Dienstag, 5. Mai 2015

Merkel schmeißt die Spionage hin - Nachfolgeregierung bereits von BILD zusammengewürfelt

Mowitz
Es wurde zu viel für die große Schweigerin aus der Uckermark. Nach verbissenem Schweigen über ein langes 1. Mai Wochende, und dem Abtröpfeln getreuer Recken und Reckinnen aus ihrer inneren Runde, erkannte sie die Zeichen der Zeit und schmiss sich noch gerade zur rechten Zeit aus dem schon seit längerer Zeit vor sich hinstotternden Regierungszug, bevor es endgültig zu spät für sie wurde und sie sogar von ihm überholt worden wäre.

Anscheinend war ihr zu Ohren gekommen, was ganz Bildungs-Deutschland schon längst wusste. Dass an ihrem Kanzler-Stuhl bereits die Axt angelegt war und es kein Halten bei einer ganzen Armee von BILD-Holzfällern gab, die sich die einmal begonnene Arbeit nicht nehmen ließen und weiter an dem Stuhl sägten oder auch mit der Axt arbeiten wollten, der für Merkel die Welt bedeutete.

Die Liste mit den wichtigsten Namen einer neuen deutschen Nachfolgeregierung liegt Gegenmeinung irgendwie vor und lässt Hoffnung und Verzweiflung zugleich bei mir aufkommen.

Bei der Wahl neuer Hoffnungsträger für ein Regierungsamt, gab man in der Regel der Erfahrung den Vorzug, statt Unerfahrenheit. Aus Schaden wird man klug, wie Merkel, "Kohls Mädchen", inzwischen der CDU-Riege beigebracht hat. Außerdem gab es in der jüngeren Riege so gut wie keine geeigneten Kandidaten, die mit ihrer geistig-moralischen Impotenz den hohen Anforderungen eines Amtes in der Bundesregierung gerecht werden konnten.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
So griff man auf Altbewährtes zurück, wie den Uraltkanzler Helmut Schmidt (96), "Ukraine in der EU ist geopolitische Kinderei", und stellte ihm als persönliche Assistentin die Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger zur Seite, damit ihn jemand wieder aufrichtet, falls er, mitsamt seiner Zigarette, aus dem Rollstuhl fällt.

Auch Schmidt-Nachfolger Helmut Kohl (85), stand zur Debatte, wurde aber nach Rücksprache mit seiner Frau Maike (51), wieder fallengelassen, da sie sich weigerte ihr Einverständnis zu geben.

Für den heiklen Außenminister-Posten ließ man sich wirklich Großes einfallen. Es ist so gut wie sicher, dass man mit dem gebürtigen Deutschen und ehemaligen US-Außenminister, den Kriegsverbrecher Henry Kissinger (91), sicher keine Arschkarte gezogen hat. Er soll dem Russenhasser und ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzeziński (87), Paroli bieten, da dessen Einfluss auf US-amerikanische Geopolitik noch immer unverhältnismäßig groß ist.

Der deutsche Aspirant für diesen Posten, Norbert Röttgen (CDU, 50), erfüllt wegen fehlender Standhaftigkeit nicht die Potenzkriterien und wird weiter auf der Warteliste für Weicheier geführt, auf der sich diejenigen tummeln, die allein mit ihrer Auffassung dastehen, sie seien zu Höherem berufen.

Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen, 62), Riesenversteherin grüner Osteuropapolitik ist auch nicht das Maß aller Dinge und wurde wegen herausragender Inkompetenz für ein Amt in der neuen Regierung gar nicht erst befragt.

Vizekanzler Sigmar Gabriel (S?PD, 56), kam überraschenderweise doch noch auf der Zielgeraden mit dem extra für ihn erschaffenen Amt des Ministers für Sport und Leibesblähung zum Zuge, das somit aus dem Innenministerium ausgegliedert wird und wurde für seinen Einsatz: "Ich-habe-das-Wort-der-Kanzlerin, wusste-von-nichts, mein-Name-ist-Hase, als Dank zum Leibesübungsminister ernannt.

Ursula von der Leyen (CDU, 57), übernimmt gleich zwei zu einem Ministerium zusammengelegte Ämter um ein Ministergehalt einzusparen, nämlich die von ihr schon früher verwesten Ämter für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie von Arbeit und Soziales.

Das Drohnenministerium für innere Verteidigung vor äußeren Gefahren, übernimmt der für einen Lehrgang in den USA weilende, sich im Wartestand befindliche Dr. Dr. Dr. Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 44), der wegen fehlender, unrechtmäßiger Titulatur selbiges Ministerium 2011 verlassen musste, und die er sich nun anscheinend zahlreicher als je zuvor, wieder zugelegt hat.

Bis dann!

FH

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