Sonntag, 18. Oktober 2015

Deutschland weiß genau, was in Ramstein abläuft

Bild: Wikimedia, U.S. Air Force photo/Lt Col Leslie Pratt
public domain
Seit fast eineinhalb Jahren versucht der parlamentarische NSA-Untersuchungsausschuss herauszufinden, wie ausländische Geheimdienste in Deutschland spionieren. Dabei scheitert die Aufklärung zumeist an einer Art rhetorischer Sabotage durch Zeugen, die an chronischer Demenz zu leiden scheinen. In der gestrigen öffentlichen Sitzung war das zumindest bei einem ganz anders:

Auf der Zeugenbank saß der Ex-Drone-Operator Brandon Bryant, der seinen Dienst für die Air Force nach fünf Jahren, fünf Tagen und 1626 Beteiligungen an „Kills“ aus Gewissensgründen quittiert hatte—ein Dienst, der ihn psychisch am Ende fast in den Selbstmord getrieben hätte, wie er Motherboard gegenüber im Videointerview schilderte.

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