Sonntag, 7. Juni 2015

Der Adler ist gelandet - The Eagle has landed: Fast direkt im Elmauer Hochsicherheitstrakt

Mowitz
Begeisterte Volksmassen ziehen durch ein Spalier von 123.763 bayrischen Volkspolizisten in Garmisch-Partenkirchen Richtung Bahnhof, um die hohen Befehlsempfänger der G7-Konzerne mit einem herzlichen "Grüß Gott" und für jeden eine Maß Bier zum Stammtisch auf Burg Elmau zu begrüßen. Die Stimmung ist gut, friedlich und gastfreundlich. Der Polizei-Einsatzleitung passt das offenbar nicht.



Ich sitze im Ohr von Frau Merkel und diese wiederum im Enddarm von Obama. Sie winkt vorbildhaft mit zwei Stars and Stripes einem begeisterten Publikum zu. Das Publikum stellt sich stur. So als gäbe es Merkel gar nicht. Nur verstohlene Blicke hin zum Enddarm. An Merkel vorbei.

Dees is doo mia wurschd (Das ist mir doch wurst)
Der Enddarm (lat.rectum) ist das beim Menschen etwa 20 cm lange letzte Ende des Dickdarms, der im After endet.
Der Enddarm wird noch einmal in zwei Teile unterteilt: Der Mastdarm (Rectum) wird vom Analkanal durch einen
inneren Schließmuskel (Musculus sphincter ani internus) abgetrennt. Im Mastdarm wird der Darminhalt
bis zur nächsten Entleerung gespeichert. Die Entleerung erfolgt über den Defäkationsreflex.

Polizei steht Spalier

Wichtiges ist zu besprechen. 360 Millionen Euro für den Kannibalengipfel. Da muss doch was zu machen sein. Niemand in Europa ist so doof wie die Deutschen wenn Rechnungen beglichen werden müssen. Die zahlen. Und Merkel nur um mit dabei sein zu dürfen. Cameron ließ schon im Vorfeld eine Bombe platzen. Zum Thema Fifa müsse doch noch etwas zu sagen sein. Wenn nicht könne man was erfinden. Er jedenfalls fordere, dass auf dem Gipfel, (aber hoho, Gipfel?) das Thema Korruption diskutiert wird, sonst würde er es zum Gegenstand der geplanten EU-Volksabstimmung im Vereinigten Königreich machen. Donnerlittchen, ist das mit den höheren Befehlsstrukturen die für den G7-Befehlsempfängerverein zuständig sind, schon abgesprochen? Es reiche ihm schon vollkommen wenn er über Merkels Labertaschen, Entwicklungshilfe, Wirtschaftswachstum und Umweltschutz mitdiskutieren müsse. Das sind Themen an die sich schon morgen keiner mehr erinnern will und eventuelle Absichtserklärungen und Verhandlungsergebnisse werden so wenig eingehalten, wie die vom G8-Gipfel in Heiligendamm 2007.

Da sei es doch gewiss wichtiger über die nächste Fußball WM die ja in Russland stattfinden soll, zu diskutieren und wie man sie schnellstens nach England auslagert, so die Marschrichtung Camerons zur Eindämmung Russlands. "Wir sprechen einfach nicht genug darüber wie, wann und wo England auch mal wieder Fußballweltmeister werden kann. Das muss sich ändern - aus eigener Kraft schaffen wir es ja nicht", empörte sich Cameron. "Wir haben es schon schwer genug uns übehaupt zu qualifizieren. Und wenn wir es manchmal schaffen, fliegen wir schon in der ersten Runde wieder raus. Das muss sich ändern! Nur bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England schafften wir es mit einem Tor - das keines war. Darauf kann man sich nicht mehr verlassen. Die Zeiten haben sich geändert. Alles ist teurer geworden. Auch die Schmiergelder. Jetzt sollten wir nicht länger davor zurückschrecken im Notfall auch den IWF und die Weltbank wieder mit ihren Schmiergeldkassen ins gute alte Empire Boot zu holen als wir noch mit Schmiergeld und gekauften Söldnern ein ganzes Weltreich zusammenstehlen konnten. Noch sollte es uns möglich sein Fifa-WM-Beschlüsse zurückzukaufen und zu -schmieren. Bald schon setzen uns die Chinesen mit ihrer Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) einen Riegel vor die Nase und wir können nie mehr Weltmeister werden."

Für das offizielle Gruppenbild mit Dame und gemeinames Abbusseln von sieben geschlechtslosen Außerirdischen ist Montag der 8. Mai vorgesehen. Am Abend fliegt dann jeder mit seiner staatseigenen Dreckschleuder von einem "Gipfel" in seine Heimat zurück, der sicher in wenigen Stunden über eine Videoschaltung machbar gewesen wäre. Nur eben ohne Abbusseln, dafür aber die Umwelt schonend. Was immer sie von persönlichen Kontakten und "Sichbesserkennenlernen" und wie wichtig das sei, in die Kameras hauchen. Falls jemand einen guten und glaubwürdigen Journalisten kennt, der solche Treffen häufiger bewacht, sollte sich mal erkundigen. Natürlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

FH

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