Montag, 5. Januar 2015

Aus der Reihe die Verheißungen des Kapitalismus: - Heute: Der Euro bricht ein

Mowitz
Gegenüber dem Schuldendollar, wichtigstes Instrument neben seinem Militärapparat, mit dem das Chaos-Imperium seine Weltherrschaftspolitik betreibt, fiel der Euro auf 1,1864 Dollar, so tief wie schon seit März 2006 nicht mehr. Vor rund einem halben Jahr mussten für einen Euro noch 1,40 Dollar hingeblättert werden. Eine Abwertung des Euros gegenüber dem Schuldendollar mit 15,3 Prozent. Schuld soll Merkels, die von ihren "Beratern" eingeflüsterte Losung sein, die Euro-Zone könne auch ohne Griechenland weiterhin Euro-Zone sein und legte den Griechen den Austritt aus dem Euro nahe. Wir erinnern uns. Den Griechen wurde das Messer an die Kehle gesetzt, als sie nicht länger ihre von der internationalen Finanzmafia mit Kusshand bewilligten Kredite "bedienen" konnten und ihnen ein Sparprogramm aufgezwungen wurde, von dem sich die Menschen in Griechenland bis heute noch nicht erholt haben. Wo nicht gespart werden durfte, war an Waffenlieferungen aus Deutschland. Im Gegenteil, Deutschland bestand darauf bestehende Rüstungsaufträge zu erfüllen oder gar neue abzuschließen. Das fand die Merkel sowas von sparsam, sparsamer ging es nicht. Warum? Ganz einfach. Weil Griechenland nach Portugal der größte Abnehmer deutscher Waffen ist.

Unterdessen wurden in Griechenland nur noch Notoperationen durchgeführt und eine korrupte (Ä)lite war voll damit beschäftigt, Milliarden außer Landes zu bringen, die sie durch Steuerhinterziehungen angesammelt hatten, um Immobilien u.a. in Berlin zu kaufen. Griechen bunkerten offenbar 200 Milliarden Euro in der Schweiz. Klar, bei irgendjemanden müssen ja die Verheißungen des Kapitalismus am Ende ankommen. Warum nicht bei den Betrügern und Nutznießern eines Systems, in denen immer mehr Menschen ärmer werden und immer weniger immer mehr Kapital anhäufen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Ein System in dem Großspekulanten wie George Soros (84), als "Großinvestoren" verherrlicht werden, und am Ende zusammen mit den "großen" Geopolitkern unserer Zeit wie Zbigniew Brzezinski (86), gemeinsame Sache machen, und die EU auffordern militärisch gegen Russland aufzurüsten, um sich stärker im Pleitestaat Ukraine zu engagieren. Soros will anscheinend seine Spekulationen absichern. Kaum noch lebende Mumien als Botschafter des Geldes und der Rüstungsindustrie. Glückskekse die der Welt viel Elend bescheren.

Sahra Wagenknecht, (DIE LINKE), erklärte 2010 in einer Presseerklärung:
"Es ist pervers: Einerseits fordert die Bundesregierung von Griechenland ein drastisches Sparprogramm und schmerzhafte Kürzungen bei Löhnen, Renten und Sozialleistungen. Andererseits wird die griechische Regierung hinter den Kulissen dazu gedrängt, weiterhin Milliardensummen für Waffenlieferungen zu verschwenden. Mit dieser rücksichtslosen Politik der Rüstungsexportnation Deutschland muss endlich Schluss gemacht werden!........."
Merkel, die vor Teilnehmern eines Kongress zur „Finanzmarktstabilisierung” im Juni 2011 bekannte: „Ich persönlich neige dazu [......] Ihrer Argumentation zu folgen......”, die nicht nur Wirtschaftspolitik auf Zuruf der Finanzmafia betreibt, sondern auch voll und ganz mit dabei ist die guten Beziehungen Deutschlands zu Russland auf Geheiß der Wall Street-Regierung in Washington zu zerstören, aber zusammen mit ihren neuen ukrainischen Nazi-Partnern des "Rechten Sektors" eine unheilvolle Allianz pflegt, um sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einzumischen und im Fahrwasser der Wall Street-Verbrecher einen Putsch anzettelte, der die demokratisch gewählte ukrainische Regierung und den Präsidenten gewaltsam aus dem Amt hievten und Russland mit Sanktionen belegt, die Europa mehr schaden als Russland. Die einzigen Nutznießer sind die Milliardäre der Wall Street.

Diese Alleskönner der Wirtschafts- und Finanz(un)wissenschaften, denen sich Merkel hingibt, obwohl ihnen die Verständnislosigkeit geradezu aus den Augen quillt, wenn das böse Wort von der Einführung einer "Transaktionssteuer" auf den Tisch kommt, malen immer das Schreckgespenst der Kapitalauswanderung an die Wand, wenn sie mehr besteuert werden sollen. Wo kämen wir sonst auch hin? Auf der anderen Seite, wo wollen die denn hin? Irgendwo müssen auch diese Geisterfahrer bleiben um weiterhin Geld zu verdienen und andere ausbeuten. Bezahlen für das was sie anrichten? Geht doch gar nicht. Schließlich bleibt immer alles am Letzten kleben.

So - genau so - haben wir den Kapitalismus und das Prinzip der Geldschöpfung erdacht. Allein die "Schöpfung" lassen wir uns nicht aus der Hand nehmen. Fragt mal den lieben Gott, warum der immer noch so viele Gläubige(r) hat. Wer schöpft, bestimmt wo es lang geht. Oder wie der Bankier Mayer Anselm Rothschild es ganz flott ausdrückte: „Erlaubt mir, das Geld eines Staates auszustellen und zu kontrollieren, und es ist mir egal, wer seine Gesetze macht.“ John Kenneth Galbraith einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Wirtschaftsberater von US-Präsident Kennedy, fand den „Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, so simpel, dass der Geist ihn kaum fassen kann.“ Da hält sich das Erstaunen in Grenzen, wenn mit solcher Einfachheit mit Billionen Dollar, an Börsen gewettet und manipuliert wird, beispielsweise auf die Entwicklung von Aktien- und Devisenkursen, sog. Derivate. Man findet eine Menge solcher Gaukeleien unter dem Sammelbegriff "Finanzprodukte". Na ja, "Produkt", das ist ja schon mal was, wovon eine unbedarfte Merkel tief beeindruckt wird.

Und am Ende ist es nicht Griechenland das für den Euro-Sinkflug verantwortlich zeichnet, sondern die Sanktionen mit denen Russland belegt wird; Sanktionen die Merkel fördert und mitbeschließt und vor denen Putin warnt.

FH

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