Freitag, 11. September 2015

Flüchtlingshilfe zum Nulltarif? Humanität die nichts kosten darf!

Mowitz
Von einen Tag auf den nächsten wurden die Schleusen für Millionen verelendeter Menschen zur Flucht nach Europa geöffnet. Merkel die total Überraschte, die wieder einmal von nichts gewusst haben will, hat von den Millionen Flüchtlingen erst aus der Zeitung erfahren. Donnerlittchen, gut das sie die noch liest, dennoch bekam sie vor zwei Wochen höchstes Lob von Gott aus Washington, der ihr besonders für die Aufnahme von Syrern dankte, die bislang unsäglich unter dem verdeckten US-Angriffskrieg und seiner Vasallen auf Syrien litten und dabei verelendeten. Und der US-Gott wäre nicht US-Gott wenn er nicht gleichzeitig versuchen würde, sich mit einem "großzügigen" Almosen publikumswirksam von seinen Verbrechen gegen die Menschlichkeit freizukaufen, und mit der Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen in "Gottes eigenes Land" vom Acker zu stehlen.

Seit dieser Ankündigung vor 14 Tagen, geistert die Zahl von 10.000 Flüchtlingen, von denen noch kein einziger in den USA eingetroffen ist, jeden Tag aufs Neue durch die Gazetten der westlichen W(ä)rtegemeinschaft, so dass glatt bei Schnell- und Leichtgläubigen der Eindruck entstehen kann, die VSA wollen nicht nur die angekündigten 10.000 Flüchtlinge aufnehmen sondern mindestens 10.000 x 14 (Tage) = 140.000 Flüchtlinge. Um diesem Eindruck entgegenzutreten, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, das sich die Weltmarktführerin "Wall Street Kapital, Konzerne & Börse" nur auf die einmalige Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen festgelegt hat. Man hat schon alle Hände voll damit zu tun um die USA von Millionen Mexikanern zu "säubern" falls Donald Trump den Herrscherthron des Universums in Washington einnimmt. Er soll ja nur noch zwei, drei Prozent hinter Psychopathin Hillary Clinton (We came, we saw, he died), in der Gunst US-amerikanischer Wähler liegen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die deutsche Zivilgesellschaft hingegen macht einen phantastischen Job um den Verelendeten der westlichen W(ä)rtepolitik mit Rat, Tat und Mitmenschlichkeit zu begegnen und ihnen zu helfen. Ohne jegliches Eigeninteresse. Da stören nur öffentliche Amtsträger von Angela Merkel (CDU) angefangen bis Hannelore Kraft (S?PD), von Göring-Eckardt (Grüne) bis Seehofer (CSU).

Mit Steuergeldern, so sagt man bei feierlichen Anlässen, müsse besonders sorgfältig und sparsam umgegangen werden und jede Verschleuderung ist zu vermeiden. Mit Ausnahme bei Waffenkäufen der Bundeswehr und Staatsbesuchen der britischen Queen-Rekordhalterin in Deutschland.

Bei der Bundeswehr wurden die Milliardengräber schon seit CSU-Franz Josef Strauß (Lockheed-Skandal und Starfighter-Affäre) mehr zur Regel als Ausnahme bis hin zum Drohnen-Abgang von de Maizière und der Ausmusterung des Sturmgewehres G36 unter von der Leyen. Alles Milliardengräber; zum Wohle der Aktionäre deutscher und auslänischer Rüstungsindustrien, die bei der Dividendenausschüttung auch nicht zu kurz kommen wollen. Denn das bedeutet ihnen schließlich mehr als ihr halbes Leben.

Die Bundesregierung will jetzt die lächerliche Summe von 3,5 Millionen Euro für die Qualifizierung ehrenamtlicher Helfer bereitstellen. Vergleichbar mit einem Piss in den Rhein.

Aber die S?PD wäre nicht die S?PD, wenn ihre NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft es nicht noch billiger machen könnte. Sie fordert den Einsatz von Langzeitarbeitslosen als Flüchtlingsbetreuer, schreibt neues deutschland.

Nicht Flüchtlinge als Sklaven zu missbrauchen, sondern Arbeitslose als Lohndrücker. Da ist bereits die Zündschnur für ein kommendes, unfriedliches Zusammenleben gelegt. Warum nicht Kriegsgewinnler, deutsche und ausländische, zur Kasse bitten, sie enteignen und anfangen den Kapitalismus zu überwinden. Soros und Buffet inklusive!

Zum Schluss noch ein Hinweis auf "Machtkampf in Nahost", den ich gerade gelesen habe:
"Der deutsche Außenminister spricht sich gegen etwaige militärische Aktivitäten Russlands im Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) in Syrien aus. "Es kann nicht sein, dass jetzt wichtige Partner ... auf die militärische Karte setzen", äußerte Frank-Walter Steinmeier zu Berichten, denen zufolge Moskau seine Lieferungen von Kriegsgerät an die syrische Regierung stark ausweite und womöglich eigene Militäroperationen gegen den IS plane. Russland, das in der Weltpolitik zur Zeit allgemein seine Positionen stärkt, hat in den vergangenen Monaten auch seine Syrien-Aktivitäten beträchtlich ausgeweitet und ist jetzt dabei, eine Allianz gegen den IS unter Einschluss der Regierung von Bashar al Assad zu schmieden. Sollten die Bemühungen erfolgreich sein, würde Moskau dem Westen damit eine empfindliche diplomatische Niederlage bereiten. Westliche Gegenaktivitäten haben entsprechend begonnen. So hat etwa Bulgarien auf Druck der USA seinen Luftraum für russische Versorgungsflüge gesperrt. Griechenland wird aufgefordert, dasselbe zu tun. Der Konflikt zwischen dem Westen und Russland verschärft sich damit nun auch im Nahen Osten. In Deutschland werden Forderungen laut, den Krieg gegen den IS zurückzustellen und dem Sturz Assads Vorrang zu geben." Weiter gfp >>>

FH

Kommentare:

  1. Durch die Verweigerung, einer in der BRD Peanutssumme, von lächerlichen 250 Millionen Eus, musste die UN, die Flüchtlingslager in Jordanien schließen, den 250 000 Syrern, gaben die UN Mitarbeiter, mit auf den Weg, sie sollten doch in die Bundesrepublik ziehen.


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    1. @ Klinkenberg
      Das war sicher eine der berühmten Milchmädchenrechnungen der Angela Merkel.

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