Sonntag, 24. Mai 2015

Es wird schwieriger für bunte Putschisten in Russland einen illegalen Staatsstreich durchzuführen

Mowitz
Wie die russische Nachrichten-Plattform "Sputnik" bereits am 19.05.2015 mitteilte, verabschiedete die Staatsduma, das Parlament Russlands, in dritter und abschließender Lesung, ein Gesetz über „unerwünschte“ Nichtregierungsorganisationen (NGO) die in Russland tätig sein wollen oder bereits sind. Als „unerwünscht“ gelten NGO’s, die die Verfassungsordnung, die Verteidigungsfähigkeit und die Sicherheit Russlands gefährden. Das wird es auch für deutsche Friedensstörer, wie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, schwieriger machen in Russland an Destabilisierungen gegen die legale russische Regierung mitzuwirken.

Die relativ kurze Zeitspanne des guten Verhältnisses zwischen USEuropa und Russland, die auf den Kalten Krieg folgte, ist nach dem völkerrechtswidrigen USEU initiierten Staasstreich in der Ukraine, von einem neuen Kalten Krieg abgelöst worden, der die mühsam aufgebauten guten Verbindungen zwischen Russland und dem Westen wieder zur Makulatur werden ließen. Zum Schaden der Völker Europas und dem Bestreben ein haltbares friedliches Zusammenleben auf dem europäischen Kontinent zu etablieren.

Herresbach Politische Cartoons
Mit der CIA-Regime-change-Strategie, war das unter dem Deckmantel der "Demokratie" arbeitende Wall Street-Kapital bei der verdeckten Erschließung neuer Märkte und Ressourcen in der Vergangenheit zwar sehr erfolgreich, verstieß allerdings ebenso häufig gegen internationles Völkerrecht. Unter der Tarnung von Humanität und Freiheit, waren und sind viele NGO’s nur Schachfiguren die hin und her gerückt werden, um mit und gegen sehr viel Geld dabei mitzuhelfen, fremde Festungen sturmreif zu schießen. Zur Erlangung der vorgegebenen Ziele sind Kontakte zu Nationalisten und Separatisten, wie im Krieg gegen Jugoslawien, an der Tagesordnung. Wie auch wirtschaftliche und/oder militärische Destabilisierungen. Man verspricht "Hilfe" auf allen Ebenen, wenn sie sich, wie im Falle der Ukraine, als Gegenleistung von Russland abwenden. Was bei der Ukraine nicht funktionierte, da der legale Präsident Janukowytsch sich weigerte, was auch seinem verfassungsmäßigen Recht entsprach, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Erst daraufhin brach der vom Westen angezettelte Staatsstreich, mit den Kämpfen auf dem Maidan in Kiew, aus. Heute nun kommt die schon länger erwartete Meldung, dass die ukrainische Wirtschaft endgültig zusammenbricht. Merkel hätte auf den Präsidenten Janukowytsch hören sollen, als er mit dem richtigen Argument "die Ukraine ist noch nicht reif für solch ein Abkommen," sich weigerte das ausgehandelte Assoziierungsabkommen zu unterzeichnen. Deutschland und Europa wird der ukrainische Staatsbankrott viele Steuermilliarden kosten. Angela Merkel hat im Zuge ihrer aktiven Unterstützung des ukrainischen Putsches ihren Amtseid auf vielerlei Weise gebrochen. Das im Amtseid enthaltene Gerlöbnis, "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden," hat sie mit Sicherheit nicht gehalten. Dafür gehört sie vor ein deutsches Gericht gestellt.

Das Augenmerk der internationalen Finanz-Canaille richtet sich immer stärker auf Russland, China und die übrigen BRICS-Staaten, die sie immer mehr als Konkurrenten und damit Gefahr für ihren alleinigen Machtanspruch sieht. China und Russland, zwei potente Mächte, die sich nicht länger den Interessen des Imperiums und seiner Vasallen unterordnen wollen, sondern eine neue, multipolare Weltordnung anstreben, sind zu einer wirklichen Herausforderung des Wall Street-Imperiums geworden. Der Dollar wackelt bedenklich, so wie das internationale Finanzsystem auch; und damit ebenfalls das gesamte US-Wall-Street-Imperium. Russland ist sich der Gefahr, die von bunten Revolutionen mit Hilfe von NGO's ausgehen, durchaus bewusst und der russische Sicherheitsrat beschäftigt sich häufiger mit den Gefahren die von ihnen ausgehen, als allgemein bei uns bekannt ist.

Da erstaunt es nicht wirklich, dass nach einem säuerlichen Bericht des ehNaMag, mit einem grimmig dreinschauenden Präsident Putin, die USA "Putins," nicht das neue Gesetz der Duma, wie es korrekterweise heißen muss, verdammt. So funktioniert eben die Berichterstattung "freier" Konzernmedien auf allen Gebieten. Manipulation und Desinformation auch in den kleinsten Nebensätzen.

FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen