Freitag, 6. Februar 2015

Abschaum-Senator John McCain will es mal wieder so richtig knallen lassen

Mowitz
Der nordamerikanische Riesenpolitiker, "Abschaum"-Senator John McCain, der zusammen mit einer anderen Riesenpolitikerin, Sarah Palin, die den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA auf den Irak 2003 noch für "Gottes Plan" hielt, bei den US-Präsidentschaftswahlen 2008 das republikanische Tandem bildete, das antrat um die nordamerikanische Präsident- und Vizepräsidentschaft zu erringen, aber verlor, bezichtigte Angela Merkel für das Schlimmste was ihm einfiel, nämlich, dass sie eine Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik), gegenüber Russland betreibe, anstatt die Ukraine mit Waffen zu beliefern. Ob der Abschaum-Senator private Interessen in der nordamerikanischen Rüstungsindustrie verfolgt, würde ich nicht völlig ausschließen.

Man sieht sich immer zweimal im Leben.

Als der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sich 2003 konsequent weigerte Deutschland im Tross der "Koalition der Willigen" in den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu schicken, schrieb die zu der Zeit Nur-CDU-Vorsitzende Angela Merkel, bei einem US-Besuch einen höchst unterwürfigen Artikel in der "Washington Post" mit der Überschrift: "Schröder spricht nicht für alle Deutschen". Ein Kotau vor den Kriegsverbrechern Bush, Cheney, Rumsfeld und Konsorten, deren Ölkrieg im Irak über eine Million Tote forderte. Das war der Beginn einer US-Hörigkeit, die sich auf Merkels Schleimspur bis ins Kanzleramt verfolgen lässt.

John McCain-Sarah Palin Präsident/Vizepräsidentkandidaten 2008
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2003, Tage vor ihrem US-Wochendbesuch, legte sich Merkel platt und schwärmte von einer anderen Politik wenn sie nur Kanzlerin wäre: Merkel machte mit einem Bückling vor dem damaligen US-Präsidenten Bush klar,
" dass sie die Ergebenheitsadresse der acht europäischen Staaten unterschrieben hätte, anstatt wie die Bundesregierung eine Amerika-kritische Politik zu verfolgen Spon."
Nie wieder dürfe es einen deutschen Sonderweg geben, tönte Merkel, und vor ihr schon andere, als Lehre aus zwei verlorenen Weltkriegen. Seitdem fragen sich immer mehr Bundesbürger, ist Merkel eine geführte Kanzlerin?

Aber muss man deswegen gleich für jedes Völkerrechtsverbrechen willig zur Verfügung stehen, wenn die internationale Finanz- und Großindustrieelite es zur Durchsetzung seiner Interessen für notwendig hält?

Wenn eine deutsche Regierung aus Sicherheitsgründen meint, jedem US-Wink Folge leisten zu müssen um Deutschland nicht Opfer von anglo-amerikanischen Aggressionen werden zu lassen, eine Gefahr, die nicht ganz abwegig scheint, ist es an der Zeit neue haltbare Partnerschaften einzugehen, die deutschen und europäischen Interessen mehr dienlich sind als das transatlantische Bündnis. Ein schwieriges, aber durchaus legitimes Unterfangen.

FH

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist. (Tacitus)

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