Mittwoch, 3. Juni 2015

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Merkels G7-360 Millionen Steuergeld-Spektakel im Edelmilieu auf Schloss Elmau

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Mowitz
Die immer weniger werdenden demokratischen Kräfte die es in Deutschland und Europa noch gibt, sollten nach dem Willen der vom Steuerzahler alimentierten Kriegsversteher, am 7. und 8. Juni in Elmau gar nicht erst in Erscheinung treten. Nun hat sich die nicht im Luxusmilieu campierende Protestbewegung ihr Recht, ein Protestcamp errichten zu dürfen, vor dem Münchner Verwaltungsgericht erstritten, falls nicht noch, eine Etage höher, am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, weiter prozessgehanselt wird. Im Augenblick gilt, das Camp ist mit bis zu tausend Teilnehmern zu dulden. 17.000 Polizisten werden beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Einsatz sein. Macht 17 Polizisten auf einen Protest-Camper. M.a.W., die körperliche Unversehrtheit für Polizei und angereisten G7-Kriegsverstehern ist gewährleistet. Für Protestcamper eher nicht. Die werden polizeiliche Gewalt auf jeden Fall zu spüren bekommen. 17.000 Polizisten können nicht umsonst nach Elmau angereist sein. Irgendwie muss die Notwendigkeit des Einsatzes doch für den Steuerzahler sichtbar gemacht werden. Wie soll man sonst die nächsten Aufwendungen für staatliche Schauspiele rechtfertigen?

Mit abstrusen Begründungen, "angeblich drohende Hochwassergefahr", versuchten die Pappenheimer (spätmittelalterliche Kloakenreiniger), der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen, genau dies zu verhindern. Und bevor noch überhaupt ein erster, selbstdenkender Demokrat in Elmau auf der, von einem Gastronomen gepachteten Wiese eingetroffen war, schob man ihnen alles unter was dem "Untersichsein" der von ganzen Divisionen von ihrem Wahlvieh abgeschirmten Machthabern, abträglich sein konnte. Nicht einmal Nordkoreas Kim Jong-un, hätte sich über den Bewachungsaufwand beklagen können. Er wird es wohl als Lehrstück für seine eigenen Sicherheitsleute abkupfern, um ihnen vor Augen zu führen, dass die nordkoreanischen Sicherheitsarrangements für den "Obersten Führer" noch um ein Vielfaches "Luft nach oben" haben, die ausgefüllt werden muss, um das merkelsche Sicherheitsniveau zu erreichen.

Während die nordkoreanischen Massen züchtig und friedlich vor ihrem obersten Führer paradieren, und Unverständliches im Chor rufen, eine Traumvorstellung für die Sieben von der G7, fürchten sich die "demokratischen" Führer vor dem eigenen Volk, "ihnen geht es in erster Linie um Krawall", nicht um ihr demokratisches Recht gegen eine Veranstaltung zu protestieren, deren Mitglieder nachweislich mit riesigem Abstand die meisten Kriege und Konflikte anzetteln, die auf dem Planeten stattfinden. Verdeckte, wie in Syrien, offene wie in Afghanistan, Drohnenterror wie in Pakistan, Nachfolgekriege wie im Irak, Staatsstreiche wie in der Ukraine usw. usw. usw......

Wenn von denen Frieden ausgehen soll, wer ist dann für die Kriege verantwortlich, die die Menschheit plagen? Eine Antwort auf meine nur rhetorisch gestellte Frage erwarte ich nicht.

FH

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