Dienstag, 31. März 2015

Totenstille in der Lügenpresse - Ukraine: “Massenselbstmorde” von prominenten Oppositionspolitikern und Journalisten finden keine Beachtung

Mowitz
RT-DEUTSCH berichtete bereits vor zwei Wochen von vermeintlichen Selbstmorden prominenter Oppositionspolitiker und Journalisten in der Ukraine. Ein Staat, der durch einen USEU-Putsch zum neuen Verbündeten und Mitglied im Nochwartestand des westlichen Terrorbündnisses Nato wurde.

Auch von ukrainischen Repressionen gegen die russische und internationale Presse, die in den letzten Monaten laut RT massiv zugenommen haben, liest und hört man nichts in unseren Lei(d)medien, so als hätten sie ein religiöses Schweigegelübde abgelegt. Tosende Stille herrscht bei der Nicht-Berichterstattung über diese Vorkommnisse. Im Gegensatz zur Anti-Kreml Kampagne, als man schon Stunden nach Auffindung der Leiche von Boris Nemzow, zwanghaft in unserer Lügenpresse in­si­nu­ie­rte, die Mörder wären im Kreml zu finden.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
In der Ukraine sind es schon acht mutmaßliche “Selbstmorde”, Stand 17. März 2015, von prominenten Oppositionspolitikern und Journalisten in nur einem Monat. Letztes Opfer ist die Chefredakteurin der ukrainischen Zeitung Neteshinsky Vestnik, Olga Moroz.
"Zuvor hatte sich der ehemalige Gouverneur von Zaporozhzhye und Mitglied der Partei der Regionen, Alexander Peklushenko, am 12. März angeblich selbst das Leben genommen. Am Tag der Ermordung des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemtsow, dem 27. Februar, stürzte sich Michael Chechetow, ebenfalls ehemaliges Mitglied der Partei der Regionen und ehemaliger Leiter des staatlichen Grundstücksfonds, aus einem Fenster seiner Wohnung. Die offizielle Version des ukrainischen Innenministeriums lautet auf “Selbstmord”. Zusätzlich begingen ebenfalls im Februar Selbstmord: der ehemalige Vorsitzende des Regionalrates in Kharkow, Nicholai Sergienko; der ehemalige Bürgermeister von Melitopol, Sergei Valter; der Polizeichef von Melitopol, Sergey Bordyuga sowie der ehemalige Abgeordnete Stanislaw Melnik....

Vom Angriff pro-ukrainischer Kräfte gegen den finnischen Journalisten und Politiker Antero Eerolu berichtete die Zeitung LOOK am Montag. Nach Eerolus Erklärung, er habe beobachtet, wie die vereinbarte Feuerpause mehrfach durch die ukrainische Armee gebrochen wurde, schlug ein Unbekannter den Journalisten auf der Straße nieder. Eerolu kritisierte nach dem Angriff die finnische Presse für ihre einseitige Berichtserstattung bezüglich des Ukraine-Konflikts und den Verfall der Pressefreiheit in der Ukraine.......

Die Liste der toten Journalisten wird immer länger:

RTR Mitarbeiter Igor Kornelyuk und Anton Woloschin, der Betreiber des Channel One Anatoly Klyan, der italienische Journalist Andy Rokkelli und sein Übersetzer Andrei Mironov sowie Fotojournalist von “Russia Today” Andrew Stenin wurden bereits durch Aktionen der Sicherheitskräfte getötet. RT-DEUTSCH".
FH

Sonntag, 29. März 2015

Wie konnten sie das wissen? Eine Untersuchung der Vorkenntnisse über den Einsturz des Gebäudes WTC 7 am 11.09.2001

Bild: Wikimedia, CC gemeinfrei,
Das alte 7 World Trade Center, gesehen vom
ehemaligen Südturm des World Trade Centers
Von Dennis McMahon, Dr. jur., Master of Laws, Architects and Engineers for 9/11 Truth
Global Research, 22.03.15


Das Gebäude 7 des World Trade Centers, das auch als Gebäude der Salomon Brothers oder WTC 7 bekannt ist, war ein 47-stöckiges Hochhaus. Es wurde 1984 gebaut und hätte mit seinen 47 Stockwerken noch 1933 zu den größten Hochhäusern der USA gehört. In dem Gebäude 7 hatten mehrere Geheimdienste und Polizeibehörden Büros; außerdem befanden sich darin das als "Guiliani-Bunker" bezeichnete Operationszentrum des NYC Office of Emergency Management (das Katastrophenschutz-Zentrum der Stadt New York) und mehrere wichtige Finanzbehörden.

Das Gebäude 7 stand ca. 90 m von den Zwillingstürmen entfernt und wurde am 11. September 2001 überhaupt nicht von einem Flugzeug getroffen; es erlitt nur minimale Schäden durch beim Einsturz des Nordturms herabfallende Trümmer. Auf mehreren Stockwerken brannte es, bis das komplette Gebäude um 17.20 Uhr plötzlich fast senkrecht in sich zusammenstürzte. Zahlreiche Augenzeugen, darunter auch Mitglieder der New Yorker Feuerwehr / FDNY und andere Ersthelfer, sowie diverse Medienvertreter gaben Erklärungen ab, die darauf schließen lassen, dass Insider schon vorher darüber informiert waren, wann WTC 7 einstürzen würde, obwohl noch nie ein Wolkenkratzer wegen kleinerer Brände vollständig zusammengebrochen ist. [Viele Beweise für vorhandene Vorkenntnisse finden sich auch auf der Website http://rememberbuilding7.org/foreknowledge/ und verwandten Sites.]

Wenn es Vorkenntnisse über das Eintreten eines äußerst ungewöhnlichen Ereignisses gab, müssen sie direkt oder indirekt von denjenigen stammen, die Insider-Informationen über das zu erwartende Ereignis und / oder die Kontrolle über das Eintreten des Ereignisses hatten. Wenn nachgewiesen werden kann, dass Leute vorher wussten, wann WTC 7 zusammenbrechen würde, ist das praktisch der Beweis dafür, dass dieses Gebäude kontrolliert gesprengt wurde; die vor dem Einsturz verbreiteten Warnungen konnten nur von Personen kommen, die wussten, dass und wann das Gebäude gesprengt werden würde, was die These von einer kontrollierten Sprengung stützt.

Gewissheit über einen bevorstehenden Einsturz

Man kann durchaus mit dem Einsturz eines beschädigten Gebäudes rechnen. Seinen Einsturz aber mit Sicherheit vorherzuzagen, ist etwas ganz anderes. Eine ausführliche Studie des 9/11-Forschers Graeme MacQueen über Berichte von New Yorker Feuerwehrleuten belegt, dass mehr als die Hälfte von ihnen mit Sicherheit rechtzeitig vor dem Einsturz des Gebäudes WTC 7 gewarnt wurde, und zwar 31 von 58. [s. hier, Seite 4]

Einige Feuerwehrleute wurden sehr frühzeitig vor dem Einsturz gewarnt

Wenn jemand, der die Brände im Gebäude WTC 7 beobachtete, befürchten musste, dass ein Einsturz drohte, und seine Kollegen deshalb kurz vorher gewarnt hätte, wäre das plausibel gewesen. Da die Warnung aber sehr viel früher erfolgte, erregt das Verdacht. In der bereits erwähnten Studie konnte in 33 Fällen festgestellt werden, wann die Warnung eintraf. 10 Feuerwehrleute wurde bereits 2 und mehr Stunden vor dem Einsturz gewarnt, 6 Feuerwehrmänner sogar 4 oder mehr Stunden vorher. Mit anderen Worten, die Warnung kam zu einem Zeitpunkt, als noch niemand mit einem überraschenden Einsturz rechnen konnte.

Präzise Warnungen vor dem Einsturz

Wenn die Warnungen nur aus einem unbestimmten Gefühl der Besorgnis heraus erfolgt wären, wie das National Institute of Standards and Technology / NIST behauptet, wären sie nicht so präzise gewesen. Einstürze genau auf die Grundrisse, wie sie am 11.09. bei den Wolkenkratzern WTC 1, WTC 2 und WTC 7 zu beobachten waren, hat es vorher nur bei kontrollierten Sprengungen gegeben. Deshalb konnte der New Yorker Feuerwehrmann James McGlynn, bezogen auf den Einsturz eines der Türme, auch sagen: "Ich habe noch nie von einem Gebäude gehört, das (wegen eines Brandes) so komplett in sich zusammengestürzt ist." [s. hier, Seite 21] Daher müssen schon vor dem Einsturz Leute gewusst haben, dass er sich genau so ereignen würde. Das wirft die Frage auf: "Wie konnten sie das wissen?" Schauen wir uns dazu den folgenden Ausschnitt aus der Befragung eines Feuerwehrmannes an:
Frage: "Waren Sie dabei, als das Gebäude 7 am Nachmittag einstürzte?
Antwort: "Ja."
Frage: "Sie waren noch dort?"
Antwort. "Ja, sie haben wohl genau ausgemessen, wie weit die Trümmer des zusammenbrechenden Gebäudes reichen würden, damit sie uns sagen konnten, wo wir stehen sollten."
Frage: "Sie wurden also in ein sicheres Gebiet eingewiesen, wo sie sich sich beim Einsturz des Gebäudes gefahrlos aufhalten konnten."
Antwort: "Fünf Blöcke davon entfernt. Wir konnten alles beobachten. Die Staubwolke hörte direkt vor uns auf." [s. obigen Link, S. 8]
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Reichweite der bei einem unerwarteten Einsturz entstehenden Wolke aus Trümmern und Schutt im Voraus so präzise geschätzt werden kann. Wenn WTC 7 "umgekippt" wäre, was in Anbetracht des behaupteten Schadens an der inneren Struktur des Gebäudes realistischer gewesen wäre, hätte es beim Umkippen mehrere benachbarte Gebäude mitgerissen, so dass eine viel größere Zone der Zerstörung entstanden wäre.

CNN und BBC berichteten bereits über den Einsturz, als WTC 7 noch stand

In einem BBC-Video berichtet die Korrespondentin Jane Standley live über den Einsturz des Gebäudes 7, das im Hintergrund (rauchend, aber) noch völlig intakt zu sehen ist. Wer hat sie vorzeitig über dessen späteren Einsturz informiert? Das muss ein Insider gewesen sein, der Kenntnis von dem zu erwartenden Einsturz hatte oder ihn sogar kontrollierte.

Screenshot aus dem BBC-Video
Screenshot aus dem CNN-Video
Auch in einem CNN-Video ist WTC 7 noch aufrecht stehend ohne Anzeichen für einen baldigen Einsturz zu sehen. CNN-Reporter Aaron Brown berichtet dazu: "Wir haben gerade die Information erhalten, dass ein weiteres brennendes Gebäude des World Trade Centers, das Gebäude 7, bereits eingestürzt ist oder einstürzen wird." Von wem kam "die Information"? Auch hier scheint der Informant ein Insider zu sein, der Kenntnis von dem bevorstehenden Einsturz oder die Kontrolle darüber hatte und die Medien vorzeitig informierte. Nur so kann jemand gewusst haben, dass auch WTC 7 einstürzen würde.

Der CNN und die BBC haben beide nicht nur berichtet, dass WTC 7 beschädigt wurde und einstürzen könnte, sie haben den Einsturz des Gebäudes verkündet, als es noch gar nicht eingestürzt war. Für keine der beiden vorzeitigen Meldungen gab es bisher eine plausible Erklärung. Beide Sprecher müssen vorher von einem unbekannten Insider, der wusste was mit WTC 7 passieren würde oder die Kontrolle über dessen Einsturz hatte, informiert worden sein; der machte aber einen Fehler, weil er die Information zu früh weitergab.

Mehr Beweise dafür, dass der genaue Zeitpunkt des Einsturzes von WTC 7 vorher bekannt war, sind einem unter
http://www.youtube.com/%20%20%20%20watch?v=hZE vA8BCoBw&t=2m8s aufzurufenden Video zu entnehmen (das bei uns leider nicht verfügbar ist). Darin ist ein Augenzeuge zu hören, der sagt: "Behalten Sie dieses Gebäude im Auge. Es wird bald einstürzen." Später ergänzt er noch: "Das Gebäude ist im Begriff zu explodieren. Gehen Sie zurück!" Und weiter: "Wir ziehen uns zurück. Das Gebäude wird einstürzen."

Diese Aussagen wurden später von der Ersthelferin Indira Singh bestätigt; in einem Radiointerview über das Gebäude 7 sagte sie, die New Yorker Feuerwehr habe durchgesagt: "Wir werden es sprengen müssen."

Der Countdown

Die Aussage des Rettungssanitäters Kevin McPadden, der am 11.09. als Ersthelfer eingesetzt war, ist noch schockierender. In einem auf Video vorliegenden Interview sagte McPadden, er habe vor dem Einsturz von WTC 7 einen Countdown mitgehört.

"Der Mann vom Roten Kreuz kam zu uns und sagte: 'Ihr müsst hinter dieser Linie bleiben, weil sie das Gebäude sprengen wollen.' ... Dann ging er rüber zu den Feuerwehrleuten und fragte einen, wann es losgehe. ... Als er zurückkam, hielt er die Hand über das Funkgerät; ich konnte aber trotzdem etwas hören, was wie ein Countdown klang. Als er seine Hand vom Lautsprecher nahm, hörte ich ganz deutlich 'drei, zwei, eins', bevor er rief: 'Lauft um euer Leben! Lauft los!' Nach weiteren zwei, drei Sekunden waren laute Explosionen zu hören. Bumm, bumm! Und die Erde bebte so heftig, dass man das Bedürfnis hatte, sich irgendwo festhalten zu müssen. Für mich war damit völlig klar, dass es eine Explosion gegeben hatte."

Wie NIST die Vorkenntnisse von dem Einsturz zu erklären versuchte

Das National Institute of Standards and Technology / NIST hat versucht, das Problem vorhandener Vorkenntnissen über den Einsturz des Gebäudes WTC 7 in seinem Bericht über die Zerstörung des Gebäudes durch folgende Erklärungen herunterzuspielen:
(a) die New Yorker Feuerwehr habe nach dem Einsturz des Turmes WTC 1 vermutet, dass auch WTC 7 zusammenbrechen könnte, und

(b) ein Ingenieur habe schon sehr früh den Schaden am Gebäude begutachtet und daraufhin seinen Einsturz vorhergesagt. (Das äußerte der führende NIST-Untersucher Shyam Sunder in einer Diskussion mit Graeme MacQueen, die am 25. August 2008 von CKNX Radio in Wingham, Ontario, übertragen wurde.]
Es trifft zu, dass einige der befragten Feuerwehrleute, die sich selbst ein Bild von den am WTC 7 entstandenen Schäden machen konnten, befürchteten, dass auch dieses Gebäude einstürzen könnte. Das traf aber nur auf 7 Feuerwehrmänner zu; die große Mehrheit, rund 50, rechneten nur mit einem Einsturz, weil man sie lange vorher davor gewarnt hatte. [s. hier, Seite 5] Auch wenn ein Ingenieur schon sehr früh der Meinung gewesen ist, dass auch dieses Gebäude einstürzen könnte, und davor gewarnt hat, erklärt das nicht die präzisen Vorkenntnisse, über welche die New Yorker Feuerwehr verfügt haben muss.

Jede einzelne der oben aufgeführten Tatsachen lässt die Annahme zu, dass der Einsturz von WTC 7 vorher bekannt war: die Aussagen der befragten Feuerwehrleute, die frühen Warnungen der Feuerwehr, die präzisen Angaben zur Reichweite der Staubwolke, die verfrühten Berichte von CNN und BBC und der mitgehörte Countdown. Zusammengenommen beweisen sie zweifellos, dass der Einsturz des Gebäudes 7 im Voraus bekannt war, also nur durch eine kontrollierte Sprengung herbeigeführt worden sein kann, die Monate vorher vorbereitet wurde.



Lässt die BBC-Erklärung eine Beteiligung an dem Komplott vermuten?

[Die BBC muss vorher gewusst haben, dass WTC 7 einstürzen würde. Bis jetzt konnte sie ihr Vorwissen nicht erklären. Lesen Sie deshalb ihre von Richard Porter am 27.02.2007 verfasste, nachfolgend abgedruckte Stellungnahme [Text s. auch hier] besonders sorgfältig durch.]

Die sich um den 11.09. rankenden Verschwörungstheorien sind hinreichend bekannt. Die BBC hat Anfang dieses Monats einen Dokumentarfilm mit dem Titel "The Conspiracy Files" über ihre Sender in Großbritannien verbreitet, der sich damit beschäftigt.

Bis jetzt hat man uns nicht beschuldigt, an einem Komplott beteiligt gewesen zu sein. In jüngster Zeit haben uns nun aber einige Websites unter Berufung auf die Berichterstattung von BBC WORLD am 11. September 2001 vorgeworfen, an dem Versuch, die Zuschauer zu manipulieren, aktiv beteiligt gewesen zu sein. Infolgedessen wurden wir in vielen E-Mails gebeten, dazu Stellung zu nehmen, was wir hiermit tun:

1. Wir waren nicht an einem Komplott beteiligt. Niemand hat uns gesagt, was wir am 11. September berichten sollten. Wir wurden auch nicht vorher über den Einsturz von Gebäuden informiert. Wir haben im Voraus auch keine mündlichen oder schriftlichen Pressemitteilungen über zu erwartende Ereignisse erhalten.

[Wie konnte die BBC dann über einen Einsturz berichten, der sich erst 20 Minuten später ereignet hat?]

2. In dem Chaos und der Konfusion, die an diesem Tag herrschten, wurden sicher auch Dinge gesagt, die sich hinterher als unwahr oder irreführend herausstellten, aber auf den Informationen beruhten, die wir damals hatten. Wir taten, was wir immer tun: Wir überprüfen unsere Quellen und verwenden einschränkende Zusätze wie "anscheinend", "wie berichtet wurde" oder "wie zu hören war"; außerdem werden alle einlaufenden Nachrichten zwei- oder sogar dreimal überprüft.

3. Unsere Reporterin Jane Standley hielt sich am Tag der Anschläge in New York auf und war wie alle dort Anwesenden durch die Ereignisse sehr aufgewühlt. Als ich heute mit ihr gesprochen habe, war ich nicht überrascht, dass sie sich nicht mehr genau daran erinnern kann, was sie damals gesagt oder getan hat; wie andere auch hat sie sich darum bemüht, was sie gehört und gesehen oder von ihren Kollegen in London erfahren hat, möglichst korrekt wiederzugeben.

4. Die Originalbänder von unserer Sendung am 11.09. stehen uns wegen einer Schlamperei und nicht weil wir etwas vertuschen wollen, leider nicht mehr zur Verfügung. Wenn jemand unsere Sendung aufgenommen hat, soll er mir bitte eine Kopie überlassen. Wir haben zwar die Bänder unseres Schwester-Kanals News 24, damit können wir das angesprochene Problem aber nicht klären.

[Weil im Internet ein Video der BBC-Sendung verfügbar ist, kann diese Äußerung nur als absurde Ausrede verbucht werden.]

5. Wenn wir über den Einsturz des Gebäudes berichtet haben, bevor es zusammengebrochen ist, dann war das ein Irrtum – nichts anderes. Ein heute auf YouTube veröffentlichter Kommentar lautet: "Die Tussi im Studio hat wohl nicht so genau mitgekriegt, was da abging? Und das soll der Beweis für ein Komplott sein. Lächerlich!"

Übersetzung luftpost-kl.de

Mehr zum Thema:
Gegenmeinung: "Der 11. September 2001 – Das neue Pearl Harbor" Ein Dokumentarfilm von Massimo Mazzucco....
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_12/LP16112_110912.pdf.....
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP13313_110913.pdf......

Im Nahen Osten wurde der Frieden endgültig begraben

Von Eric Margolis
Information Clearing House
Die US-Medien sind voller Spekulationen darüber, wie die Obama-Administration Israel dafür bestrafen wird, dass Bibi Netanjahu trotz seines von Demagogie und offenem Rassismus geprägten Wahlkampfes wiedergewählt wurde.

Die New York Times vermutet sogar, dass Präsident Barack Obama jetzt UN-Resolutionen unterstützen könnte, in denen der Rückzug Israels auf die Grenzen von 1967 und die Schaffung eine lebensfähigen Palästinenser-Staates gefordert wird.

Damit ist aber kaum zu rechnen. Die Wiederwahl "König Bibis" macht Entscheidungen der israelischen Regierung praktisch unangreifbar.

Wer sollte Israel zwingen, das Elend der Palästinenser durch eine wie immer geartete Zwei-Staaten-Lösung zu lindern? Obama konnte Netanjahu ja noch nicht einmal von seiner Reise nach Washington und seiner beleidigenden Rede vor dem Kongress zurückhalten. Wie sollte es Obama dann gelingen, Israel und 650.000 bewaffnete Siedler zur Räumung des Westjordanlandes zu veranlassen?

Das kann nicht gelingen, so lange die Israel-Lobbyisten in den USA nicht nur den Kongress, sondern auch die Republikanische und die Demokratische Partei und Hillary Clinton kontrollieren. Der verstorbene israelische Premierminister Ariel Sharon hat einem Mitarbeiter, der vor einer negativen Reaktion der USA warnte, einmal gesagt: "Sei nicht besorgt wegen der USA, ich kontrolliere die USA."

Die Partisanen Israels haben auch großen Einfluss auf die Regierung Frankreichs und die herrschende Sozialistische Partei. Frankreich hat Israel in den 1950er Jahren ja schon heimlich zur Atombombe verholfen.

Die beiden großen Parteien Großbritanniens sind von pro-israelischen Spendern abhängig. Deutschland hält sich außenpolitisch sehr zurück und tut alles, was Israel fordert; es hat Israel sogar Unterseeboote geliefert, von denen Marschflugkörper mit Atomsprengköpfen starten können.

Auch der russische Präsident Wladimir Putin wird sich nicht mit Israel anlegen, weil dort eine Million aus Russland ausgewanderte Juden leben. China hält sich klug aus dem arabisch-israelischen Streit heraus. Niemand außer den USA könnte Israel also dazu zwingen, das annektierte Land zurückzugeben.

Die meisten Israelis werden mit dem Wahlergebnis zufrieden sein. Aus Umfragen geht hervor, dass rund 75 Prozent der Israelis die Schaffung eines Palästinenser-Staates ablehnen und nicht neben Arabern leben wollen, weil sie diese für "wilde Tiere" halten. Ihre Haltung ist genau so rechts wie die vieler weißer Südafrikaner während der Zeit der Apartheid. Die aus Europa stammenden aschkenasischen Juden der Linken Mitte wurden geschlagen. Die Juden aus dem Mittleren Osten und aus Russland haben jetzt alle Optionen.

Viele Israelis beklagen sich über wirtschaftliche Probleme, wegen der über 3 Milliarden Dollar jährlicher US-Wirtschaftshilfe ist ihr Pro-Kopf-Einkommen aber höher als in Italien und fast so hoch wie in Westeuropa. Die Hochtechnologie- und Rüstungsindustrie Israels gehört zu den weltweit führenden.

Israel ist eine starke Militärmacht und könnte den zentralen Mittleren Osten, einschließlich Ägyptens und Saudi-Arabiens, in einer Woche erobern. Mit seinen mehr als 200 Atomwaffen – man fragt sich, warum es so viele sein müssen – ist Israel unangreifbar. Saudi-Arabien, Jordanien, Marokko, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören insgeheim zu seinen Verbündeten. Dank seines Einflusses im US-Kongress kontrolliert Israel auch die US-Hilfsgelder für Ägypten, die verhindern, dass dessen Bevölkerung verhungert.

Wer soll also Israel dazu bringen, sich hinter die Grenzen von 1967 zurückzuziehen? Al-Qaida mit ihren einigen hundert Kämpfern wird das nicht schaffen. Und die Gangsterbanden des Islamischen Staates verausgaben sich mit ins Netz gestellten Videos von ihren Verbrechen und der Bekämpfung schwacher arabischer Streitkräfte. Auch eine EU-Boykottaktion nützt nichts, weil Israel das vereinnahmte Westjordanland und die strategisch wichtigen Golanhöhen nicht wegen ein paar nicht verkaufter Schiffsladungen Tomaten aufgeben wird. Der militärisch schwache Iran kann auch nichts gegen Israel ausrichten, weil er weder Atomwaffen noch Raketen hat, die weit genug reichen.

In der arabischen Welt gibt es nur drei größere Militärmächte: Ägypten, Syrien und den Irak. Ägypten wurde bestochen und ist zum ersten neofaschistischen arabischen Staat verkommen. Syrien und der Irak versinken wegen der US-Interventionen in Trümmern.

Der Traum Wladimir Jabotinskys, des zionistischen Theoretikers der 1920er Jahre, den Netanjahu und sein Anhang so schätzen, scheint sich zu erfüllen: Einige heftige Schläge auf das brüchige Mosaik der arabischen Welt lassen ihre Regime stürzen und ebnen den Weg für Großisrael.

Kein Wunder dass Israel-Gründer David Ben-Gurion sich weigerte, die Ostgrenze seines jungen Staates festzulegen. Kriegsheld Mosche Dajan erklärte, nicht seine Generation, sondern künftige Generationen müssten die Grenzen Israels bestimmen.

Die Entdeckung riesiger Gas- und Ölfelder im Meer zwischen Israel / Palästina und Zypern ist eine künftige Goldgrube für Israel, die es in Kürze zum Energie-Exporteur machen wird. Geheime Geschäfte zwischen Israel und den Kurden werden dafür sorgen, dass auch mehr Öl durch die Türkei zum Mittelmeer fließt.

Die Palästinenser brauchen nicht mehr auf einen eigenen Staaten zu hoffen. Auch die geringen Chancen auf ein in einzelne Bantustans aufgesplittertes staatenähnliches Gebilde im Westjordanland sind geschwunden. Netanjahu erklärte kurz vor der Wahl, er werde keinen palästinensischen Staat zulassen. Er wird natürlich den USA und der EU vorgaukeln, weitere "Friedensgespräche" führen zu wollen, die wieder nichts bringen werden, aber seinen westlichen Verbündeten erlauben, ihr Gesicht zu wahren. Sie werden dieses betrügerische Spiel zulassen, während Israel ungehindert fortfährt, weitere besetzte Gebiete zu annektieren.

Die Palästinenser sollten sich von der alternden, erfolglosen Marionette Mahmud Abbas trennen und die Hamas, die von Israel und Ägypten gemeinsam in Gaza eingeschnürt wird, zu ihrer alleinigen Interessenvertretung machen. Viele von ihnen werden aus Palästina auswandern; das käme Israel sehr gelegen, weil es dann im Westjordanland noch ungestörter planieren und betonieren könnte. Die besetzten Golanhöhen, von denen seit 1967 schon 230.000 Syrier vertrieben wurden, dürften auch in Großisrael integriert werden.

(Mit ihrem Wahlverhalten) haben die Israelis gezeigt, dass sie keinen Frieden mit der arabischen Welt schließen wollen – wie damals viele weiße Südafrikaner im schwarzen Afrika. Sie wollen allein hinter ihren hohen Mauern leben, getrennt von der in Reservaten eingesperrten arabischen Bevölkerung. Israel hat sich das Land und das Wasser angeeignet und wird sich auch noch die Gas- und Ölvorkommen aneignen.

Warum auch nicht, Israel und König Bibi haben jetzt alle Trümpfe in der Hand.

Eric S. Margolis ist ein mit mehreren Preisen ausgezeichneter, international anerkannter Kolumnist. Seine Artikel erscheinen in der New York Times, der International Herold Tribune, der Los Angeles Times, der Times of London, der Gulf Times, der Khaleej Times, auf mehreren Nachrichten-Websites in Asien und auf seiner eigenen Website.

Übersetzung luftpost-kl.de

Mehr zum Thema:

Nachtwandler: Die Unterwürfigkeit des US-Kongresses Netanajahu gegenüber in der Fassung von .... Alexander Solschenizyn: „Hören sie in Zukunft nie als erster mit dem Klatschen auf“.....
Gegenmeinung: Krieg und Naturgas: die israelische Invasion und Gazas küstennahe Gasfelder.....

Freitag, 27. März 2015

Aus der Reihe die Verheißungen des Kapitalismus - Heute: Morden marktwirtschaftlich organisiert

Mowitz
Die Kiewer Regierung hat sich für eine Zahlung von „Einsatz-und Abschussprämien“ an ihre tüchtigsten Soldaten ausgesprochen. Pro abgeschossenem Panzer winken beispielsweise umgerechnet 2.400 Euro. Gleichzeitig hat Kiew auch die Militärgesetzgebung massiv verschärft. Befehlsverweigerung kann nach dieser “Reform” mit dem Tode bestraft werden.....

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Die US-Hochfinanz mordet nur, wenn es der "Freiheit" dient. Effektiv, billig, gewinnbringend und gut eingeübt. Unter der Parole "Freedom Shock", (Freiheitsschock), wird der letzte Schliff angelegt um das "Vorrecht" des Dollars zu verteidigen damit er alleinige Weltleitwährung bleibt. Die U.S. Army in Europa übt die schnelle Luftverlegung voll ausgerüsteter US-Kampfverbände aus der Bundesrepublik Deutschland und Italien in osteuropäische NATO-Staaten. Mit geneigter Hilfe der EU-Mitglieder Schweden und Ungarn. Wissen die überhaupt worum es dabei geht? Ein wahrer Schock im Namen der Freiheit der sich hier anbahnt.

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Leiser Tod im Irak

Fehlbildung bei Neugeborenen
„Allein während der Irakkriege 1991 und 2003 sollen nach Schätzungen des UN-Umweltprogrammes (UNEP) bis zu 2.000 Tonnen Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt worden sein. Die eingesetzten Waffen hinterlassen ihre Spuren. 300 Gebiete im Irak, insbesondere im Süden des Landes, gelten als verseucht und müssten dringend gereinigt werden. Ein enormer Anstieg an Krebserkrankungen, Todgeburten und erschreckende Fehlbildungen bei Neugeborenen quälen die Menschen. Offizielle Studien über die Ursachen der Erkrankungen, die immer neue Generationen schädigen, gibt es nicht. Inoffizielle Studien werden nicht anerkannt. Karin Leukefeld und Markus Matzel haben im Irak nach den Spuren der verheerenden Munition gesucht und Ärzte und Politiker, Wissenschaftler und Betroffene begleitet. Die erschütternde Reportage stellt Menschen vor, die sich allein gelassen fühlen, ohne Aussicht auf eine bessere Zukunft. Täglich sterben Kinder, ohne dass die Ursachen erforscht oder beseitigt werden.“ (Aus dem Pressetext des Bayerischen Fernsehen)

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Revolution in Aden angekommen

Nachdem der von zionistischen und wahhabitischen Terroristen und Staatssponsoren des Terrors unterstützte Ex-Präsident Hadi in der letzten Woche in Aden eine Gegenregierung zur Hauptstadt Sanaa ausgerufen hatte, um zu versuchen, in Jemen einen Bürgerkrieg zu entfachen, bei dem er hoffte, sich mit Unterstützung von Al Kaida und dem saudischen Terrorregime die Kontrolle über einen Teil des Jemen zu sichern, ging alles ganz schnell. Am Sonntag übernahmen Revolutionäre von Ansarullah die rund 140 Kilometer nordwestlich von Aden liegende drittgrößte jemenitische Stadt Taizz und wurden dort von den Sicherheitskräften freundlich empfangen. Und von Taizz aus sind die Revolutionäre von Ansarullah dann gemeinsam mit Einheiten der jemenitischen Armee Richtung Aden losgezogen.

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Wie ein eingebettetes, ehNaMag sich und seinen Lesern die Wahrheit zurechtlügt. "Die große Mehrheit von ihnen wurde von Assads Truppen und seinen Milizen umgebracht". Wen wunderts da, dass die Leser in immer größeren Scharen die Flucht vor so viel Ignoranz ergreifen?



Nachtrag 28.03.15 Samstag 04:55 Uhr: Kampfjet stieg zum Germanwings-Flugzeug auf – Rätselhafte Äußerung von Lufthansa-Vizepräsidentin

Eine leitende Lufthansa-Managerin hat mit einer Bemerkung während einer Pressekonferenz in Barcelona Spekulationen über den Unglücksflug 4U9252 ausgelöst. "Das war das, was er nicht sagen sollte!"

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FH

Donnerstag, 26. März 2015

Kämpferherzen hören früher auf zu schlagen

Mowitz
Barbara Emme, bekannter für die deutsche Öffentlichkeit als Supermarkt-Kassiererin "Emmely", starb im Alter von 57 Jahren in Berlin an Herzversagen. Sie war bei der Supermarktkette "Kaiser's", die der Gewerkschafterin nach 31 Anstellungsjahren 2008 unter dem fadenscheinigen Vorwand kündigte, sie hätte Leergutbons im Wert von 1,30 Euro eingelöst, die wiederum eine Kundin vergessen hätte einzulösen. Emmely wies die Vorwürfe immer zurück und glaubte realistischerweise eher daran, Kaiser's wolle eine kritische Angestellte und Gewerkschafterin loswerden.

Emmely suchte also Gerechtigkeit vor deutschen Gerichten. Und das kann dauern. Im Juni 2010, zwei Jahre nachdem die fristlose Kündigung wirksam geworden war, und nach zwei verlorenen Prozessen in untergeordneten Instanzen der deutschen Justiz, erstritt sie schließlich vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt ihr Recht. Die Kündigung wurde aufgehoben und "Kaiser's" musste sie wieder einstellen. Wie Emmely die zwei Jahre zwischen Kündigung und Wiedereinstellung ökonomisch überbrückte, entzieht sich meiner Kenntnis. Es wird nicht leicht gewesen sein. Von der psychischen Belastung heute seinen Arbeitsplatz zu verlieren ohne reale Aussichten einen neuen zu finden, von dem man auch leben kann, könnten allein innerhalb der BRD Millionen Menschen ihre eigenen Hartz-IV-Geschichten als Folge uneingelöster "Verheißungen des Kapitalismus" erzählen.

Was Emmely widerfuhr entspricht einem typischen Verhalten deutscher Arbeitgeber und die Ursachen liegen im schwachen gewerkschaftlichen Organisationsgrad deutscher Arbeitnehmer begründet. So ging es schon in der vielgerühmten Zeit der, Donnerlittchen auch, sogenannten "Sozialen Marktwirtschaft" Ludwig Erhard's zu. Wer nicht parierte flog. Und das umgehend. Der Unterschied zu heute war nur, dass es leichter war einen neuen Job zu finden, von dem man, im Gegensatz zu heute, leben konnte.

Barbara Emme starb früh, zu früh. Eine mutige Frau aus dem wahren Leben, die für ihr eigenes und das Recht ihrer Kollegen einstand. Solche Menschen tun einer Gesellschaft richtig gut. Warum haben wir nicht mehr von ihnen?

FH

Zum Thema:
Ein Fall von Klassenjustiz
Zum Berliner Urteil gegen die Kassiererin Emmely


Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Mittwoch, 25. März 2015

Germanwings-Airbus - Merkel (BRD) und Hannelore Kraft (NRW) zu Aufräumarbeiten an Absturzstelle

Mowitz
Nach dem tragischen Absturz des Germanwings-Airbus in einem äußerst unzulänglichen Gebiet in den französischen Alpen, auf 2000 m Höhe, der nach Presseberichten 150 Tote forderte die zu beklagen sind, werfen sich jetzt alle die ins Zeug, die die Untersuchungen an der Absturzstelle eher behindern als nützlich sind.

Jetzt ist die Zeit der Forschen angesagt. Martin Burkert (S?PD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, mimt schon den dicken Jakob, der für eine rigorose Aufklärung des Unglücks sorgt: "Wir werden alles hinterfragen. Es geht um die Wartungspläne. Es geht um die Frage der Arbeitszeiten von Piloten und Besatzung".

Genaues wissen wir noch nicht und bevor ich mich wie in der Sendung Maischberger geschehen, im Voyeurịsmus (eine Form der Spanner-Sexualität) ergehe, möchte ich an den Luftangriff bei Kunduz in Afghanistan erinnern, der kein Unglück war, wie sie nunmal im Leben leider immer wieder vorkommen, sondern ein verbrecherischer Akt wie er in verbrecherischen Akten die Kriege sind, auch vorkommen. Mit dem Unterschied, dass Unglücke unvermeidbar sind, Kriege hingegen sind von Menschen gewollt und im Grunde vermeidbar.

Wracks der beiden am 4. September 2009 durch einen
Luftangriff zerstörten Tanklastwagen im Kunduz-Fluss
Wikimedia, Creative Commons license
Warum denke ich im Zusammenhang mit dem Absturz des Germanwings-Airbus an die Luftattacke bei Kunduz vom 4. September 2009? Auch dort kamen nach Schätzungen etwa 142 Menschen ums Leben, unter ihnen viele afghanische Kinder. Verantwortlicher Offizier war ein Oberst Klein, der einige Jahre später zum Abteilungsleiter im neuen Bundesamt für das Personalmanagement, im Range eines Brigadegenerals der Bundeswehr, befördert wurde.

Das was mir noch von der ganzen Affäre in peinlichster Erinnerung bleibt, war das öffentliche Geschachere ob überhaupt und wenn, wie hoch die finanzielle Entschädigung an Opfern und Hinterbliebenen sein sollte. Bis heute haben die schwarzen Null-Jongleure der Bundesregierung den Opferfamilien, rund 5000 US-Dollar gezahlt. Wohlgemerkt, eine freiwillige Leistung der Bundesregierung, kein Schuldeingeständnis. Eine typisch deutsche Leistung. Hartherzigkeit vor Großherzigkeit. Möge Europa nicht deutsch werden.

Nun soll, zumindest im Verfahren um mehr Schadenersatz, das Oberlandesgericht Köln entscheiden. Das wird wohl ausgehen wie das Hornberger Schießen. (Geflügeltes Wort, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, aber dann nichts dabei herauskommt).

Die öffentlichen Klageweiber/Kerle, Merkel, Kraft, Gauck und Hollande sollten sich in ihren publikumwirksamen Trauerinszenierungen etwas zurücknehmen und den Hinterbliebenen, die wirklich Trauernden, Platz zur Trauerarbeit geben.

FH

Dienstag, 24. März 2015

12. Jahrestag der Unauffindbaren Massenvernichtungswaffen als Begründung für den Irakkrieg - Die Opfer!

Gegenmeinung trägt gerne zur Verbreitung dieser IPPNW-Pressemitteilung zum 12. Jahrestag des Irak-Krieges bei.

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.3.2015 Internationale Ärzte für die Verhinderung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

Opferzahlen des "Krieges gegen den Terror"

12. Jahrestag des Irak-Krieges

Die Gesamtzahl der Todesopfer der Kriege in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird öffentlich erheblich unterschätzt. Sie liegt bei weit über einer Million Toten. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die heute zeitgleich in Berlin, Washington und Ottawa veröffentlicht wurde. Die deutsche, US-amerikanische und die kanadische Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) stellten die erschreckenden Ergebnisse zwölf Jahre nach Beginn des Irakkrieges vor.

Die Zahl der Opfer des sogenannten "Krieges gegen den Terror" wurde öffentlich kaum diskutiert. Wenige Zahlen wurden bekannt gegeben und diese schienen erheblich zu niedrig. Da die Todesopfer von offizieller Seite nicht gezählt wurden, gründete sich in Großbritannien während des Irakkrieges eine zivilgesellschaftliche Initiative namens "Iraq Body Count" (IBC). Ihrer Homepage zufolge hat der Irakkrieg bis heute etwa 211.000 Menschen das Leben gekostet. IBC addiert die Zahlen von überprüften Mediendaten aus Krankenhäusern und Leichenhäusern, von Nicht-Regierungsorganisationen und offiziellen Daten.

Die tatsächliche Zahl an Todesopfern, die der Krieg kostete, ist jedoch fast 10-mal so hoch: Das belegen mehrere Studien. 2006 veröffentlichte eine Gruppe von WissenschaftlerInnen um den US-Epidemiologen Les Roberts eine mortalitäts-basierte Studie im "Lancet" (eine weltweit renommierte Medizin-Fachzeitschriften), in der die Zahl der Todesopfer nach damals drei Jahren Krieg im Irak auf etwa 655.000 geschätzt wurde. Die angesehene britische Umfrageagentur Opinion Research Business (ORB) errechnete 2007 nach einer Befragung der Bevölkerung  sogar über eine Million Tote bis zu diesem Zeitpunkt.

Die drei IPPNW-Sektionen (USA, Deutschland und Kanada) haben zum Jahrestag des Irakkrieges eine Schätzung der Gesamtzahl der Todesopfer an den drei Hauptschauplätzen des Anti-Terror-Krieges unternommen. Unter der Maßgabe, dass die Quellen für diese Zahlen sehr heterogen und die statistischen Intervalle für entsprechende Studien sehr breit sind, summieren sich die etwa eine Million Toten aus 10 Jahren Irakkrieg sowie über 220.000 Opfer aus Afghanistan und circa 80.000 aus Pakistan auf insgesamt etwa 1,3 Millionen Todesopfer. Dieses erschreckende Ausmaß muss dringend öffentlich wahrgenommen und diskutiert werden.

Dr. Hans-Christof von Sponeck, ehemaliger UN-Koordinator für humanitäre Fragen im Irak (1998-2000), nennt die Untersuchung im Vorwort "ein mächtiges Aide-Mémoire für die rechtliche und moralische Verantwortung, Täter zur Rechenschaft zu ziehen." Für die US-amerikanischen IPPNW-Sektion unterstreicht die Untersuchung das Ausmaß menschlicher Zerstörung, die weltweit Hass anfeuere, in einer Zeit, in der die US-Regierung neue und erweiterte Militäroperationen im Irak und in Syrien erwäge. Außerdem liefere "Body Count" den Kontext, um den Aufstieg brutaler Kräfte, wie den des IS zu verstehen, die als Folge der US-Politik weiter gedeihen würden.

Body Count: Casualty Figures After 10 Years of the »War on Terror« – Iraq, Afghanistan, Pakistan, March 2015, www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_first_international_edition_2015_final.pdf

Kontakt: Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15,
Dr. Helmut Lohrer Dr. Helmut Lohrer (International Councillor), Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de


Montag, 23. März 2015

Gerüchte brodeln im heimlichen Bundesliga Milliarden-Poker nach erneuter Bayern Niederlage: Rubel oder Dollar? Putin ist schuld!

Mowitz
Pep Guardiola, Millionen-Wundertrainer aus dem klammen Spanien konnte es nicht verhindern. Welttorhüter Manuel Neuer patzte verdächtig und hielt den Ball nicht fest als er ins Tor rollte. Trotz aller Millionen. Lewandowski schoss kein Tor, Götze nicht und Arjen Robben wurde von Tony Jantschke für Wochen außer Gefecht gesetzt. Trotz aller Millionen die er kostet. Alles nur Zufall? Und das bei der teuersten Mannschaft die die Welt je erlebt hat und aller Millionen? Da muss mehr dran sein. Schon basteln unsere Geschichtenerzähler an neuen Aufklärungsstorys, die das alles erklären können.

Wie wir inzwischen alle wissen, haben sich Russland und China entschlossen, dem Petro-Dollar den Garaus zu machen und das Wall Street-Inperium seiner finanziellen Zähne zu berauben. Der chinesisch-russische Handel wird zukünftig direkt in Rubel und Yuan abgewickelt. Auch im Gas- und Ölsektor. Das bedeutet, dass der Dollar für die beiden Wirtschaftsriesen im bilateralen Warenaustausch als Handelswährung nicht mehr benötigt wird. Das wird den Dollar auf Sicht als weltweite Leitwährung verschwinden lassen und den Terror auch.

Der FC Bayern München ist der früheste Meister der Bundesligageschichte
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Die Bayern, schon unter ihrem Vorsitzenden äh, Präsidenten Uli Hoeneß, zu Ruhm und Ehre gelangt, haben immer, soweit bekannt, anfallende Steuern pünktlich bezahlt, obwohl seine Exzellenz, Präsident Hoeneß, mal einen kleinen Aussetzer hatte, und man ihn für einige Zeit und zur inneren Einkehr aus der Öffentlichkeit entfernte. Bereits damals wurde gemunkelt, Putin sei schuld, dass seine Exzellenz Hoeneß sich nicht länger ums eigentliche Geschäft kümmern konnte und Gelder reichlicher flossen, als offiziell bekannt sei.

Der Fußball ist sauber und wissentliches Doping bestreitet Weltmeistertrainer Joachim Löw, "Ich war bei Klümper". Und unwissentliches? Darüber weiß man nichts. Bewusstsein für Doping habe es im Fußball nicht gegeben. Fußball ist nicht dopingverseucht. Basta! Vielleicht die anderen. Putin ist schuld. Gekaufte Schiedsrichter? Gibt es nicht. Alles sauber. Auch das 0:2 der Bayern gegen die Fohlen. Trotz ihrer Millionen. Putin ist schuld und Russland gehört sanktioniert. Jetzt wo Timoschenko wieder frei herumläuft.

FH

Samstag, 21. März 2015

Ukrainische Behörden verfolgen Kommunisten - FREIHEIT FÜR ALEXANDER BONDARTSCHUK!

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Martin Niemöller, (* 1892 † 1984), evangelischer Theologe und führender Vertreter der Bekennenden Kirche

by Kommunisten-Online

Am 19. März 2015 wurde auf Beschluß des Petscherski Gerichtes der Stadt Kiew der Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine Alexander Bondartschuk verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Er ist der Chefredakteur der Zeitung „Arbeiterklasse“ und Leiter der marxistisch-leninistischen Arbeiterpartei der Ukraine. Es wurde ein Strafverfahren nach Art. 110 Punkt 1 durchgeführt, wo Bondartschuk beschuldigt wurde „vorsätzliche Handlungen, zur Veränderung der Grenzen des Territoriums oder der Staatsgrenze der Ukraine“ unternommen zu haben, „gegen die Ordnung und die Verfassung der Ukraine“ verstoßen zu haben, sowie „öffentliche Aufrufe oder den Vertrieb der Materialien mit den Aufrufen zu solchen Handlungen“ begangen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft sah in den Publikationen einer der Ausgaben der Zeitung „Arbeiterklasse“ staatsfeindliche und separatistische Tätigkeit, damit droht ihrem Chefredakteur heute eine Strafe von 3 bis zu 5 Jahren Haft.

Die Zeitung „Arbeiterklasse“ vertrat während der ganzen 15 Jahre ihrer Existenz eine prinzipienfeste, wie auch ehrliche, antioligarchische und antifaschistische Haltung. Von Anfang an gab eine objektive, kritische Einschätzung des „Euromajdan“.

Alexander Bondartschuk ist den heutigen Machthabern bekannt durch seine Grundsätzlichkeit und Offenheit, mit der er für die Menschenrechte der Arbeiter eintrat und wegen seiner aktiven antifaschistischen und kritischen Haltung. In der Ukraine sind andere als die offiziell herrschende Meinung nicht gefragt und das wird auch streng bestraft.

Die Zeitung „Arbeiterklasse“ ist offiziell registriert, ihr Vertrieb wurde auf Bestellung durch das staatliche Unternehmen „Presse der Ukraine“ entsprechend den offiziell abgeschlossenen Verträgen durchgeführt.

Bereits im August 2014 war eine der Auflagen der Zeitung noch in der Druckerei konfisziert worden, weil sich die Arbeiter dem moralischen Druck und der Einschüchterung widersetzten. Nachdem gerichtliche Ermittlungen eingeleitet worden waren, wurde der Chefredakteur mehrfach verhört, fanden Haussuchungen in seiner Wohnung statt, wurden Dokumente und Computertechnik beschlagnahmt, die Website der Zeitung gelöscht, und es wurden Dutzende (!) Abonnenten der Zeitung verhört.

Diese Übergriffe sind eine Bestätigung für die Beschneidung der Meinungsfreiheit und der Unterdrückung Andersdenkender in der Ukraine.

Wir bitten dringend um größtmögliche Verbreitung der vorliegenden Informationen.

Freitag, 20. März 2015

Herrschaft und Dienstvolk

Die Grünen bringen einen Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung ein

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de


USA drohten Deutschland wegen möglichem Asyl für Prism-Enthüller Snowden

Der deutsche S?PD Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel gab Geheimes aus dem Nähkästchen preis. So soll das Wall Street-Imperium seine deutschen Statthalter in Berlin streng ermahnt haben, dem US-Freiheitskämpfer Edward Snowden nur ja kein Asyl zu gewähren. Andernfalls, so die Herrscher des Planeten, würden die USA die Weitergabe von Geheimdienstinformationen beenden, berichtete „Le Monde“ am Freitag unter Berufung auf den Journalisten Glenn Greenwald.

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Die USA hätten Deutschland wegen Snowden gedroht, behauptet der Vizekanzler. Von Glenn Greenwald
THE // INTERCEPT, 19.03.15, deutsche Übersetzung


Faktenfreie RTL-Spekulationen zu MH17 Absturz

Der Fernsehkanal hatte gestern behauptet, dass nach seinen Erkenntnissen eine russische Buk-Rakete das Passagierflugzeug über ukrainischem Boden abgeschossen habe. Doch der die Untersuchung zu MH17 leitende niederländische Staatsanwalt sagte zu RT: „Ich kann Ihnen versichern, die Aussagen [von RTL] sind nicht korrekt.“

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Polens Ex-Außenminister: Russen sind keine Selbstmörder

Polens Ex-Außenminister Andrzej Olechowski in einem Interview für polnische Medien: Darauf angesprochen, warum es in der EU keine einheitliche Russland-Politik gibt, äußerte der Ex-Außenminister: „Wir sind intellektuell nicht in der Lage, eine gute Strategie zu entwickeln, weil wir keine herausragenden Top-Politiker haben.“

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„Gratuliere Angela Merkel zum Siegestag!“ – Facebook-Aktion greift um sich

Die Facebook-Aktion „Gratuliere Angela Merkel zum Siegestag!“, die ein Arzt aus der russischen Stadt Nowokusnezk gestartet hat, wird in den sozialen Netzwerken immer populärer. Wadim Raskin, der Initiator forderte am 11. März, als bekannt wurde, dass die Bundeskanzlerin nicht zur Siegesparade am 9. Mai nach Moskau kommen wird, die User zu einem „Flashmob“ auf: Die Teilnehmer sollen ihre Glückwünsche per Post an die Adresse „Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin Bundeskanzleramt, Fr. Angel Merkel“ schicken. „Von Beleidigungen und Kränkungen Merkels ist abzusehen.“

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Das grenzt schon an organisierte Kriminalität

Zivilpolizisten schmuggeln sich heimlich in antifaschistische Demonstration. Linke-Politiker erstattet Strafanzeige. Gespräch mit Frank Laubenburg.

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Guardian zu Problemen Kiews: Ungeschickte Armee setzt auf westliche Instrukteure

Die Versorgung der ukrainischen Armee ist durch Korruption beeinträchtigt und die Kommandeure sind nicht zur Gefechtsführung befähigt und verursachen oft selber den Tod von Soldaten, wie die britische Zeitung The Guardian schreibt.

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EU: Widerstand gegen Russland-Sanktionen wächst - Experten

Ungarn, Griechenland, Italien, Österreich, Spanien, Zypern und die Slowakei sind gegen die Politik von systematischen Sanktionen gegen Russland im Ukraine-Konflikt. Von RIA Novosti befragte Experten erklären die Positionen ihrer Länder.

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EU-Gipfel: Mehrheit gegen Russland-Sanktionen

Bei dem am Donnerstag begonnenen zweitägigen EU-Gipfel wurde die vorzeitige Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die im Juli ablaufen, erörtert. Bereits im Vorfeld des EU-Gipfels wurde bekannt, dass ein Viertel der EU-Mitgliedsstaaten einen Sanktionskrieg gegen Moskau ablehnt, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Freitag.

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Sahra Wagenknecht für Sanktionen gegen USA und Großbritannien

Kann der Beschluss, den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu lösen, durch die Entsendung von Militärberatern (in die Ukraine) sowie den Verkauf von amerikanischen und britischen Waffen an Kiew unterstützt werden? fragte Wagenknecht. Es wäre logisch, Sanktionen gegen die USA und Großbritannien zu verhängen sowie anzuerkennen, dass die bisherige Sanktionspolitik ein Fehler gewesen sei, betonte die Politikerin.

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Donnerstag, 19. März 2015

Ansturm auf Bankenfestung Europa - Staatsgewalt im Kampf gegen Demokratieversteher

Mowitz
Etwa 20.000 bis 30.000 Kapitalismuskritiker versuchten gestern ihr demokratisches Demonstrations-Grundrecht in Banken-Frankfurt wahrzunehmen, wurden aber statt von feiernden Bänkstern, von 10.000 in voller Kampf­mon­tur ausgerüstete (Ä)litetruppen der Staatsgewalt in Empfang genommen. Die Bänkster waren angetreten um ihr neues, 41-stöckige Zuhause, Kosten für den PrachtMachtbau 1,2 Milliarden Euro - fast ein Drittel mehr als geplant, offiziell einzuweihen, während die Staatsgewalt mit all ihren Schlagstöcken voll damit beschäftigt war, eine Begegnung zwischen demokratischen Kapitalismuskritikern und höchst undemokratischen Geldverwesern, handgreiflich zu verhindern. Trotz des verständnisvollen Deutsche Bank Chefs Anshu Jain, der "viel Herz" für die Kapitalismuskritik auf Frankfurts Straßen zeigte und generös wie er nunmal ist, den Demonstranten zugestand, dass Menschen nicht glücklich über die Folgen (des Finanzcrashsbetrugs) sind - auch wenn er darauf hinwies, dass die EZB viel getan habe, um die Lage zu "verbessern." Donnerlittchen auch!!! Die Griechen, Spanier, Iren, Portugiesen und andere die als Prekariat mit Sicherheit für den Finanzbetrug nicht zuständig waren, sehen das bestimmt anders. Die Deutschen sind noch in der Warteschleife, bis die Auswirkungen des Betruges der Finanzjongleure voll bei ihnen einschlagten. Dann werden sie vergebens um Rettung aus dem Verelendungsdiktat der EU-Troika, (EZB, IWF und Europäische Kommission) flehen, ohne erhört zu werden. Aus dem bitteren Kelch werden auch die Deutschen einen kräftigen Schluck nehmen müssen. Warum? Weil noch immer das ökonomische Establishment sich standhaft weigert die Systemfrage zu stellen um ein neues Geldsystem zu erfinden. Das gegenwärtige Schuldgeldsystem, steht im krassen Widerspruch zu Schäubles vielgerühmten Segnungen der schwarzen Budgetnull und des Spardiktats, da schwarze Budgetnullen und Spardiktate auf Dauer dem Wirtschaftswachstum die notwendige Luft zum Wachsen nehmen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Zu keiner Zeit kam gestern während der für eine geharschte Verelendungskritik durchaus friedfertigen Demonstration, irgendein Risiko auf, dass es zu möglichen Fraternisierungen zwischen Staatsgewalt und Kapitalismuskritikern kommen könnte. Das ist ein echter Albtraum für sowohl Bänkster als auch ihrer politischen Porte­feuilleträger. Die Herrschenden können fürs Erste noch zufrieden sein. Das Grundrecht Einweihungsfeiern in Bankpalästen zu verteidigen, ist bis auf weiteres siegreich verteidigt worden. Das Grundrecht auf weitere Demonstrationen wackelt dagegen wie ein waschechter Wackelpudding kurz bevor er gegessen wird.

Unsere gekauften Konzern- und Staatsmedien, machten in ihrer überwiegenden Mehrheit rechte Politik aus den Frankfurter Ereignissen, weniger wahrheitsgemäße, neutrale Berichterstattung. Das konnte sich dann so anhören:
"Die absurdeste Reaktion auf die Ausschreitungen am Mittwoch in Frankfurt kam von der Linken-Politikerin Heike Hänsel. Die Bundestagsabgeordnete verglich die Gewaltwelle im Zusammenhang mit der Einweihung des neuen EZB-Gebäudes mit der Demokratiebewegung in der Ukraine. "Auf dem Maidan in Kiew waren Rauchschwaden für die Presse Zeichen der Freiheitsbewegung", schrieb Hänsel bei Twitter. Gegen das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis, das in Frankfurt gegen die Europäische Zentralbank demonstrierte, betreibe die Presse hingegen Stimmungsmache". spon
Was an dem Vergleich "absurd" sein soll, geht nicht weiter beim ehNaMag hervor, außer der Hinweis, dass diese "Absurdität" von links kam. Wer die Berichterstattung der deutschen Lügenpresse von den Krawallen auf dem Kiewer Maidan voriges Jahr verfolgte, wird sich noch an die unbewiesenen Schuldzuweisungen der Todesschüsse an die Polizei des "Regimes" erinnern, wie man zu sagen pflegte, obwohl es viele Hinweise gab und immer noch gibt, dass die Heckenschützen aus den Reihen des mit dem Westen eng verbündeten "Rechten Sektors" - also gesinnungsreinen Nazis - kamen. Bis zum heutigen Tag ist uns unsere Lügenpresse die Beweise für ihre ukrainischen Lügenkampagnen schuldig geblieben. Sie hofft auf die Gnade des frühen Vergessens. Auch mit ihren Ukraine-Berichten machte sie Politik und log ihrem Publikum die Einmischung der USEU in die inneren Angelegenheiten der Ukraine bis zur Unkenntlichkeit schön. Wahrheitsgemäße Berichterstattung sieht anders aus. Ganz anders. Ein seltsames Verständnis von Journalismus und freier Presse, das sie uns auch noch verkaufen wollen.

Die einzige Freiheit die diese Käsemagazine erkennbar machen, ist die Freiheit zu lügen und zu manipulieren. Die Freiheit nehmen sie sich.

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist. (Tacitus)

FH

Mehr zum Thema:

Bereit zum Bürgerkrieg
Gegen den »Terror« – aber gegen welchen? Innenministerium will kasernierte Einsatzkommandos aufstellen. Sicherer wird die BRD dadurch nicht.....

Mittwoch, 18. März 2015

Die Lügen und Provokationen der NATO - Die Aufsplitterung der Atlantischen Allianz

Von Mike Whitney
counterpunch, 10.03.15
"Der Krieg (in der Ukraine) wurde provoziert, um die russische Welt zu zerstören, Europa in den Konflikt hineinzuziehen und Russland mit feindlichen Staaten einzukreisen. Mit diesem neuen Krieg, der sich zu einem neuen Weltkrieg ausweiten könnte, versuchen die USA von ihren eigenen inneren Problemen abzulenken." – Sergei Glasjew, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin
Die Unterstellungen des NATO-Oberkommandierenden General Philip Breedlove (s. hier) haben einen Keil zwischen die Bundesrepublik Deutschland und die USA getrieben, der zu einem Auseinanderbrechen der Atlantischen Allianz führen könnte. Nach einem Bericht in dem deutschen Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat Breedlove durch die Verbreitung "gefährlicher Propaganda" über angebliche "Ansammlungen russischer Truppen, Panzer und Munitionsvorräte an der ukrainischen Grenze" wiederholt die Bemühungen der Kanzlerin Angela Merkel sabotiert, eine diplomatische Lösung in dem Konflikt in der Ukraine herbeizuführen. Der ungewöhnlich kritische Artikel über Breedloves maßlose Übertreibungen zu einer angeblichen russischen Aggression soll in Wirklichkeit Washington die warnende Botschaft übermitteln, dass führende Politiker der EU eine Politik der militärischen Konfrontation mit Moskau nicht mehr unterstützen werden.

Um zu erklären, was da vorgeht, müssen wir uns einen Auszug aus dem SPIEGEL-Artikel näher anschauen (Die Zitate sind wörtlich aus dem Artikel "Immer wieder Kopfschütteln" in der deutschen Printausgabe vom 07.03.15 übernommen.):
"Im Kanzleramt gibt es seit Monaten immer wieder Kopfschütteln, wenn die NATO, unter Führung von Breedlove mit spektakulären Meldungen über russische Truppen- und Panzerbewegungen in die Ukraine an die Öffentlichkeit geht.... Es ist die Art der Mitteilungen von Oberbefehlshaber Breedlove, die Berlin beunruhigt. Mit teilweise falschen Behauptungen oder überzogenen Darstellungen, warnte kürzlich ein deutscher Spitzenbeamter in einer Besprechung zur Ukraine, drohe die NATO und damit der gesamte Westen Vertrauen zu verspielen.

Beispiele gibt es viele. ... Zu Beginn der Krise verkündete der General, dass die Russen 40.000 Mann an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hätten, und warnte vor einem jederzeit möglichen Einmarsch Moskaus in das Nachbarland. Die Lage sei 'unglaublich beunruhigend'. Indes hatten Nachrichtendienstler aus NATO-Staaten dieses Szenario ausdrücklich ausgeschlossen. Die russischen Truppen waren nach ihrer Einschätzung sowohl von der Zusammensetzung wie von der Ausrüstung her für einen 'Angriff' nicht geeignet.

Die Experten widersprachen Breedloves Einschätzung in beinahe jeder Hinsicht: es stünden nicht 40.000 Soldaten, sondern weniger als 30.000, möglicherweise sogar weniger als 20.000 Mann an der Grenze. Ein Großteil des Kriegsgeräts sei nicht für eine Invasion dorthin gebracht worden, sondern schon vor Beginn des Konflikts vor Ort gewesen. Zudem fehle es an logistischer Vorbereitung für einen Überfall, etwa einem Gefechtsführungszentrum. Immer wieder verkündete Breedlove Ungenauigkeiten, Widersprüchliches, sogar Unwahrheiten. ...

Am 12. November bei einem Besuch in Sofia berichtete Breedlove, man habe in den letzten Tagen russische Militärkolonnen, 'vor allem Panzer, Artillerie Luftabwehrsysteme und Kampftruppen innerhalb der Ostukraine beobachtet' – ganz so wie es 'die OSZE berichte'. Doch die OSCE hatte nur Militärkonvois innerhalb der Ostukraine beobachtet; von aus Russland einmarschierenden Kampftruppen war keine Rede gewesen.

Breedlove beharrt auf seinem Vorgehen: 'Ich stehe zu allen öffentlichen Äußerungen, die ich während der Ukraine-Krise gemacht habe,' schrieb der Oberbefehlshaber dem SPIEGEL als Antwort auf eine Auflistung seiner umstrittenen Aussagen." [Die englische Version des Artikels ist hier aufzurufen.]
(Heckenschütze US-Präsident: Ich bin Gott!)
Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free

Mit seinem Bericht über einen tollwütigen Militaristen, der Europa in einen Dritten Weltkrieg drängen will, lenkt der SPIEGEL absichtlich von anderen Kriegstreibern ab. Jeder, der das Fiasko in der Ukraine im vergangenen Jahr verfolgt hat, weiß, dass Breedlove nicht der einzige ist, der mit Unterstellungen (gegen Russland) hetzt. US-Außenminister John Kerry und andere haben wiederholt bei verschiedenen Gelegenheiten über die Mainstream-Medien ebenfalls falsche Behauptungen verbreitet. Lügen über die angebliche "russische Aggression" sind die Regel, nicht die Ausnahme. Warum hat sich der SPIEGEL dafür entschieden, nur Breedlove ins Visier zu nehmen, obwohl er nicht mehr lügt, als andere Verleumder? Welche Absicht steckt dahinter?

Offensichtlich handelt der SPIEGEL im Auftrag der Kanzlerin Merkel, wenn er die Glaubwürdigkeit des höchsten US-Militärs und Repräsentanten Washingtons in Europa in Frage stellt, um eine weitere Eskalation des Konflikts in der Ukraine zu verhindern. Frau Merkel hat sich zwar nicht gescheut, Breedlove demütigen zu lassen, um zu zeigen, dass Deutschland nicht die Hände in den Schoß legen wird, während Washington Europa in den Abgrund treibt; sie hat sich aber auch sehr zurückgehalten, weil sie nur auf (den Sack) Breedlove einschlagen, (den Eseln) Kerry und Obama aber keine Vorwürfe machen ließ. Das ist ein echtes Zugeständnis, weil – wie wir bereits festgestellt haben – praktisch das gesamte politische Establishment der USA und alle Mainstream-Medien von Anfang an über alle Aspekte des Konfliktes in der Ukraine ununterbrochen gelogen haben. Frau Merkel wollte die anderen US-Kriegstreiber noch nicht diskreditieren, der SPIEGEL lässt aber durchblicken, dass sie das sehr wohl könnte und auch tun wird, wenn dieses "ungehörige Benehmen" nicht aufhört.

Der SPIEGEL-Artikel war nur der erste Schlag einer Links-rechts-Kombination, mit der Washington zur Änderung seiner Konfrontationspolitik gezwungen werden soll. Der zweite Schlag folgte am späten Sonntagnachmittag, als Jean-Claude Juncker, der Präsident der EU-Kommission, eine eigene Armee für Europa forderte. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete dazu:
"Die Europäische Union brauche ihre eigene Armee, um Bedrohungen, die von Russland oder von anderer Seite ausgehen, entgegentreten und um ihrer Außenpolitik rund um die Welt mehr Gewicht verleihen zu können, sagte Jean-Claude Juncker, der Präsident der EU-Kommission, am Sonntag einer deutschen Zeitung. ...

Mit einer eigenen Armee könne Europa glaubwürdiger auf die Bedrohung des Friedens in einem Mitgliedstaat oder in einem benachbarten Staat reagieren.

Eine europäische Armee wäre zwar nicht sofort einsatzfähig. Sie würde aber an Moskau das klare Signal aussenden, dass die EU zur gemeinsamen Verteidigung der europäischen Werte bereit ist."
Verstehen sie jetzt, was da vorgeht? Der K.O.-Schlag des SPIEGEL gegen die Glaubwürdigkeit des höchsten Offiziers der NATO und die überraschende Drohung Junckers mit einer eigenen europäischen Armee, welche die NATO überflüssig machen würde, sollten die US-Machthaber warnen. Diese unerwarteten Entwicklungen haben die Obama-Truppe zweifellos aufgeschreckt. Es handelt sich um einen Frontalangriff auf der Rolle der NATO als alleinigem Sicherheitsgaranten für die EU. Möglicherweise sind die Europäer leichtgläubig genug, Juncker abzukaufen, dass eine EU-Armee "die Welt aufhorchen" ließe, in der Pennsylvania Avenue 1600 (im Weißen Haus) wird aber ganz sicher niemand diesen Quatsch glauben. Dort hat man sehr wohl verstanden, was Frau Merkel und Herr Juncker Washington signalisieren wollten: Europa hat diese NATO satt und will sie verändern. Das bedeutet, Breedlove und Konsorten müssen sich "zurückhalten oder gehen".

Ironischerweise nähert sich Frau Merkels Einstellung den Ansichten an, die Putin bereits in seiner berühmten Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 geäußert hat:
"Ich bin überzeugt davon, dass wir heute an einem entscheidenden Punkt angelangt sind, an dem wir ernsthaft über die gesamte Architektur der globalen Sicherheit nachdenken müssen. Und wir müssen fortfahren, in einem internationalen Dialog nach einem angemessenen Gleichgewicht zwischen den Interessen aller Teilnehmer zu suchen. ... Die USA überschreiten ihre nationalen Grenzen in jeder Hinsicht. ... Das ist natürlich äußerst gefährlich. Es hat zur Folge – das möchte ich betonen – dass sich niemand mehr sicher fühlen kann.
Wie können sich die USA als "Hüterin des globalen Sicherheitssystems" aufspielen, wo doch ihre Interventionen von der Südgrenze Somalias bis zur Nordgrenze der Ukraine nur zerrüttete Staaten und ein Chaos aus rauchenden Ruinen und menschlichem Leid hinterlassen haben, das an die Verwüstungen des Dritten Reiches erinnert.

Europas Sicherheit kann nicht von einer kriegstreiberischen US-Clique garantiert werden, die ausschließlich die Interessen Washingtons durchsetzen will. Derzeit wird die NATO zu 75 Prozent von den USA finanziert; deshalb soll sich die Allianz auch nicht mehr um die Erhaltung des Friedens und um die Sicherheit Europas, sondern um eine Internationalisierung der weltweiten imperialistischen Angriffskriege der USA kümmern. Vor der Krise in der Ukraine haben die führenden europäischen Politiker die Gefahr dieser idiotischen Politik nicht erkannt, trotz der schlechten Erfahrungen, die sie vorher schon in Serbien, Afghanistan und Libyen gemacht haben. Weil Europa jetzt aber wegen der Aggressivität der NATO in einem Atomkrieg zu verglühen droht, beginnen sich Politiker wie Frau Merkel und Herr Hollande zu wehren. Man sollte auch bedenken, dass ein auf große Teile des eurasischen Kontinents beschränkter Krieg ein ideales Szenario für die USA wäre; dann könnte Washington seine nach dem Zweiten Weltkrieg errungene Vormachtstellung in einem erneut in Trümmern liegenden Europa wieder festigen. Das würde den auch vor Völkermorden nicht zurückschreckenden irren Hobbystrategen, die von bequemen Sesseln in gut gesicherten Bunkern in Washington D.C. aus die Welt beherrschen wollen, gut in den Kram passen. Europa kann mit ihrer Strategie absolut nichts gewinnen. Deshalb wollen die Europäer auch keinen Krieg, weil sie nicht als Kanonenfutter im Kampf um die Errichtung einer neuen Weltordnung untergehen wollen.

Putins Ratgeber Sergei Glasjew hat untersucht, was Washington eigentlich wollte, als es Kiew dazu anstiftete, Jagd auf "Terroristen" in der Ostukraine zu machen. Er ist zu folgendem Ergebnis gekommen:
"Die US-Strippenzieher sahen die Hauptaufgabe der Junta in Kiew von Anfang an in der Anzettelung eines ausgewachsenen Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Deshalb wurden auch die schändlichen Verbrechen (auf dem Maidan, in Odessa und anderswo) begangen – damit Russland zum Schutz der Zivilbevölkerung Truppen in die Ukraine schickt. ...

Der bevorstehende Bankrott des US-Finanzsystems, das außer Stande ist, seine Auslandsschulden zurückzuzahlen, die fehlenden Investitionen, die zur Erzielung eines technologischen Durchbruchs gebraucht würden, um die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft zu sichern, und die drohende Niederlage gegen den geopolitischen Konkurrenten China – das sind die Probleme der USA, die mit einem neuen Weltkrieg gelöst werden sollen."
Bingo – das im Niedergang befindliche US-Imperium, dessen Anteil am globalen BIP in jedem Jahr weiter schrumpft (weitere Infos dazu s. hier), braucht unbedingt einen Krieg. Damit hoffen die USA ihren wirtschaftlichen Absturz aufhalten und ihre Stellung als einzige Supermacht der Welt sichern zu können. Zum Glück beginnen die führenden Politiker Europas jetzt ihre Köpfe aus dem Sand zu ziehen, in dem die viel zu lange gesteckt haben; sie fangen an, zu begreifen, was abgeht, und sind dabei, ihr nachgiebiges Verhalten zu ändern.

Es ist bemerkenswert, dass weder aus der Merkel-Regierung noch von anderer Seite öffentlicher Widerspruch gegen die (wenig schmeichelhaften) Behauptungen in dem SPIEGEL-Artikel kamen. Warum wohl nicht?

Lässt ihr Schweigen nicht erkennen, dass die deutschen Politiker die ganze Zeit wussten, dass alles Propagandagetöse gegen Putin reine Erfindung war – dass der "Bösewicht" Putin weder Panzer noch Soldaten über die Grenze in die Ukraine geschickt hat, dass Putin auch nicht das malaysische Passagierflugzeug abschießen ließ und dass Putin nicht für den im Mafia-Stil begangenen Mord an einem politischen Gegner ganz in der Nähe des Kreml verantwortlich war? Wird meine Annahme durch das Schweigen nicht bestätigt?

Natürlich wird sie das. Der Grund dafür, dass kein Politiker in Deutschland dem SPIEGEL widersprochen hat, wird im gleichen SPIEGEL zugegeben – "weil eine Mischung aus politischer Argumentation und militärischer Propaganda notwendig ist".

Propaganda ist also "notwendig"?

Hoppla! Ein solches Geständnis ist in Medien eher selten, aber zutreffend, nicht wahr? Auch die europäischen Politiker haben mit gelogen, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Mit anderen Worten, manchmal muss die Schafherde eben belogen werden, auch wenn die Hütehunde die Wahrheit kennen. Normalerweise ist das immer so. Jetzt hat sich die europäische Führungselite aber dazu entschlossen, ihr Wissen mit den für dumm verkauften Massen zu teilen. Aber, warum? Warum diese plötzliche Bereitschaft, mit der Wahrheit herauszurücken?

Sie haben sich dazu entschlossen, weil sie die Politik Washingtons nicht mehr unterstützen können. Niemand in Europa will, dass die USA der ukrainischen Armee Waffen liefern und sie trainiert. Niemand will, dass 600 US-Fallschirmjäger Kiew logistische Unterstützung leisten. Niemand will eine weitere Eskalation, weil niemand einen Krieg mit Russland will. So einfach ist das.

Zum ersten Mal kapieren führende europäische Politiker und besonders Frau Merkel, dass sich die strategischen Ziele der USA – nach deren Hinwendung nach Asien – nicht mehr mit denen der EU vereinbaren lassen; die geopolitischen Ambitionen Washingtons stellen sogar eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit Europas dar. Leider genügt es nicht, wenn Frau Merkel jetzt klüger geworden ist. Sie muss ihre EU-Kollegen davon überzeugen, dass sie die US-Pläne gemeinsam vereiteln müssen, sonst werden (Leute wie Breedlove) so lange weiter zum Krieg hetzen und Operationen unter falscher Flagge starten, bis Putin zu einer Reaktion gezwungen ist. Wenn das geschieht, wird sich die Ausweitung des Ukraine-Konfliktes zu einem katastrophalen Flächenbrand vermutlich nicht mehr vermeiden lassen.

Mike Whitney lebt im Staat Washington. Er ist Mitautor des bei AK Press erschienenen Buches "Hopeless: Barack Obama an the Politics of Illusion" (Hoffnungslos: Barack Obama und seine illusionäre Politik), das auch als Kindle-Edition erhältlich ist. Er ist zu erreichen über fergiewhitney@msn.com

Übersetzung luftpost-kl.de

Montag, 16. März 2015

Eine Wahlniederlage Netanjahus wird Israel nicht erlösen

Gideon Levy جدعون ليفي גדעון לוי
Schluss mit der Anprangerung des derzeitigen Premierministers: wenn das « linke Zentrum“ an die Macht gelangt, wird das nicht so vieles ändern, wie behauptet wird.
Benjamin Netanjahu hat die israelisch-US-amerikanischen Beziehungen nicht „vernichtet“ oder „zerstört“. Schade, wirklich schade, denn sonst ist Israel kaum mehr durch was anderes korrumpiert worden, als durch seine pervertierten Beziehungen mit US-Amerika. Der Premierminister hat bloß seine persönlichen Beziehungen mit der derzeitigen US-Regierung zerstört. Nichts Gutes zwar, aber auch nichts Katastrophales.

Washington wird Israel blindlings weiter mit Waffen beliefern und unterstützen in all dessen Kriegen und Besatzungen, mit oder ohne Netanjahu. Und sobald an Stelle des derzeitigen Premierministers ein anderer getreten sein wird, beginnen die superfesten Umarmungen mit den israelischen Regierungschefs von neuem. Wartet nur: ihr werdet es erleben, wie die US-Amerikaner und Europäer zu einem Wahlsieg von Jitzchak Herzog Beifall klatschen; und wie alles sich wieder normalisiert, ohne jeglichen dauerhaften Schaden.

Netanjahus Darstellungen als Zerstörer der US-amerikanisch-israelischen Beziehungen ist Teil einer derzeit gipfelnden Dämonisierungskampagne. Israel ist mit einem Fluch belegt, dessen Name Netanjahu heißt und nicht anders.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Netanjahu ist der leibhaftige Teufel. Jede Einzelheit seines Verhaltens wird als ein Verbrechen und eine Landeskalamität vorgestellt - nennt mir bloß andere Beispiele von Menschen, die vor Haustür gelieferte Gartenmöbel bestellt haben, oder das Geld der Pfandflaschen für sich behalten haben, die mit öffentlichen Geldern bezahlt wurden - und ihr habt ein Bild vom Teufel, der heutzutage in der Residenz des Premierministers sitzt.

Ja, sicher ist Netanjahu ein übler Premierminister, aber kein viel schlechterer - wenn schon schlechter - als seine meisten VorgängerInnen. Nicht gerechtfertigte Kriege hat er nicht so viele wie Ehud Olmert geführt, nicht so viele Siedlungen gebaut als Ehud Barak (im Verhältnis zur Dauer seines Mandats) und er ist anscheinend nicht so korrupt, wie Ariel Sharon war. Zwar hat sich Israels Lage in vielen Hinsichten verschlechtert, seit er an der Macht ist, aber dieses Trend hatte schon vor seinem Machtantritt begonnen und ein Ende wird es mit seinem Abtritt nicht nehmen.

Man stellt sich vor, dass das einzige Problem von Israel Netanjahu heißt, und dass dessen Wahlniederlage die Erlösung bedeuten wird. Aber Netanjahu ist nicht Israels einziges, und nicht mal dessen Hauptproblem; so werden jene Probleme durch seinen Abtritt keinesfalls gelöst.

Die andauernd auf ihn gerichtete Aufmerksamkeit hat die Grenzen des Rationalen schon längst überschritten, es erinnert an Zeremonien des Voodoo-Kultes oder Exorzismus-Rituale. Vielleicht wird er noch im Mai bei den Feuern von Lag Ba’omer in effigie verbrannt. Ja, ein Fluch ruht auf Israel und dessen Name heißt Netanjahu. Jener verkörpert all unsere Dämonen, von seiner Lady Macbeth (seiner Ehefrau) ganz zu schweigen.

Wie leicht ist es, alles auf ihn zu wälzen. Wie bequem, all die üblen Zustände in Israels und der israelischen Gesellschaft seiner befehlerischen Image anzuhängen, bei seinem mit Pomade beschmierten Haar und seinem falschen Pathos und uns einzubilden, dass nicht wir, sondern er die Schuld an allem Übel trägt. Wie leicht ist es, zu glauben, dass alles gut gehen wird, wenn er nicht mehr da ist, dass dann alle Wunden heilen und Tausende Blumen blühen werden.

Ganz sicher ist es ein bequemes Mittel, sich den Problemen zu stellen, - ein Mittel, das für eine in Verleugnung gebadete Gesellschaft typisch ist. Netanjahu ganz allein ist die „ illegalen Vorposten“, deren Vernichtung der Besatzung ein Ende machen wird. Genau wie bei Jasser Arafat ergeht es ihm (in den Augen der Israelis); damals hieß es: wenn er nur von der Erdboden weggewitscht würde, dann hätten wir gleich den Frieden. Wenn wir nur Netanjahu loskriegen könnten, ginge sofort alles gut.

Wahlkampagne auf israelische Art, von Mark Hurwitt,, Brooklyn, New York, USA

Wenn man sich die Gegner von Netanjahu (Jitchzak Herzog, Tzipi Livni, Yair Lapid und Mosche Kachlon) ansieht, ist das einfach lächerlich: wenn sie an die Macht kommen, wird sich gar nicht so vieles ändern, wie diese Dämonisierungskampagne es verbreitet.

Wie leicht, Stimmen gegen ihn zu sammeln und wie „modisch“ zu seufzen: “Ach, dieser Netanjahu!“ Gebt uns mehr Waffen, um diesen Volksfeind zu spießen. Nicht, dass es nicht genug Gründe gäbe, ihn anzulasten - die Liste seiner Untaten ist lang - , aber die Übertreibungen und die Fokussierung der Kritik auf ihn allein haben diese Kampagne verdächtig gemacht. (…)

Danke Tlaxcala
Quelle: http://www.haaretz.com/opinion/.premium-1.644693
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 01/03/2015
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=14387



Übersetzt von Michèle Mialane
Herausgegeben von Fausto Giudice Фаусто Джудиче فاوستو جيوديشي

Freitag, 13. März 2015

Sigmar Gabriel gibt S?PD verloren - Chance für Die Linke

Mowitz
Laut Informationen des ehNaMag soll der Noch-Parteivorsitzende der S?PD, Sigmar Gabriel, in kleiner Runde über den desaströsen Zustand seiner Restpartei geklagt haben. Zwischen Union, Grünen und Linkspartei bliebe für sie maximal noch die Hoffnung 27 Prozent der Wählerstimmen abzuschöpfen. Bei der letzten Bundestagswahl 2013 waren es 25,7 Prozent. Damit wäre die heute bis zur Unkenntlichkeit entstellte ehemalige SPD, noch sehr gut bedient.

Selten hat eine Partei in Deutschland ihre Wähler so schmählich verraten, wie die Sozialdemokraten unter Schröder und seinen nachfolgenden Hampelmännern. Auf Dauer helfen eher hilflose Hinweise auf vergangene Zeiten wenig und als Steinmeier in seiner Wutrede verzweifelt schrie: "Der Sozialdemokratie muss man nicht sagen warum wir für Frieden kämpfen.......," wurde er vom Publikum auf dem falschen Fuß erwischt. Das Publikum hatte nicht vergessen, dass Schröders Sozialdemokratie in den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien gezogen war, ebenso nicht den Krieg in Afghanistan, den der damalige Verteidigungsminister Struck, S?PD, 2002 mit der Phrase schönschwurbelte, "Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt," und damit den Kriegsbegriff propagandistisch völlig ausradierte, sowie den "Verteidigungsfall" beliebig erweiterte.

Aus der Bundeswehr, die den grundgesetzlichen Auftrag hatte Deutschland vor ausländischen Angriffen zu schützen, also eine reine Verteidigungsarmee war, wurde wieder eine neudeutsche Wehrmacht gemacht, vor der sich andere Staaten schützen müssen. Die neue großdeutsche Außenpolitik als Europas Hegemon, aber unter US-amerikanischen Wall Street Kommando, hat alle verfassungsrechtlichen Schranken des alten Grundgesetzes für den Einsatz der Bundeswehr und das geltende Völkerrecht, wie lästigen Ballast über Bord geworfen.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Und mit dem gemeinsamen USEU-Putsch in der Ukraine ging man noch ein Stück in der illegalen Anwendung von Gewaltmethoden bei der Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten, weiter. Dass das Publikum die Einmischung der deutschen Bundesregierung auf dem Maidan in Kiew noch nicht vergessen hatte, muss Steinmeier völlig aus dem Konzept gebracht haben und machte aus einem drögen, eher ausgesprochen langweiligen Redner, so etwas wie einen emotionalisierten Tagedieb, der auf frischer Tat ertappt wurde und seine Beteiligung am Putsch als Friedensarbeit hinstellte. (Wir waren es nicht. Es waren die anderen. [Russen]). Pech für Steinmeier und seiner S?PD, an Merkel und der Union bleiben, trotz ihrer Mittäterschaft am Putsch und der Zusammenarbeit mit den Maidan-Nazis des Rechten Sektors, nur das Minsker "Friedensabkommen", das bis heute noch immer kein Friedensabkommen ist, hängen. Sie ist nicht vergebens in der DDR zur FDJ-Agitprop-Sekretärin aufgestiegen.

Nun dürfte man gespannt sein, ob die Linkspartei genügend Handlungskraft und Kompetenz in ihren Reihen hat, um die Gelegenheit beim Schopfe zu fassen, um genug neue Wähler hinter sich zu scharen und ihre eigenen einstelligen Wahlergebnisse auf zweistellige im Dreißiger Bereich zu vervielfachen.
"Nur manchmal verrutscht dem Kandidaten das Dauerlächeln. So jüngst bei einer Diskussion in Berlin-Mitte, als er auf die Frage, wie er sich denn die vielen widerstreitenden Meinungen und Fraktionskämpfe in der Linkspartei erkläre, einen interessanten Blick in seine Psyche ermöglichte: Da in Zeiten schlechter Wahlergebnisse die Mandate knapper seien, würden sich die Abgeordneten der Linkspartei um die Posten streiten wie "die Hartz-Vierer um den Alkohol". Wer so über seine Leute denkt und offenkundig annimmt, dass der Suff das Erkennungsmerkmal der Arbeitslosen ist, der kann, auf dem Weg in die FDP, die Mitgliedschaft in der SPD gleich überspringen."
Man sollte aber schon darauf achten, die Reihen nicht mit sogenannten Realo-Kandidaten zu schließen, die vom Klassenfeind mit sehr viel Vorschusslorbeeren bedacht werden, nur um die bisherige Politik im neuen Parteikleid fortzuführen.

FH

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist. (Tacitus)