Samstag, 3. Oktober 2015

Russlands Luftangriffe gegen den Terrorismus in Syrien

Mowitz
Mit atemberaubender Schnelligkeit erinnerte Russland daran, dass man die Rechnung nie ohne den Wirt machen sollte. Während das Imperium sich noch weigert Russlands Vorschlag im UN-Sicherheitsrat, den Islamischen Staat (IS) auf die Sanktionsliste der Vereinten Nationen zu setzen und mehr mit der Unterstützung des Terrors in Syrien und anderen Staaten beschäftigt ist als mit seiner Bekämpfung, führt Russland vor, wie man Terror auch ganz ohne Zustimmung der selbsternannten "Herren des Universums" völkerrechtskonform und wie es scheint, erfolgreich bekämpt. Zuerst mache man sich frei von Vetos der Terrorunterstützer im UN-SR und nehme die Bitte der gewählten und legalen Assad Regierung Syriens an, nach Syrien zu kommen und Syrien zu helfen den Terror vor Ort zu bekämpfen. Das genügt um den Regeln des Völkerrechts zu entsprechen. Durch die physische und finanzielle Unterstützung des Terrorismus durch das Imperium und seiner Vasallen, ist die Gefahr für das ehemals stabile Syrien gewachsen, zu einem weiteren "gescheiterten Staat", auf die immer länger werdende Liste der bereits gescheiterten oder hochgefährdeten Staaten zu kommen.

Und Baschar al-Assad hat nunmal Russland um Hilfe gebeten und niemanden sonst. Alle anderen vom Westen unterstützten Terroristen, vom IS bis hin zur "gemäßigten" Freien Syrischen Armee betreiben ihren Terror im Auftrag und mit Unterstützung der westlichen W(ä)rtegemeinschaft. So als gelte das Völkerrecht nicht für sie. Aber das internationale Völkerrecht kennt keine Ausnahmen. Auch nicht für irgendeine selbsternannte, einzige Führungsnation des Planeten, wie Obama es mit Hinweis auf die militärische Stärke des Wall Street-Imperiums, der im Übrigen jede moralische und ethische Legitimität als globale "Führungsnation" fehlt, es auszudrücken pflegt. Er scheint immer noch nicht begriffen zu haben, Jurist der er ist, dass jeder Staat dem Recht verpflichtet sein sollte, nicht dem Militarismus. Vor allen Dingen dann, wenn ihm wirklich daran gelegen ist die Welt demokratisch mitzugestalten, das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu respektieren und will, dass seine Vorschläge überhaupt noch ernst genommen werden. Verbale Bekenntnisse allein, mit denen die USA immer schnell zur Hand sind, reichen nicht. Dafür sind die imperialistischen Strukturen und Ziele des Wall Street-Imperiums der Welt schon zu geläufig, als das sie noch geglaubt werden.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die Stellvertreterregierung des US-Großkapitals in Washington, erdreistete sich vor etwa zwei Monaten die syrische Regierung davor zu warnen, die von den USA ausgebildeten "moderaten, syrischen Milizen" anzugreifen. Mit anderen Worten: nach den wahnhaften Vorstellungen Washingtons, ist nur ein toter Assad ein guter Assad und der habe sich seiner und der Ermordung des syrischen Volkes durch US-gestützte Terroristen/Milizen widerstandslos zu fügen. Und das im Namen der Weltherrschaftsansprüche des US-Großkapitals, das sich seine Krallen nicht noch schmutziger machen will als sie es ohnehin schon sind. Es überlässt die Drecksarbeit seinen von der CIA ausgebildeten und gesteuerten Milizen und islamistischen Banden. So baut man sich neue Feinde auf, die man später dann aus der Luft bekämpfen kann. So garantiert man mit Sicherheit den ewigen Krieg gegen den Terror, was wohl auch Zweck der Veranstaltung ist. Dieses kriminelle Gehabe wird in diplomatischen Kreisen von besorgten Diplomaten und Außenministern vornehm als "Geopolitik" feilgeboten. Dabei handelt es sich um Mafiapolitik par excellence, anstelle von Diplomatie.

Schon nach zwei Tagen entschlossener russischer Bekämpfung des IS stellen sich laut des arabischen TV-Senders Al Mayadeen, die ersten Erfolge ein und Terroristen des Islamischen Staates, sollen bereits ihre Familien in Sicherheit bringen, weil sie befürchten, dass Russland Bombenangriffe auf die IS-Hochburg Rakka im Osten Syriens fliegen wird.

Gestern haben russische Su-34-Kampfjets und Su-25-Erdkampfflugzeuge bereits eine Kommandostelle, Bunker und Munitionsdepots der IS-Terroristen in Syrien zerstört, wie der offizielle Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, Journalisten in Moskau mitteilte.

Sogar die Washington Post stellt entnervt fest, dass Präsident Putin eine klarere Strategie in Syrien hat als die USA. Putin versteht, gegen wen er kämpft, schreibt die Washington Post. Das bedeutet wohl im Umkehrschluss, dass die VSA es selbst nicht mehr verstehen gegen wen oder was sie eigentlich noch kämpfen.

Man verliert leicht die Bodenhaftung wenn man allein die Geschicke des Universums lenken will und wie im ehNaMag seit wenigen Minuten zu lesen ist, traf ein US-Luftangriff in Kunduz (Afghanistan) das letzte funktionierende Krankenhaus der Stadt, wobei etliche Menschen ums Leben kamen und 30 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen vermisst sein sollen.

FH

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