Dienstag, 2. Juni 2015

Klare Worte des russischen Außenministers Sergej Lawrow warum 89 EU-Politikern die Einreise nach Russland untersagt ist

Mowitz
Die Vasallen des Imperiums beginnen bereits sich als Nachfolge-Imperien aufzuspielen, noch bevor China und Russland überhaupt das alte Imperium durch neue Machtstrukturen ersetzt haben. So zitiert das russische, deutschsprachige Nachrichtenportal Sputnik aus der russischen Zeitung "Kommersant" Außenminister Sergej Lawrow, der im Zusammenhang mit dem Einreiseverbot für 89 EU-Politiker, das die russische Regierung als Antwort auf die "Schwarze Liste" der EU verhängt hat, mit den Worten:
„Uns wird vorgeworfen, wir hätten die Liste von Personen, die in Russland unerwünscht sind, willkürlich und unbegründet erstellt, während die EU zuvor alle ‚Normen des Anstands‘ eingehalten hätte, und jeder Russe, der auf die Schwarze Liste der EU gesetzt worden war, das ‚verdient‘ hätte“, so der russische Chefdiplomat. „Es ist mir fast peinlich zu erklären, dass eine solche Logik absurd ist: Das ist ja ein Versuch, die Völkerrechtsnormen durch eigene politische Neigungen zu ersetzen.“ Sputnik >>>
Die Borniertheit deutsch/europäischer Großmännchenpolitik wird nur noch vom Fehlen eigenständigen Denkvermögens übertroffen.

Das wichtigste Kriterium bei der Erstellung der russischen Liste, sei die Haltung der jeweiligen EU-Beamten zur Lage in der Ukraine gewesen, so Außenminister Lawrow:
„Unsere Gegensanktionen betreffen Beamte, die den Staatsstreich in der Ukraine besonders aktiv unterstützt haben, nach dem die Verfolgung und Diskriminierung der Russen in der Ukraine begonnen hatte.“
Darauf hätten doch die Gehirnakrobaten des Auswärtigen Amtes und der europäischen GASP, (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik), doch mit wenig Nachdenken auch selber kommen können, anstatt ihre Zeit damit zu vergeuden ihre Beteiligung am Maidan-Putsch, die der Weltöffentlichkeit sowieso bekannt ist, vehement zu leugnen. Teuer genug sind sie ja. Wenn allein schon zwei Tage Elmau für das kurze G7-Sommermärchengastspiel den deutschen Steuerzahler 360 Millionen Euro kostet. Auch das gehört zum Fehlen eigenständigen Denkvermögens und kleinkarierter Großmannsucht, dass sich noch nach zwei verlorenen Weltkriegen in die Resthirne deutscher (Ä)liten gerettet hat.

Wobei bei der Merkel immer Zweifel aufkommen was an ihr eigentlich elitär, (Auslese der Besten), sein soll. Außer, dass sie sich redlich bemüht, mit 360 Millionen Euro Steuergeldern Anerkennung für ihre inhaltsleere Großspurigkeit zu erhalten.

FH

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