Montag, 28. September 2015

Merkel nächste UN-Generalsekretärin unter Führung US-Amerikas?

Mowitz
Die im neuen Großdeutschland, wegen ihrer ausgebliebenen Erfolge, trotzdem gefeierte und eine gefühlte Ewigkeit immer wiedergewählte ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, Angela Merkel, werden in der deutschen Presse Ambitionen auf das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen nachgesagt. Wenn sie schon mit dem Bemühen, Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu beschaffen, scheiterte, warum dann nicht als Sachwalterin für US-Interessen auf internationalem Parkett so zu tun, als würde sie nun das Zepter der Präsidentin des Planeten, als Strafe für den ausgebliebenen, ständigen Sitz im Sicherheitsrat, übernehmen. Die Welt wirds überleben. Preisfrage zum Thema: Wie heißt eigentlich der jetzige UN-Generalsekretär unter der Wall Street-Regierung? Nicht gewusst? Dann befinden Sie sich mit 99,9 Prozent der Weltbevölkerung, die es auch nicht weiß, in guter Gesellschaft. Am Ende des Artikels kommt die Auflösung, die ich mir auch erst bei Wikimedia abkupfern musste.


Können Sie sich noch an Joseph Ratzinger erinnern, als er 2005 "Wir sind Papst Benedikt XVI." wurde und nach knapp acht Jahren sein Amt entnervt an den berühmten Nagel hängte? Eine kluge Entscheidung, die er 2013 traf - die allerdings nie richtig gewürdigt wurde. Er könnte ja nach einem Bericht der römischen Zeitung "La Repubblica" auch zurückgetreten sein, weil das Ausmaß der "Vatileaks"-Affäre um gestohlene Dokumente, Sex und Korruption im Vatikan, seine Kraft und Vorstellungen überstieg. Das kommt, auch bei Spitzenpersönlichkeiten, schon mal vor.

Und was will Merkel in New York, dem offiziellen Sitz der Vereinten Nationen, verändern, was sie nicht schon als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda in der DDR hätte verändern können? Allerdings muss man ihr zugutehalten, dass sie auch nie mit dem Anspruch angetreten ist irgendetwas zu verändern. Weder in der DDR, noch in der BRD. Nur in der Ukraine, als die USA sie an die Hand nahmen und sie im Windschatten der Wall Street-Regierung auf dem Maidan in Kiew an völkerrechtswidrigen Veränderungen (Putsch) mitwirkte. Die gingen letztlich in die Hosen, führten zu einer Beteiligung waschechter Nazis in der ukrainischen Regierung und zu einem Rechtsruck in Europa. Der Rechtsruck wurde noch mehr durch die verbrecherische Politik der Vereinigten Staaten im Nahen und Mittleren Osten verstärkt, und eine von der deutschen Lumpenpresse gefeierte Merkel stoppte weder Obama noch seine Wall Street-Auftraggeber. Das wäre nach ihrem Verständnis von Freundschaft unter Partnern, äh Komplizen, zu weit gegangen und dafür ist sie doch nicht zuständig.

Der totale wirtschaftliche Niedergang der Ukraine, ausgelöst durch den westlichen Staatsstreich, stürzte die Ukraine ins Chaos und in einen innerukrainischen Krieg zwischen der West- und Ostukraine. Die Folgen des Staatsstreiches führten nach einem Volksentscheid der Krimbevölkerung mit großer Mehrheit zum Austritt der Krim aus der Ukraine und zum Eintritt in die Russische Föderation. Das die Welt nach dem völkerrechtswidrigen Staatsstreich auf dem Kiewer Maidan, mit USeuropäischer Beteiligung, deutlich unsicherer geworden ist und zu einem der gefährlichsten Nachkriegsszenarien zwischen den Atommächten USA und Russland mit nicht überschaubaren Risiken für Europa führte, sollte inzwischen für jeden klar sein der sich mit dem Konflikt beschäftigt hat.

Obwohl die tieferen Ursachen des neuen Kalten Krieges in den Ansprüchen Russlands und Chinas liegen, den USA und der Wall Street nicht länger die globale Führungsrolle allein zu überlassen. Eine multipolare Weltordnung mit einer Stärkung der Vereinten Nationen, die auch die Einhaltung des Völkerrechts von allen Staaten durchsetzen kann, wäre schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Es kann nicht sein, dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker dort aufhört wo der US-Anspruch auf Bestimmung über die Weltbevölkerung anfängt. Und es kann und darf nicht länger hingenommen werden, dass die Vereinigten Staaten und etliche ihrer Vasallen Terrortruppen schaffen, sie organisieren und finanzieren und ungestraft damit davonkommen.

Die Qualifikationen und das fehlende Durchsetzungsvermögen das Frau Merkel für das Amt des UN-Generalsekretärs mitbringt, sind so dürftig, dass sich die Vereinten Nationen das wirklich nicht antun sollten, wenn sie nicht weiter auf der Bedeutungslosigkeitsskala abrutschen wollen. Weder die Welt noch die Vereinten Nationen werden durch bedingungslose US-Ja-Sager selbstständiger noch besser. Die Welt leidet unter den Diktaten der USA und benötigt dringend geopolitische Veränderungen, die Washingtons Einfluss und Macht stark einschränken.

Auch die merkelsche Staatsräson einer unheiligen Allianz Deutschlands mit Israel muss wieder abgeschafft werden, wenn nicht die Plünderung Palästinas durch zionistische Regimes in Israel bis in alle Ewigkeit fortgeführt werden soll. Merkel als ehrliche Friedensmaklerin im Nahen Osten? Zumindest ehrlich ist sie mit Sicherheit nicht.

Unter ihren Kanzlerinnenjahren ist eine massive Zunahme von Rüstungsgeschäften Deutschlands gerade in Konfliktregionen zu beobachten. Also Geschäfte, die für die weltweiten Flüchtlingsbewegungen verantwortlich zeichnen. Und denen Merkel bei Öffnung der Tore zur ungehemmten Aufnahme in Deutschland scheinheilig entgegenrief: "Muss Deutschland sich jetzt schon dafür entschuldigen, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen? Dann ist das nicht mein Land". Nein Frau Merkel, es ist nicht Ihr Land. So wenig wie Sie meine Bundeskanzlerin sind. Das hindert mich aber wirklich nicht daran solidarisch mit den Opfern Ihrer Rüstungsgeschäfte zu sein, für die Sie verantwortlich sind.

FH


Haben Sie es gewusst?

Der Name des aktuellen UN-Generalsekretärs ist Ban Ki-moon, ehemaliger Außenminister Südkoreas und ist mit besonderer Umsicht der Vereinigten Staaten für den Generalsekretärsposten 2007 ausgesucht worden. (Muss man sich aber nicht merken. Sie haben den Namen sowieso schon wieder in einer Stunde vergessen.)

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