Montag, 30. Mai 2016

Ein Volk, ein Reich, ein Gauland

Mowitz
Der stellvertretende Vorsitzende rechtsgläubiger Deutscher, Alexander Gauland (AfD), hat es nicht so gemeint. Er hat wohl nur Befehle ausgeführt, als er versuchte den deutschen Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng zu beleidigen? Der ließ sich aber nicht beleidigen und für Gauland ist sein Weltbild auch nicht mehr das was es gestern noch war, hätte er sagen können, wenn ihn nur irgendjemand gefragt hätte.

Nun sind Gaulands Nachbarn auf der Flucht - und mit ihnen sein Erinnerungsvermögen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Gauland gehört nöglicherweise zu der Spezies Mensch die nie etwas gewusst hat. Heute nicht und gestern auch nicht, als er 40 Jahre lang Mitglied der CDU war und es bis zum Staatssekretär und Chef der Hessischen Staatskanzlei brachte. Dazu braucht man kein Wissen. Parteibuch genügt.

Weiß man nichts macht man auch nichts. Weder richtig noch falsch. Aber man kann immer mal wieder zündeln. Infamie als Zündelholz reicht völlig.

FH

Kommentare:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=9mZu1OdtbYE

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    1. Und was hat das Video mit Gaulands infamer Zündelei gegen Boateng zu tun? Die Einfalt von AfD-Anhängern, wird nur noch durch ihren platten Rassismus getoppt.

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  2. @ Affe mit Waffe und andere.

    Das sind mir zu viele und besonders vom "Affe nit Waffe" zu lange und vor allen Dingen langatmige Kommentare um die "verlorene Ehre" Gaulands wiederherzustellen. Meine Seite überlasse ich nicht zur Verbreitung einfältigen Gequirles, um mich freundlich auszudrücken. Da abr das durchgängige Gequirle der um Gauland Besorgten, darauf hinauslief die FAZ/FAS hätte ihn falsch zitiert, gibt es bei der FAZ jetzt folgende Meldung:

    Gauland stört nur die Überschrift

    Alexander Gaulands Äußerungen über den deutschen Nationalspieler Jérôme Boateng sorgen für viel Wirbel. Am Sonntag hat der AfD-Vizechef das Zitat noch abgestritten, jetzt bestätigt er es.......
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aeusserungen-ueber-boateng-gauland-stoert-nur-die-ueberschrift-14261212.html

    Damit ist für mich die Sache erledigt, da meine Überschrift nach meinem Dafürhalten sowieso die bessere ist und die das eigentliche Problem des Rechtsextremismus sowieso prägnanter auf den Punkt bringt.

    Wer weitere Kommentare schicken will ist willkommen das zu tun. Allerdings ist folgender Punkt zu beachten: "In der Kürze liegt die Würze". Kommentare welche die fünfache Länge meines Beitrages haben, könnt Ihr auf Eure eigenen Seiten verewigen. Falls Ihr welche habt. Wenn nicht macht eigene Seiten auf. Die sind kostenlos.



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  3. Sie haben den Namen genannt, er hat es unterlassen, ihn vom Tisch zu schieben, sondern auf den entsprechenden Vorhalt geantwortet - nicht damit, was er denkt, sondern was er denkt, dass es "die Leute"(FAS) denken. Dreimal weitergesagt und schon sieht es aus, als hätte er etwas gesagt, was ihm nur in den Mund gelegt wurde. Dreimal verkürzt, und schon kommt "Gauland beleidigt Boateng" raus. Ist das kurz genug?

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  4. Die Kürze ist ok. Die Würze fehlt.

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  5. Das kommt auf den Geschmack an...

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  6. Wer sich das Gauland-Zitat näher ansieht, dem entpuppt sich der rasende Sturm als fauler Furz. Gauland sagte, die Leute mögen zwar dem Fußballspieler zujubeln, als Nachbarn wollten sie „einen Boateng“ aber nicht. Was hat er damit über Boateng gesagt? Genau: gar nichts. Der AfD-Vize meint bloß, in Deutschland einen weitverbreiteten Zwiespalt anzutreffen. Wir täten vordergründig so, als wäre uns ein farbiger Deutscher ganz selbstverständlich, während wir ihn insgeheim immer noch als Fremden, ja vielleicht sogar als unangenehmen Fremden betrachteten, den wir lieber auf Distanz hielten. Wenn Gauland also überhaupt jemanden „beleidigt“ hat, dann sind wir es. Interessant ist es zu beobachten, wer sich trotz dieses klaren Sachverhalts aller über Gaulands vermeintliche Boateng-Beleidigung „empört“ hat. Darunter Politiker, Journalisten und linksgrüne ohne Zahl, aus deren Kreisen immerfort behauptet wird, der Rassismus in Deutschland sei ein Massenphänomen. Die uns, bringen wir es auf den Punkt, noch viel Schlimmeres unterjubeln möchten. Im ersten Anlauf möchte man sich übergeben angesichts der Verlogenheit der künstlich „Empörten“ und ausrasten wegen der Dummheit der vielen, die diesen Mist gefressen haben.

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  7. Ich empfehle, raste über Deine eigene Dummheit aus, denn politische Dummheit ist eine Grundvoraussetzung, um Rattenfängern vom Schlage eines Gaulands, Petrys und Konsorten auf den Leim zu gehen. Die haben leichtes Spiel ihre Mitläufer mit niederträchtigen Formulierungen zu begeistern, die nur knapp am Tatbestand der Volksverhetzung und des Rassismus vorbeischrammen. Was dabei noch schlimmer ist, dass sie mit dieser Methode den Zulauf ihre Wählerschaft erhöhen. Wenn das so weitergeht, wird der Rassismus in Deutschland wieder allgemein salonfähig und Leute wie Du wollen am Ende der Veranstaltung wieder einmal von nichts gewusst haben. Vielleicht sind sie aber auch zu naiv um es vorausschauend ausrechnen können.

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