Donnerstag, 15. Januar 2015

Sarkozys heißer Atem im Nacken Hollandes - Flugzeugträger "Charles de Gaulle" in den Persischen Golf

Mowitz
Entpuppt sich die Pariser Tragödie peu à peu als schlecht inszeniertes Schmierenstück? Hauptsächlich europäische Politprominenz bevölkerte in Paris eine abgesperrte Nebenstraße um ihrer Rolle als staatstragende Klageweiber gerecht zu werden und so zu tun als führten sie eine Volksmasse von 1.5 Mio. Menschen durch die Straßen von Paris. Obama war verhindert am Spektakel teilzunehmen. Er empfing irgendeine Basketball-Mannschaft im Weißen Haus und schickte seinen nicht eingeladenen Freund "Bibi" Netanjahu als Vertreter des Imperiums, der den Umzug in der menschenleeren Nebenstraße mitanführte. Den Antisemitismus der in Europa herrscht und der immer abgesondert vom "normalen" Rassismus erwähnt werden muss, um den Neusprechregeln [vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache], zu entsprechen, beklagte er gebührend. So als wäre Antisemitismus etwas Besseres, äh Schlimmeres, äh Einzigartigeres, als Rassismus allgemein.

Auf den veröffentlichten Fotos wurde mal "Dancing Queen" Angela Merkel, haltlos erschüttert am starken Arm Hollandes gezeigt, mal wurde sie von jüdischen Orthodoxen einfach aus den Bildern wegretuschiert.

Klageweiber auf einem Fragment
einer Keramik aus Attika
Wikimedia Fotograf © Marie-Lan Nguyen/
Wikimedia CommonsCC-BY 2.5
Ein Video mit Aufnahmen der mutmaßlichen Mörder zeigt, wie bewaffnete Männer das Bürogebäude der Redaktion verlassen, ihre Kalaschnikows nachladen, in ihr Auto steigen und sich dann den Weg gegen ein Polizeiauto freischießen. Auf der Videoaufnahme ist auch zu hören, wie die Amateurfilmer darüber diskutieren, ob es sich bei den Schüssen um Platzpatronen handelt.

Nicht mit Platzpatronen bestückt wird der schon etwas veraltete Flugzeugträger "Charles de Gaulle" sein, den der sich "sozialistisch" nennende Wadenbeißer in Paris gedenkt in den Persischen Golf zu schicken um IS-Terroristen zu jagen. Jetzt wo er von Sarkozy in Wählerumfragen gejagt wird, setzt Hollande zum "staatsmännischen" Gegenangriff an. Welch ein Glück, dass die Terroristen, die der stellvertretende Stabschef der iranischen Streitkräfte, Brigadegeneral Massoud Dschazayeri, eine Kreatur der CIA nennt, was darauf schließen lässt, das der IS keine Attentate verübt, ohne dass das Imperium informiert ist und die Attentate zumindest vorher abgesegnet hat. Neben der Wall Street-Regierung in Washington spielen auch Saudi Arabien und Katar bei der Züchtung internationalen Terrors eine führende Rolle und helfen mit die Auftragsbücher westlicher Waffenschmieden zu füllen. Jetzt steigt Frankreich zum wichtigsten Verbündeten des Imperiums auf, schreibt das ehNaMag. Krieg und Chaos die Zwillingsbrüder die nicht ohne den anderen leben und wirken können, rücken mit jedem Tag ein Stück näher,

Kriege werden viel mehr gemacht, als sie entstehen - wer da mit magischen Geschichten kommt, hat viel zu gewinnen im Krieg - und wenig zu verlieren, sagte Kurt Tucholsky. Leicht abgewandelt gilt für die ökonomischen Strippenzieher im Hintergrund der Spruch: Spekulationen werden viel mehr gemacht, als sie entstehen - wer da mit magischen Geschichten kommt, verdient viel am Spekulationsgeschäft - und kann nur wenig verlieren.

FH

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