ein Beispiel setzen, würden es andere ebenfalls probieren?

Das Große Spiel der Herrschaft garantiert keine Immunität, selbst für den treuesten "Verbündeten" der USA. Dies lässt sich veranschaulichen am wohl wenigsten bekannten Staatsstreich Washingtons - in Australien. Die Geschichte dieses vergessenen Staatsstreichs ist eine nützliche Lehre für diejenigen Regierungen, die glauben, dass ihnen niemals eine "Ukraine" oder ein "Chile" passieren kann.

Verglichen mit der Unterwürfigkeit Australiens gegenüber den Vereinigten Staaten wirken die Briten wie Renegaten. Während der US-Invasion in Vietnam - bei der Australien unbedingt mitmachen wollte - beschwerte sich ausnahmsweise ein Regierungsvertreter Canberras in Washington, dass die Briten mehr über die Ziele der USA in diesem Krieg wussten als die australischen Waffenbrüder. Die umgehende Antwort lautete: "Wir müssen die Briten informieren, um sie bei Laune zu halten. Ihr seid auf unserer Seite, komme was wolle."

Diese Maxime wurde 1972 brüsk beseite geschoben, als die reformistische Labour-Partei unter der Führung von Gough Whitlam an die Regierung gewählt wurde. Zwar galt Whitlam nicht als Linker, doch er war ein sozialdemokratischer Querdenker mit Prinzipien, Stolz und Anstand sowie einer außergewöhnlichen politischen Vision. Er war davon überzeugt, dass eine ausländische Macht nicht die Ressourcen seines Landes kontrollieren und seine Wirtschafts- und Außenpolitik diktieren sollte. Er schlug vor, die "Farm zurückzukaufen" und mit einer von London und Washington unabhängigen Stimme zu sprechen.

Einen Tag nach der Wahl ordnete Whitlam an, dass seine Mitarbeiter nicht von der australischen Sicherheitsorganisation ASIO - damals wie heute unter der Fuchtel der anglo-amerikanischen Geheimdienste - "überprüft oder belästigt" werden dürfen. Als seine Minister die Regierung Nixon/Kissinger öffentlich als "korrupt und barbarisch" verurteilten, sagte später Frank Snepp, ein damals in Saigon stationierter CIA-Beamter: "Man sagte uns, die Australier seien genauso schlimm wie nordvietnamesische Kollaborateure."


Whitlam wollte wissen ob und warum der CIA eine Spionageeinrichtung in Pine Gap nahe Alice Springs betrieb, angeblich eine von den USA und Australien gemeinsam unterhaltene "Einrichtung". Pine Gap ist ein gigantischer Staubsauger, mit dem die USA jeden und alles abhören können, wie der Whistleblower Edward Snowden kürzlich enthüllte. In den 1970-er Jahren hatten die meisten Australier keine Ahnung, dass diese ausländische Spionageenklave in ihrem Land eine zentrale Rolle in einem potenziellen Atomkrieg mit der Sowietunion spielte. Whitlam war sich seines persönlichen Risikos genau bewusst - das ging aus dem Protokoll des Treffens mit dem US-Botschafter hervor. Er warnte: "Wenn Sie versuchen, uns über das Ohr zu hauen oder zu verprellen, wird Pine Gap zum Streitgegenstand werden."

Whitlam wollte wissen ob und warum der CIA eine Spionageeinrichtung in Pine Gap nahe Alice Springs betrieb, angeblich eine von den USA und Australien gemeinsam unterhaltene "Einrichtung". Pine Gap ist ein gigantischer Staubsauger, mit dem die USA jeden und alles abhören können, wie der Whistleblower Edward Snowden kürzlich enthüllte. In den 1970-er Jahren hatten die meisten Australier keine Ahnung, dass diese ausländische Spionageenklave in ihrem Land eine zentrale Rolle in einem potenziellen Atomkrieg mit der Sowietunion spielte. Whitlam war sich seines persönlichen Risikos genau bewusst - das ging aus dem Protokoll des Treffens mit dem US-Botschafter hervor. Er warnte: "Wenn Sie versuchen, uns über das Ohr zu hauen oder zu verprellen, wird Pine Gap zum Streitgegenstand werden."


Victor Marchetti, einer der CIA-Beamten, die Pine Gap aufgebabut hatten, sagte mir später: "Die Drohung, Pine Gap zu schließen, verursachte einen Anfall im Weißen Haus. Das Unvermeidliche geschah... ein Chile ähnliches Szenario wurde in Bewegung gesetzt."

In Chile war soeben die demokratische Regierung eines anderen Reformers, Salvador Allende, von General Pinochet mithilfe der CIA gestürzt worden.

Marshall Green wurde 1974 vom Weißen Haus zum US-Botschafter in Canberra ernannt. Green war ein herrischer, sehr hochrangiger und finsterer Charakter im Außenministerium, der im Schatten des US-amerikanischen "tiefen Staates" agierte. Bekannt als der "Meister der Staatsstreiche" hatte er eine zentrale Rolle im Putsch gegen Präsident Sukarno in Indonesien 1965 gespielt - dieser kostete bis zu einer Million Menschen das Leben. Eine seiner ersten Reden in Australien hielt er vor dem australischen Industrieverband - ein aufgeschreckter Zuhörer im Publikum beschrieb sie als "eine Aufwiegelung der Wirtschaftsführer des Landes zur Revolte gegen die Regierung".

Die streng geheimen Mitteilungen aus Pine Gap wurden in Kalifornien von einem Subunternehmen des CIA entschlüsselt: TRW. Einer der Entschlüsseler war ein junger Idealist names Christopher Boyce, der von dem "Betrug und Verrat an einem Verbündeten" verstört war und ein Whistleblower wurde. Boyce enthüllte, dass der CIA die australische Polizei und Gewerkschaftselite infiltriert hatte und sich auf den Generalgouverneur von Australien Sir John Kerr als "unser Mann Kerr" bezog.

Mit seinem Zylinderhut und seinem mit Orden behangenen Cutaway verkörperte er das Empire. Er war der australische Vizekönig der Königin von England in einem Land, das sie immer noch als Staatsoberhaupt anerkannte. Kerrs Amt war rein zeremoniell, doch seine langjährigen Verbindungen zum anglo-amerikanischen Geheimdienst waren Whitlam - der ihn ernannte - entweder nicht bekannt oder er ignorierte sie.

Der Generalgouverneur war ein begeistertes Mitglied des Australischen Verbandes für Kulturelle Freiheit, vom Wall Street Journal-Journalisten Jonathan Kwitney in seinem Buch "The Crimes of Patriots" beschrieben als "eine elitäre Gruppe nur für geladene Gäste... im Kongress enthüllt als vom CIA gegründet, finanziert und gesteuert." Der CIA "bezahlte Kerrs Reisen, verhalf ihm zu seinem Ansehen... Kerr ging immer zum CIA, wenn er Geld brauchte".

Whitlam entdeckte 1975, dass der britische Auslandsgeheimdienst MI6 seit langem seine Regierung ausspionierte. "Die Briten entschlüsselten Geheimbotschaften, die an mein Auswärtiges Amt gesendet wurden", sagte er später. Einer seiner Minister, Clyde Cameron, sagte mir: "Wir wussten, dass MI6 im Auftrag der Amerikaner Besprechungen der Regierungen abhörte." In einer Reihe von Interviews in den 1980-er Jahren mit dem investigativen US-Journalisten Joseph Trento offenbarten leitende CIA-Beamte, dass das "Whitlam-Problem" Gegenstand einer "dringenden" Besprechung zwischen dem CIA-Direktor William Colby und dem Chef des MI6 Sir Maurice Oldfield war und dass "Vorkehrungen" getroffen worden waren. Ein stellvertretender CIA-Direktor erzählte Trento: "Kerr tat, was ihm aufgetragen wurde."

1975 erfuhr Whitlam von einer geheimen Liste von CIA-Agenten in Australien, die sich in den Händen des australischen Verteidigungsministers Sir Arthur Tange befand - ein erzkonservativer Mandarin mit einer unerhörten Territorialmacht in Canberra. Whitlam verlangte die Liste zu sehen. Darauf stand ein Name: Richard Stallings; er hatte Pine Gap als provokative CIA-Einrichtung verdeckt aufgebaut. Nun hatte Whitlam den Beweis, den er gesucht hatte.

Am 10. November 1975 wurde ihm eine streng geheime Telex-Mitteilung gezeigt, die von ASIO in Washington gesendet worden war. Sie wurde später Theodore Shackley zugeordnet, Chef der Ostasienabteilung des CIA und einer seiner berüchtigsten Agenten. Davor war Shackley Leiter der CIA-Operation in Miami für die Ermordung Fidel Castros und er war Stationsleiter in Laos und Vietnam. Zuletzt war er mit dem "Allende-Problem" beschäftigt gewesen.

Shackleys Mitteilung wurde Whitlam vorgelesen. Ihr Inhalt war unglaublich: der australische Premierminister war ein Sicherheitsrisiko in seinem eigenen Land.

Am Tag zuvor hatte Kerr die Zentrale der nachrichtendienstlichen Behörde Australiens Defence Signals Directorate besucht, das früher wie heute enge Verbindungen zu Washington pflegt. Er wurde über die "Sicherheitskrise" unterrichtet. Dann verlangte er eine sichere Telefonverbindung und führte ein 20-minütiges Gespräch hinter vorgehaltener Hand.

Als Whitlam das Parlament über die geheime Anwesenheit des CIA in Australien am 11. November unterrichten wollte, wurde er von Kerr einbestellt. Unter Berufung auf archaische vizekönigliche "Reservemachtbefugnisse" enthob Kerr den demokratisch gewählten Premierminister seines Amtes. Das Problem war gelöst.


Danke Tlaxcala
Quelle: http://johnpilger.com/articles/the-forgotten-coup-and-how-the-godfather-rules-from-canberra-to-kiev
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 16/03/2014
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=13934

Montag, 17. November 2014

Schwerwiegender russischer Vorwurf: USA bremsen vermutlich Ermittlung zum MH17 Boeing-Absturz

Mowitz
Es läuft nicht alles mehr so rund für den Hegemon wie früher. Und nichts ist länger so, nur weil Washington behauptet es wäre so. Was sicher mit der immer mehr um sich greifenenden Ohnmächtigkeit der "einzigen Supermacht", welche die Welt, nach Aussage Obamas, im Kampf gegen den Islamischen Staat und Terrorismus führt, zusammenhängt; allerdings führt sie sich auf, als gehöre ihr die Welt.

So tut man sich, trotz perfider Anstrengungen schwer damit, der Welt die Mär der russischen Verantwortlichkeit für den MH17-Boeing-Abschuss über der Ukraine aufs Auge zu drücken. Die penetranten Unterstützungen von US-Marionetten, wie Australiens Ministerpräsident Tony Abbott, der den G20 Gipfel als Gastgeber dazu missbrauchte, Putin zu einer Entschuldigung aufzufordern, für etwas, für das Russland in allen bisherigen Stellungsnahmen jegliche Verantwortung von sich gewiesen hat, helfen wenig.

Nun meldet sich eine höchst offizielle Person Russlands zu den schleppenden Ermittlungen des Boeing-Abschusses öffentlich zu Wort.

Laut einer Meldung von RIA NOVOSTI hat Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow ernsthaften Grund zu der Annahme, dass die Ermittlungen zum Boeing-Absturz in der Ukraine nicht ohne Teilnahme der USA künstlich gebremst werden:
Hätten wir keinen Grund für eine solche Schlussfolgerung, hätten wir bei unseren Kontakten mit amerikanischen Vertretern, darunter auch auf politischer Ebene, nicht so scharf darauf hingewiesen. Russland hat seinerseits sehr viel getan, um auf dem Weg zur Feststellung der Wahrheit Fortschritte zu erzielen“, sagte der ranghohe Diplomat.

„Das Material, das wir hatten, wurde an die zuständige internationale Kommission übergeben. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Behörden und den entsprechenden Strukturen der Niederlande, die diese Ermittlung leiten. Gerade wir und nicht etwa die USA, die Niederlande, die Ukraine, Malaysia oder Australien haben die ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) als die für diese Sphäre zuständige Institution in diese Arbeit einbezogen.“

Rjabkow verwies darauf, dass der vorläufige Bericht über die Ermittlung einige Monate nach dem geplanten Termin erschien. Der endgültige Bericht soll erst im nächsten Jahr verfasst werden. „Das macht uns Sorgen“, betonte der Diplomat."
Die Wall Street-Regierung Barack Hussein Obamas II, treibt führungslos und verwirrt im eigenen Chaos das es angerichtet hat, und sucht nun verzweifelt nach einem Ausweg aus der selbstverschuldeten Misere.

Wir sehen im Augenblick den US-Abschied von ihrer geopolitischen Dominanzposition. Ein qualvoller Abschied für die Wall Street und darum auch extrem gefährlich für die Welt. So friedlich die Auflösung der Sowjetunion verlief, so unfriedlich könnte der Machtverlust des westlich beherrschten internationalen Finanz- und Großkapitals ablaufen, der seine globale Machtposition weniger seiner "demokratischen" Erfolgsgeschichte verdankt, als seiner faschistisch-kolonialen Militärpolitik.

China und Russland stehen als Vertreter einer demokratischeren Wirtschaftsordnung bereit die Wall Street abzulösen und den dominierenden Einfluss des Weltwährungsfonds und der Weltbank hoffentlich zurückdrängen oder eliminieren zu können. Die Zeit für einen grundlegenden Regimewechsel ist reif. Die Welt nach dem ersten Kalten Krieg befindet sich im Umbau, hin zu neuen Machtzentren. Der Weg führt im besten Fall über einen Zweiten Kalten Krieg. Im schlimmsten Fall über einen final-heißen Atomkrieg.

Oder um es weniger dramatisch mit Goethe zu sagen: „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.“

FH

Zum Thema:

BIZ
Hitlers Kriegsbank
Wie US-Investmentbanken den Weltkrieg der Nazis finanzierten und das globale Finanzsystem der Nachkriegszeit vorbereiteten.....

Samstag, 15. November 2014

G20-Gipfel in Brisbane: Ölhandel in Dollar - Bedrohung für die Welt

Mowitz
So würde die Rubrik internationaler Lei(d)medien zum G20-Gipfel in Brisbane lauten müssen, wenn ihre Meinungsmache nicht vom internationalen Finanz- und Großkapital gekauft und kontrolliert wäre. Stattdessen betreibt ihr Laufbursche Obama Aggressionspolitik in Brisbane mit wahrheitswidrigen Insinuationen, ohne jeden Beweis. Wie z.B. den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 im Luftraum der Ukraine, den Obama für Wall Street Interessen aktiviert.

Obama versucht jetzt den Abschuss der prorussischen Freiheitsbewegung in der Ukraine unterzuschieben, nachdem die groben Verdächtungen die anfangs von westlichen Medien und washingtonhörigen Politvasallen gegen Russland erhoben wurden, nicht mehr aufrechtzuerhalten waren. Darauf hätte man schon sehr viel früher kommen können, denn es ist Russland, das bereits mehrfach und immer noch zügige Ermittlungen anmahnt und es nicht zulassen will, dass die Untersuchung verschleppt wird.

Auf dem Asien-Gipfel, (Apec), vor einigen Tagen in China waren unsere Qualitätsmedien voll damit beschäftigt, über eine Decke zu berichten, die Putin Chinas First Lady Peng Liyuan fürsorglich umlegte, was bei den niedrigen Temparaturen die im Freien herrschten durchaus nachvollziehbar war, und daraus eine "Staatsaffäre" machten, die, was naürlich nicht unerwähnt bleiben durfte, chinesischen Zensoren im Netz viel Arbeit gemacht haben soll. Donnerlittchen auch. So banal kann sich Geopolitik, aus den Augen eines ehemaligen Nachrichtenmagazins betrachtet, darstellen.

Viel wichtiger wäre es gewesen vom leck geschlagen Europa zu berichten, dass wohl in unverbrüchlicher Treue auch weiterhin zu Goldman Sachs, George Soros & Co. steht und gemeinsam mit ihnen bald als globale Hinterbänkler einen neuen Platz im Weltgeschehen einnehmen muss. Hohe Staatsverschuldungen vieler Staaten, vor allem der USA, haben durch die Finanzkrise einen zusätzlichen Schuldenschub erlitten. Wie lange noch der US-Dollar als anerkannte Weltleitwährung seine Stellung halten kann, ist dabei die alles entscheidende Frage. Nur mit ihm als Weltleitwährung kann er auch weiterhin als militärischer Arm dem Wall Street Kapital von Nutzen sein. Allerdings wird die Stellung des Dollars zukünftig mehr in den Händen von China und Russland liegen, als in denen des Imperiums und seinen Vasallen selbst. Russisches Gas gegen Rubel! Der Gaskonzern Gazprom könnte das Rechnungsverfahren mit den ausländischen Partnern ändern. Gas kann nun gegen Rubel bzw. nationale Währung des Käuferlandes und nicht gegen US-Dollar verkauft werden. Das sind die Bomben vor denen die Wall Street zittert und sie Russland als Gefahr für den Weltfrieden bezeichnen lässt. So als hätten sie einen gottgegebenen Anspruch auf Weltdiktatur.

In einer Ansprache am Rande des G20-Gipfels sagte Obama vor einer Gruppe johlender Studenten in Brisbane: "Die USA sind die einzige Supermacht und haben eine besondere Verantwortung. Wir führen die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen die internationale Terrororganisation IS.... " (ohne selbstverständlich zu erwähnen, dass die USA, wie bei anderen Terrororganisationen auch, der Schöpfer des IS sind, um durch Chaos die Welt zu führen, äh, beherrschen.) usw. usw. >>>

Der internationale Ölhandel, der größtenteils noch immer in Dollar abgewickelt wird, und so durch eine drastisch steigenden Dollar-Nachfrage jährlich, trotz chronischer Handelsbilanzdefizite, seit über 17 Jahren das überschüssige Kapital aus der ganzen Welt in die Vereinigten Staaten zieht, hat in den letzten Jahren an die tausend Milliarden Dollar jährlich eingebracht. Damit finanziert die Welt den USA einen erheblichen Teil ihrer Staatsausgaben und damit die Kosten ihrer Hegemonial-Politik und ihrer Kriege mit. Die Welt fängt an des Terrors müde zu werden, die aus transatlantisch/kapitalistischen Weltherrschaftsansprüchen ihre Nahrung beziehen und die Welt mit Kriegen und Chaos überziehen. Ganz aktuell sind Hunderttausende Syrer Opfer des von den USA ursächlich zu verantwortenden Massakers im Rahmen der Operation Regimewechsel Assad. Und im Irak traf heute US-Generalstabschef Dempsey ein, um mehr vom Falschen zu machen. Nämlich die Welt auf den Einsatz von US-Bodentruppen vorzubereiten. Auch der Irak wollte sein Öl unter Saddam nicht mehr gegen Dollar verkaufen. Das war den Wall Street-Moneymakers schon Millionen Tote wert um ihn davon abzuhalten. Mit Russland und China wird man nicht ein so leichtes Spiel haben wie mit Irak, Libyen etc. Die haben nicht nur den nötigen Willen zur Expansion, hin zu einer mulilateralen Welt um den unilateralen Weltherrschaftsanspruch des Imperiums in die Schranken zu weisen. Sie haben auch die notwendige Potenz den zu erwartenden finanziellen, und wenn nötig auch den hoffentlich nie eintretenden militärischen Angriffen im Auftrag des Wall Street-Kapitals zu widerstehen.

China hat vor einem halben Jahr angekündigt, es werde die alte Seidenstraße als neue Handelsroute wiederbeleben, um Deutschland, Russland und China miteinander zu verbinden; entlang dieser Route sollen sich in Zentralasien und im Westen Chinas neue Märkte entwickeln und der ganzen Region wirtschaftliche und politische Stabilität bringen. Die erste neue Entwicklungszone könnte in Lanzhou in der Provinz Ganzu, einer der ärmsten im Nordwesten Chinas, entstehen.

Da mitzumachen wäre eine gute Alternative für Deutschland. Aber dazu wird Merkel kaum die Zustimmung aus Übersee erhalten. So wird die Zukunft ohne Europa in See stechen.

Vergesst das Gedröhne die Ukraine sei Ursache des gegenwärtigen Konflikts. Die Ukraine ist nur der Vorwand. Was bei einem eventuellen Dritten Weltkrieg aber egal sein wird. Die Verwüstungen werden unbeschreiblich monumental sein. Ob ursächlich oder als Vorwand ausgelöst. Danach werden die Überlebenden sowieso die Toten beneiden.

FH

Zum Thema:
Gegenmeinung: Russland kündigt die Entkopplung seines Handels vom US-Dollar an....
Mohssen Massarat: "Welt finanziert US-Kriege mit".....
Nachtwandler: Nach einer internationalen Umfrage führen die USA die Liste der terroristischen Staaten an.....



Donnerstag, 13. November 2014

Weil er Russe ist - Politischer Dirigentenmaulkorb in Deutschland

Der BND plant den Ausbau der Internet-Überwachung

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de


„Es gehe wirklich nicht, dass ein Russe und noch dazu bekennender Putin-Freund bei einem Polen-Festival auftrete.”





Der russische Stardirigent Valery Gergiev wurde von den Musikfestspielen Saar ausgeschlossen. Begründung: Er sei Russe. Schirmherr der Veranstaltung ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Von Februar bis Juli 2015 werden im Saarland die Musikfestspiele „Polen Festival“ mit über 90 Konzerten und Star-Musikern aus der ganzen Welt stattfinden. Doch Valery Gergiev, Star-Dirigent und Chef der Münchner Philharmoniker, wurde ausgeladen.
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Dienstag, 11. November 2014

Den BRICS-Staaten wird totaler Krieg angesagt

Pepe Escobar Пепе Эскобар
Schnallen Sie sich an: Schon ist der Informationskrieg gegen Russland gestartet und er sollte sich auf Brasilien, Indien und China erstrecken.
Es ist nun allgemein bekannt, das Brasilien, Russland, Indien und China die vier aufstrebenden Mächte sind, die die BRICS-Gruppe ins Leben gerufen haben. Zu der Gruppe gehört auch Südafrika und in kurzer Zeit werden ihr andere Mächte des Großen Südens beitreten. Die BRICS sind in Washington und seinem Think-Tankland herzlich verhasst, denn sie verkörpern die Bemühungen des Großen Südens zur Schaffung einer multipolaren Welt.

Bild: Wikimedia, Creative Commons. Die Datei stammt von der Webseite des russischen Präsidenten und ist urheberrechtlich geschützt. Du darfst die Datei vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen sowie Bearbeitungen davon anfertigen, solange du www.kremlin.ru als Urheber nennst.
15. Juli 2014: Die Führer der BRICS-Gruppe treffen sich im brasilianischen Fortaleza. Von links nach rechts: der russische Präsident Wladimir Putin, der indische Premierminister Narendra Modi, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, der chinesische Präsident Xi Jinping und der südafrikanische Präsident Jacob Zuma (RIA Novosti)
Man könnte einige Flaschen Krim-Champagner wetten, dass die Antwort der USA auf diese Bemühungen ein totaler Informationskrieg sein wird, der sich im Wesen nicht sehr viel unterscheiden wird vom "totalen Informationsbewusstsein" (Total Information Awareness-TIA), jenes entscheidende Bestandteil der Doktrin der "Gesamtspektrum-Dominanz " (Full spectrum dominance)des Pentagons, das der Deep State NSA schon umgesetzt hat (1). Die BRICS wird als eine ernsthafte Bedrohung empfunden. Zu deren Bekämpfung müssen die gesamtenInformationsnetze beherrscht werden.

Der Leiter des Instituts für Lateinamerika der russischen Wissenschaftlichen Akademie Wladimir Dawidow hat ins Schwarze getroffen als er darauf hingewiesen hat, dass „der Sachstand darauf schließen lässt, dass es angesichts der weltweit zunehmenden Rolle der BRICS-Gruppe Versuche gibt, nicht nur Russland, sondern auch alle BRICS-Staaten mundtot zu machen.“

Russlands Verteufelung hat in den USA mit dem Verhängen von Sanktionen rapide überhand genommen, als Putin zum „neuen Hitler“ wurde und man die gute alte Angst aus der Zeit des Kalten Krieges ausgegraben hat: „Rette sich, wer kann! Die Russen kommen!“

Im Falle Brasiliens hat der Informationskrieg schon lange vor Dilma Rousseffs Wiederwahl begonnen. Wall Street und die lokale Kompradorenbourgeoisie* haben alles daran gesetzt, eine angebliche „etatistische Wirtschaftsführung“ zu ruinieren, und dabei wurde Dilma persönlich verteufelt.

Die Behauptung, dass in kurzer Zeit Sanktionen gegen China verhängt werden könnten aufgrund seiner „aggressiven“ Stellungnahme im südlichen chinesischen Meer, Tibet oder Hongkong , ist nicht zu weit hergeholt; dasselbe gegen Indien im Hinblick auf Kaschmir; in Brasilien wegen Menschenrechtsverletzungen oder massiver Entwaldung. Indische Diplomaten befürchten halbamtlich, dass Indien als erster BRICS-Staat dem Druck nachgeben wird.

Da die BRICS-Staaten de facto Bausteine zur Errichtung einer demokratischeren und mit Hinblick auf die internationalen Beziehungen und auf finanzieller Ebene integrativeren Weltordnung (sonst gibt es keine) scheinen die Mitgliedstaaten wachsam zu bleiben. Sonst werden sie nacheinander KO geschlagen werden.

Der geschäftsführende Direktor des russischen Nationalkomitees für BRICS-Studien Georgij Toloraja weist darauf hin, dass „immer mehr nun über die Kommunikationskanäle der BRICS übermittelt wird.“

So zum Beispiel interessieren sich die Brasilianer lebhaft für die Zusammenarbeit im Bereich der Investierungen. Die Neue Entwicklungsbank (früher: Entwicklungsbank der BRICS) wird 2015 Wirklichkeit werden. Auch bereitet ein russisches Team einen ausführlichen Bericht über die Kooperationsperspektiven der BRICS-Staaten, der am Rande des APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation)-Gipfels (8.-10.11.2014) gründlich untersucht werden soll.

Erstes und zweites Siegel des Büros für Informationsbewusstsein, das von der Agentur der Projekte zur Forschung in fortgeschrittener Verteidigung (DARPA) im Januar 2002 gegründet wurde. Motto: Scientia est potentia - Wissen ist Macht

Auf dem Energiekrieg folgt nun der Devisenkrieg

Der neue Ölschock (2) in Saudi-Arabien, der von der Obama-Regierung zumindest grünes Licht erhalten hat, sieht ganz nach einer so starken Offensive gegen die BRICS aus, wie das „ totale Überwachungssystem“, und dabei werden vorrangig Brasilien und Russland ins Visier genommen.

Über 50% der Einnahmen des russischen Staatshaushalts sind auf Öl und Erdgas zurückzuführen.Wenn der Preis des Ölbarrels um10 $ fällt, bedeutet es jedes Mal für Russland bis jährlich 14,6 Milliarden $ entgangenen Gewinns. Ein Verlust, der durch die Schwäche des Rubels einigermaßen ausgeglichenwerden könnte: nämlich  die russische Währung hat seit Anfang 2014 im Vergleich zum Dollar 25% seines Wertes eingebüsst. Russland verfügt immer noch über eine Reserve in Höhe von 450 Milliarden Dollar. Jedoch wird für 2015 mit einem schwachen -0,5% bis 2% - russischen Wachstum gerechnet.

Wenn der Rohölpreis um 1 $ fällt, verliert Petrobras, die größte brasilianische Ölgesellschaft, jedes Mal über 900 Millionen Dollar. Werden die Preise sich auf dem derzeitigen Niveau halten, werden Petrobras jährlich 14 Milliarden Dollar entgehen. Auf lange Sicht hemmt also der Preisrückgang die Entwicklung von Petrobras und deren Fähigkeit, neue Infrastruktur- und Erforschungsprojekte zu finanzieren, die mit ihren wertvollen Pre-Salt-Öl-Vorräten im Zusammenhang stehen. Petrobras wurde also ganz besonders ins Visier genommen im Laufe der Verteufelungskampagne gegen Roussef.

Der Iran gehört nicht zur BRICS-Gruppe, aber ganz wie deren Mitgliedsstaaten fördert er das Auftauchen einer multipolaren Welt. Um einen ausgeglichenes Staatsetat zu erreichen, braucht der Iran einen Ölbarrelpreis von 136 $. Wenn ein Nuklearabkommen mit den Ländern des P 5+1 in drei Wochen (am 24. November) abgeschlossen würde, könnte (zumindest in Europa) eine Erleichterung der Sanktionen damit einhergehen, was für den Export des Irans förderlich sein könnte. Jedoch macht sich Teheran keine Illusionen hinsichtlich der Machenschaften zur Manipulierung der Ölpreise, um Irans Wirtschaft noch mehr zu destabilisieren und seine Stellung im Rahmen der Verhandlungen über das Nuklearabkommen noch mehr zu schwächen.

An der wirtschaftlichen Front tritt das „totale Überwachungssystem“  durch das Aufgeben des Programms quantitativer Lockerung der US-Notenbank zu Tage. Folglich wird der US-Dollar weiter aufgewertet werden und diese Devise wird auf den Schwellenmärkten in geringerer Menge vorhanden sein. Ein Artikel von Xinhua (3) hat die Frage sehr gut erfasst.

In Wirklichkeit hängen aber der US-$ und der Yuan/Renminbi eng zusammen. Wenn der Dollar steigt, steigt der Schwellenmarkt ebenfalls. Nur leidet dann die chinesische Wirtschaft. Das Beunruhigende für Beijing ist, dass die Herstellungsindustrie zu kostspielig werden könnte in vielen Handelssektoren, wo die Gewinnspannen schon sehr schmal sind.

Was ganz sicher passieren wird ist, dass die chinesische Zentralbank eine kontrollierte Abwertung des Yuans organisieren und dabei Mechanismen zur Bekämpfung des Abflusses der Fluchtgelder, insbesondere nach Hongkong, einführen wird.

China könnten die Auswirkungen des Aufgebens des Programms quantitativer Lockerung relativ erspart bleiben. Nur dass keiner die Finanzkrise von 1997 vergessen hat, das 1998 bis nach Russland gelangte. Einzige Gewinner waren damals die großen US-amerikanischen Multis und die Vorherrschaft von Washington.

So geht es aber nicht

Die Verteufelung der BRICS wird unaufhörlich fortgesetzt werden, und zwar auf verschiedenen Niveaus; vorzugsweise wird Russland ins Visier genommen werden - ein Land, das nebenbei gesagt den Dritten Weltkrieg auslösen wird. Wieso? Weil die US-Amerikaner es gesagt haben.

Das aktuellste Beweisstück stammt von den Geheimdiensten des dänischen Verteidigungsministeriums (DDIS); vorige Woche hat jenes nämlich enthüllt, dass Russland im Juni einen Jagdflieger- und Raketenangriff auf der Insel Bornholm [kleine, aber dicht bevölkerte dänische Ostseeinsel südöstlich von Schweden] simuliert hat.

Das DDIS hat kein konkretes Detail des simulierten Angriffs bekannt gegeben. Immerhin hat das Ministerium betont, dass man da mit der seit 1991 beeindruckendsten russischen Militärübung in der Ostsee zu tun hatte. Das DDIS hat seine Risikoeinschätzung für 2014 (Risk Assessment 2014) veröffentlicht und voraus gesagt, dass „die Situation in der Ostukraine in den nächsten Jahren sich zum neuen schwelenden Konflikt in Europa entwickeln wird.“

Allerdings sagen es die Dänen klipp und klar: „Doch deutet es keineswegs darauf hin, dass Russland nun eine größere direkte Bedrohung für das dänische Territorium darstellt.“

Nichts deutet darauf hin, dass Washington bereit wäre, die Möglichkeit, die Weltordnung zu Gunsten eines demokratischeren Managements auch nur zu besprechen, wie es Immanuel Wallerstein in seiner Theorie vorschlägt (4). Der nächste G20-Gipfel in Australien wird es wieder ganz klar zeigen.

In Wirklichkeit neigt sich das immer mehr fragmentierte System unvermeidlich einer katastrophalen Bruchstelle entgegen. Das „totale Überwachungssystem“ samt seinen Kumpanen und Vernetzungen ist nur eine verzweifelte Strategie zur Verschiebung des besiegelten Verfalls. Schließlich hat Wallerstein Recht: Die Welt der Nachkaltkriegszeit wird höchst volatil bleiben.


Anmerkungen


*Kompradorenbourgeoisie: Bourgeoisie in kolonialen und neokolonialen Ländern, die ihre Geschäfte in ökonomisch-politischer Unterordnung unter ausländisches Kapital führt und nicht zur Kapitalakkumulation „aus eigener Kraft“ fähig ist. (wirtschaftslexikon)
(1)   Joint Vision 2020 Emphasizes Full-spectrum Dominance, U.S. Department of Defense, 02-06-2000
(2)   La guerre du pétrole des Saoudiens contre la Russie, l’Iran et les USA, (Ölkrieg der Saudi-Araber gegen Russland, den Iran und die USA), Le Saker francophone, 17-10-2014
(4)   Immanuel Wallerstein ist ein US-amerikanischer Sozialwissenschaftler und Sozialhistoriker. Er ist der Begründer einer Weltsystemanalyse, die Aspekte von Geschichte, Ökonomie, Politikwissenschaft und Soziologie zusammenfasst (Wikipedia deutsch). Als globalisierungskritisch bekannt. Siehe auch Le capitalisme est proche de sa fin. La suite? Porto Alegre ou Davos, ein   auf humanite.fr, 31-07-2013 erschienenes Interview.



Übersetzt von Michèle Mialane
Herausgegeben von Fausto Giudice Фаусто Джудиче فاوستو جيوديشي

Danke Tlaxcala
Quelle: http://rt.com/op-edge/202259-brics-us-information-war/
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 04/11/2014
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=13877