Donnerstag, 5. März 2015

Die Dämonisierung Putins nimmt krankhafte Dimensionen an

Mowitz
Seit der Ermordung von Boris Nemzow am 27. Februar 2015 in Moskau, findet ein Wettlauf zwischen Putinhassern statt, die mit ihren Verschwörungstheorien so tun, als wüssten sie wer für den Mord verantwortlich zeichnet. Als hätten sie selbst den Mord in Auftrag gegeben; was nicht auszuschließen ist. Morde unter falscher Flagge auszuführen, gehören zum Tagesgeschäft des intérnationalen Geheimdienstunwesens und treten noch häufiger auf als Operationen unter falscher Flagge, die man durchführt um folgenschwere Kriegsgründe zu erfinden. (S. hier).

Ein ehemaliger russischer Schachweltmeister, Garri Kasparow, durfte vor einem Senatsausschuss des Wall Street-Imperiums auftreten, und zur Freude der anwesenden "lupenreinen" Demokraten, die erst mit immensen Wahlkampfspenden von finanzkräftigen Wall Street-Oligarchen in die politischen Schaltstellen des Imperiums aufsteigen konnten, zu mehr Waffenlieferungen an die ukrainischen Putschisten aufrufen und den russischen Präsidenten "Putin und seine Eliten" ein Krebsgeschwür nennen. Und das vor einem Ausschuss gekaufter Politiker, die sich in erster Linie ihren Geldgebern verpflichtet fühlen, die nicht einen Augenblick zögern, die Gelder auch andersweitig einzusetzen, wenn ihre Politikvorgaben nicht umgesetzt werden. Rund 5,8 Milliarden Dollar soll die Wahl 2012 in den Vereinigten Staaten von Nordamerika gekostet haben.

Rekord! Nächste Wahl, neuer Rekord. Das sind die "unabhängigen" Saubermänner die ihre Wahl als "demokratisch" empfinden und bezeichnen, die uns allen Ernstes glauben machen wollen, die Macht gehe vom Volke aus.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Das wichtigste Interesse der Wall Street-Oligarchen das es mit allen Mitteln zu verteidigen gilt, auch um den Preis eines Kernwaffenkrieges, ist die Aufrechterhaltung ihrer finanziellen Vormachtsstellung, flankiert vom militärischen Arm der US-Army und von der in den letzten Jahren immer stärker auftretenden Privatarmeen, die mit ihren Einsätzen Steuergelder schlucken und den Gewinn an die mafiösen Strukturen einer noch mafiöseren Branche weiterreichen. Ein Geschäftsmodell, wie es die Welt in diesem Ausmaß noch nicht erlebt hat. Diese Firmen haben nichtmals die Verpflichtung, die Verluste ihrer gefallenen Angestellten zu veröffentlichen. Gleiches gilt auch für Verletzte. Private Kriege ohne eigene Verluste. Nur Gewinn für die Privaten. Effektiver gehts nimmer. Die Strategie der Privatisierung, mit der man öffentlichen Wohlstand zerstört, und zwar zu Gunsten der wirtschaftlichen und finanziellen (Ä)lite, die die wirkliche Macht innehat, ist auch für den Krieg gültig.

Auch deutsche Ehemalige tragen viel dazu bei dieses Mafiasystem am Leben zu erhalten. So soll der Ex-Kanzlerkandidat und immer noch Mitglied des Bundestages für die S?PD, Peer Steinbrück, laut eines Zeitungsberichts künftig auch im Kreise ukrainischer Oligarchen arbeiten. Als Mitglied eines Beraterklubs mit prominenten Mitgliedern. Noch nie eine Wahl gewonnen. Und jetzt das. Der Mann war einfach zu gut fürs Volk und passt wohl besser ins gleiche Bett - zuammen mit Hedge-Fonds-Spezialisten.

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist. (Tacitus)

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FH

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