Donnerstag, 10. September 2015

EU-Kommissionspräsident Juncker tut das was er am besten kann: Er busserlt mit Martin Schulz

Mowitz
Der Meister der Hintertreppe - Jean-Claude Juncker aus dem Steuerflüchtlingsparadies Luxemburg, hatte gestern in Brüssel seinen Großauftritt, als er in holprigen Englisch den EU-Parlamentariern klarmachte, dass es der EU an Europa fehle und der Europäischen Union an Union. Um dieses Geschwurbel zu einem "intellektuellen" Ende zu bringen, benötigte er anstatt einer geplanten halben Stunde, gefühlte vier Stunden.

Am Ende kam nicht mehr dabei heraus als ein Busserl von ihm auf die Glatze des EU-Parlamentspräsidenten Schulz, worüber der sich gerührt zeigte und der Brite Nigel Farage sich köstlich amüsierte. Dieses ewige öffentliche Abbusserln zwischen Gleichgeschlechtlichen der Politik, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, geht mir heute genauso auf den Keks, wie die Abknutscherei unter ehemaligen, real existierenden Sozialisten der Sowjetzeit. Was soll den Menschen eigentlich damit vorgespielt werden? Herzliche Verbrüderung, oder sexuelle Befreiung? Auch Merkel ist eine Meisterin des Busserln, die dankbar ihre Wangen für ein Küsschen hier, ein Küsschen da zur freien Benutzung anbietet, mit oder ohne Umarmung und sie ist wohl in ihrem gesamten Leben zuvor noch nie mit soviel Liebesbezeugungen beglückt worden wie jetzt.

Die biedere Frau Merkel als Retterin von Menschen in Not. Eine ganz neue Erfahrung die sie jetzt ihrem Wahlvolk zur Bedienung anbietet. Gestern, als auch sie im Bundestag, zeitgleich mit Juncker in Brüssel, das Wort ergriff, um sich, die große Schweigerin der Nation, die sich erst in die Flüchtlingstragödie einmischte, als ihr womöglich klar wurde, dass sie andernfalls mit einem Liebesentzug ihrer Wähler zu rechnen habe und auch aus dem meist gehassten Imperium des Planeten, mit Sitz in Washington, Ungemach drohte. Der Satz, der von Merkel hängen bleibt, war ihr Hinweis an die Parteien sich nicht gegenseitig die Schuld zuzuweisen. So bringt man die Debatte über ihr eigenes Fehlverhalten zum Schweigen, bevor sie noch richtig begonnen hat.

Saudi-Arabien nimmt keine syrischen Flüchtlinge auf
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Kein Wort über die wahren Kriegstreiber des von außen geführten, verdeckten Krieges gegen Syrien. Alles schön bieder, falsch und hinterhältig als "Bürgerkrieg" getarnt. Die Legende weiter zu verkaufen ist nicht nur das Gebot der Stunde, sondern der nächsten Jahre. Nur Die Linke, in Gestalt ihrer Vizefraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch verbreiten im deutschen Parteiengefüge endlich deutlich die schon lange bekannte und im Netz viel diskutierte Hauptverantwortung der USA, für Flüchtlingsströme und überhaupt für die in noch höherem Ausmaß erfolgten zivilen Opfertragödien in Syrien, Irak, Libyen, Afghanistan, Jemen, Mali etc., die erst durch die von ihnen angezettelten Angriffskriege zustande kamen und kommen. Mit der Durchführung dieser Völkerrechtsverbrechen bediente sich das Imperium der Schande seiner Vasallen aus der EU, Israel, Saudi-Arabien, Katar und mit etlichen Terrororganisationen als Schreckensbeschleuniger an vorderster Front: IS, Qaida, Nusra, NATO.

Und die Bundesregierung, mit ihrer hausbackenen Merkel an der Spitze, ist bis heute dem uralten deutschen Ideal des Untertanenstaates treu geblieben, der beinhaltet, dass die Bürger des vereinten Großdeutschlands von eigenen Maulwürfern ausgespäht werden, wie vom BfV, ("Wir sind ein Dienstleister für Demokratie") Donnerwetter, BND, ("Ein Meilenstein für die Zukunft aber auch eine große Herausforderung. Ein Gebäudekomplex für 4000 Mitarbeiter, so groß wie 35 Fußballfelder"), Donnerlittchen welch imposante Dimensionen; die nahtlos am Überwachungswahnsinn der Gestapo und Stasi anknüpfen, nur eben mit sehr viel besserer Technik. Die Neugier kennt keine Grenzen oder schamhafte Zurückhaltung mehr. Für die Konzerne sind sie verwertbar und für die Überwachung der Privatsphäre von mündigen wie unmündigen Bürgern und Untertanen ebenfalls.

Übrigens, Merkel drohte gestern im Bundestag auch dem Netz wieder mit vermehrter Bürgerüberwachung. Das verlangt mit Sicherheit bald neue Ausbaustrukturen und Milliarden für unser "gemeinsames" Bürgerüberwachungssystem!

FH

1 Kommentar:

  1. Die Schlüsselzeugen für den geplanten Syrienkrieg im 1., 3, und 4. Video hier: http://www.syrienkrieg.wordpress.com

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