Mittwoch, 2. März 2016

Merkels Plan B? Schweinefleischpflicht für muslimische Flüchtlinge

Mowitz
Trump will Amerika, gemeint sind die Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, wieder großartig machen wenn er nur Präsident wird und will mehr Geld für's Militär ausgeben. Die 610 Milliarden Dollar mit denen die Herren des Planeten im Augenblick die Welt beherrschen genügen ihm nicht, obwohl es mehr Geld nur für das US-Militär ist, als die 7 nachfolgenden Länder zusammen für die "Großartigkeit" ihrer Militärhaushalte ausgeben. (S. hier). Wiederholte er diese Nacht, wie schon zuvor, als er sich selbst feierte und ließ auch keinen Zweifel aufkommen, dass er an seinen Mauerausbauplänen an der Grenze zu Mexiko festhält. Die US-Grenze zu Mexiko abzuriegeln und Mexiko für den Bau der Mauer zahlen zu lassen hält Merkel und die EU nicht davon ab, mit ihren Freunden jenseits des Atlantiks ein Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) abzuschließen das derzeit noch verhandelt wird. Die Reichen mauern sich ein. Wie in Europa.

Seine Gegenkandidatin, die Psychopathin Hillary Clinton, wird mit Sicherheit an den alleinigen Weltherrschaftsplänen des Wall Street-Imperiums freiwillig keinen Abstrich machen, und hinkt in ihrer Unberechenbarkeit Trump auf keinem politischen Feld hinterher. Ihre Rolle bei der Verwüstung Libyens und ihre Freude über die Ermordung Ghaddafis, We came, we saw, he died, sind der Beweis, dass niemand im Wall Street-Imperium ins Oval Office des Weißen Hauses einziehen darf und wird, der nicht ausdrücklich von den Herren des Universums dafür ausgesucht worden ist. Und sollte irgendjemand die Auswahlgremien in den Hinterzimmern der "Präsidentenmacher" an der Nase rumgeführt haben und als Präsident eine andere Politik betreiben als eine die den Wall Street-Gremien genehm ist, werden die US-Waffengesetze sicher kein Hindernis sein, um den Betreffenden in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Das wäre nicht das erste Mal. (S. hier).

Soviel zu den kommenden Beschützern der europäischen Werte, denen sich auch Frau Merkel und nicht nur sie, verpflichtet fühlt.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Merkels Parteifreunde aus Schleswig Holstein fordern nun zur Unterstützung ihrer Bundesvorsitzenden und zur Abschreckung weiterer Flüchtlinge die nach Deutschland kommen wollen, dass wieder Schweinefleisch auf die Teller in Kantinen, Kitas und Schulen kommt. Was ja schon Massenproteste bei den direkt Betroffenen, den Schweinen, ausgelöst haben soll. Warum, so der Interessenvertreter deutscher Schweine, sollen gerade wir unser Leben für die verfehlte Mittäterschaft der deutschen Regierung bei der Eroberung des Planeten durch das Imperium, lassen? Können Vasallen nicht direkt haftbar gemacht werden?

Tja, dann war da noch der Antrag der Bundesländer beim Verfassungsgericht die NPD zu verbieten. Eine nazistische Partei, die mit 5 Sitzen bei 6,0 Prozent Stimmanteil nur im Landtag von Mecklenburg Vorpommern vertreten ist und mit einem Europaabgeordneten im Europaparlament. Wenn die politische (Ä)lite es sich schon nicht zutraut, eine Zwergenpartei wie die NPD, im politischen Wettbewerb klein zu halten, ist nicht die NPD eine Gefahr für den demokratischen Fortbestand der Bundesrepublik Deutschland, sondern die Schwäche aller anderen sich demokratisch nennenden Parteien. Dann fehlt es am Willen der Parteien die politische Auseinandersetzung zu suchen und zu führen und für demokratische Werte einzustehen. Und zwar weil sie zu bequem und feige sind gegen die Neonazis aufzustehen. So war die Bourgeoisie schon während der 1920er und 1930er Jahre. Und so ist sie heute noch. Das KPD-Verbot in der BRD vom 17. August 1956 ist mir noch in guter Erinnerung, als in der damaligen BRD wieder sehr viele Nazis an den Schalthebeln der Politik ihre Fäden zogen. Adenauers Verteidigung damals: "Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat."

Welche Partei gedenkt man nach einem gelungenen Verbot der NPD als nächste zu verbieten?

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch! (Bertolt Brecht)

FH

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