Samstag, 25. April 2015

EU-Sondergipfel Flüchtlingspolitik - Saß PEGIDA mit am Tisch?

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Mowitz
Der Sondergipfel gab sich bemüht. Bemüht so zu tun als wolle man eine Lösung finden. Eine Endlösung. Und die scheint man gefunden zu haben. Es bleibt alles wie gehabt. Schon Ursachenforscher, CSU-Generalsekretär Scheuer, gab im Vorgeplänkel die Richtung vor: Kampf den Schlepperbanden! Und das bedeutet: Endlösung in Sicht. Dann werden Flüchtlinge nämlich auch weiter auf See absaufen, und weiter in ihren Heimatländern von US/Nato/EU/Zionisten/Saudis/IS/al Qaida/Bomben und Granaten zerfetzt. Nur, um mal Koalitionen und Verbindungen aufzuzeigen die mal zusammen, mal gegeneinander arbeiten. So richtig hat da keiner den Durchblick mehr. Auch nicht die Gernegroß-Experten, die überall ihr Unwesen treiben. Nur das Ziel ist klar. Sonnenklar. Schürfrechte erobern! Menschen und ihre Rechte vernichten!

Die Flachhirnpfeifen von Pegida können zufrieden sein. Ihre Forderungen wurden auf dem EU-Sondergipfel zum Programm. Sieg auf der ganzen Front(ex).
  • Das alte Seenotrettungsprogramm gilt weiter
  • Deutschland schickt Marineschiffe
  • Verstärkter Kampf gegen Schlepper
  • Cameron: Kein Asyl in Großbritannien
  • Nächster Sondergipfel mit Afrikanischer Union
Fazit: Es wird weiter gebombt. Die Freiheit von Schürfrechten wird mit IS, Qaida und Kopf-ab-Saudi-Arabien schwungvoll auf Trab gehalten.

Für alle anderen politisch pseudointeressierte Mitmenschen gibt es immer noch die Untote (Wesen, die bereits gestorben sind, jedoch als Wiedergänger zu den Lebenden zurückkehren), Ursula Haverbeck, der man sehr viel Platz und Aufmerksamkeit für krude Thesen der Völkermordspolitik Hitlers bereitet.


Das nimmt viel Aufmerksamkeit von der heutigen Völkermordspolitik an Afrikanern, die dem kapitalistischen W(ä)rtesystem geschuldet ist. Oder besser gesagt, die wir dem Kapitalismus schulden um ein "besseres" Leben auf den Leichenbergen und des Elends Afrikas führen zu können.

FH

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