Sonntag, 27. Dezember 2015

Der S?PD Mitleidstod

Mowitz
Ob Mitleidstod oder Gnadenbrot. Der Giftpfeil Schäubles war die hinterhältigste und letzte aller Schaufeln auf das Grab der S?PD und ihres Seeheimer Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Gabriel ist nach seiner Wahlklatsche, mit nur 74,3 Prozent ohne Gegenkandidat als S?PD-Nochvorsitzender auf dem S?PD-Parteitag in Berlin wiedergewählt worden und dem das Lachen schon abhanden kam, bevor die S?PD sich noch endgültig selbst zu Tode "siechen" konnte.

Über Gabriels Vesuch Schäubles Euro-Sparpolitik und das Erstarken des rechtsradikalen Front National in Frankreich in einem Zusammenhang zu sehen, wird Schäuble mit dem Satz zitiert: "Vielleicht wollte er beim SPD-Parteitag dem Affen ein bisschen Zucker geben. So wollte er die Zerrissenheit der SPD überdecken, ob sie überhaupt regieren will. Das verstehe ich sogar in seiner Not".

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Der Parteitag ist also ein Affe, dem man ein Stückchen Zucker beimischt damit er jede Kröte schluckt die er aus den Hinterzimmern der Demokratieverweser serviert bekommt und die Affen damit dennoch bei Laune gehalten werden können. Das machte die CDU schon vor als sie auf ihrem Parteitag in Karlsruhe vor zwei Wochen, klar Schiff machte, und den Zwergenaufstand der eigenen Affen wegen zu hoher Flüchtlingsströme nach Deutschland im Keim erstickte und Merkel mit gewohnten Rauten während ihrer Rede die CDU-eigenen Affen in Atem hielt und sich so die Gefolgschaft ihrer CDU-Zwerge sicherte. Die waren zum Schluss dann auch noch froh sich mit ihrem eigenen "Aufstand" nicht durchgesetzt zu haben, wofür sie sich bei Merkel mit stundenlangem Applaus bedankten und der Zwergenaufstand im CDU-Schuhkarton sein Ende nahm. Nun dümpelt man wieder auf gleicher Augenhöhe mit seinem Koalitionspartner vor sich hin.

Drei Parteien, CDU, CSU und S?PD die zusammen eine "Große Koalition" bilden, und in gekauften "Qualitätsmedien" auch weiterhin tapfer als "Volksparteien" zurechtgelogen werden und die es zusammen nur auf 48 Prozent der Wahlberechtigten bringen von denen sie 2013 gewählt wurden. Damit ist die deutsche Bundesregierung nicht mehr als eine Volksminderheitenregierung, so "groß" sie sich auch durch die Wahlbegünstigung des Wahlgesetzes geben kann. Die größte Partei mit ihrem 28,5 Prozent-Anteil aller Wahlberechtigten (zum Vergleich: CDU nur 24,4 Prozent aller Wahlberechtigten bei einer Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent), sind mit Abstand die Nichtwähler, die nicht im Parlament vertreten sind, deren Sitze aber nicht entfallen, was die sauberste und wirtschaftlichste Lösung wäre, sondern unter den verbleibenden Restparteien aufgeteilt werden, anstatt 28,5 Prozent der Abgeordneten-Stühle einfach nicht zu besetzen.

Was wäre daran undemokratisch? Richtig, gar nichts! Darum macht man es ja auch nicht. Es kommt nämlich immer nur darauf an die Herrschaft zu sichern. Nicht die Demokratie. Von daher sichert man sich auch die Parlamentssitze der Nichtgewählten.

FH

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Mowitz, die spd, hat sich alles mögliche, nur kein Mitleid verdient. Sie hatte mit ihren Opfern, ja NIE Mitleid, Angefangen von der Zustimmung zu den Kriegs- Krediten, für den I Weltkrieg, bis zu den Opfern, ihrer Agenda 2010 Politik. Das einzige, was sich die spd Verdient hat, ist ein Tritt in den Arsch, damit sie treffsicher und schneller ins Grab fällt.

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    1. @...nur kein Mitleid verdient....
      Ales richtig, geehrter Herr Klinkenberg. Trotzdem bleiben Schäubles Weihnachtswünsche an seinen Regierungskumpanen die scheinheiligsten und giftigsten zugleich während des diesjährigen Weihnachtsfestes unter Ganoven.

      God Jul!

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  2. Super Kommentar - Danke!
    Wenn die auf die Nichtwähler entfallenden Parlaments-Sitze einfach nicht besetzt würden, dann wäre viel zu offensichtlich, wie undemokratisch dieses parlamentarische System in D ist ...

    Ich hätte einen ganz anderen Vorschlag:
    Wahlpflicht mit saftigen (!) Strafen bei Nichtteilnahme. Dann könnte nämlich niemand sagen, er habe "die da oben" ja nicht gewählt.
    Die Abgabe der ungültigen Stimmen müsste selbstverständlich separat ausgewiesen werden - die darauf entfallenden Parlaments-Sitze sollten dann tatsächlich nicht vergeben werden.

    Ändern würde das leider wenig - theoretisch:
    Wenn außer der Merkel niemand zur Wahl ginge, wäre sie die einzige BT-Abgeordnete und würde sich einfach selbst zur BK wählen - mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen :-)))

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    1. Sehr geehrter Eber Fisch, dann sollen also die Menschen gezwungen werden, diese Einheitspartei CDUCSUSPDOLIVGRÜNLINKE, zu Legimitieren, obwohl sie gar keine Wahl haben. Wie sagte Seehofer: Die Gruppe, die Macht hat, stellt sich keiner Wahl und die die Gewählt werden, haben KEINE Macht.

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