Mittwoch, 7. September 2016

Nach Merkel nun die gesamte Welt im Sinkflug

Mowitz
Erinnert sich noch irgendjemand an Merkels G7-360 Millionen Euro Sommerspektakel 2015 auf Schloss Elmau in Bayern? Gegenmeinung berichtete mit viel Humor und kühlem Verstand ausführlich über Merkels Riesenveranstaltung, die außer einer Riesenrechnung für den deutschen Steuerzahler, 360 Millionen Euro, keinerlei Ergebnis brachte, über das heute noch geredet wird.

Vorige Woche gab sich die G20 die Ehre und lud zu einem Gipfelstürmertreffen in Hangzhou China ein. Erwähnenswert bleibt der holprige Empfang Obamas auf chinesischem Boden, als kein roter Teppich in China aufzutreiben war, der vor Obama ausgerollt werden konnte. Ein diplomatischer Hinweis Chinas, dass die Machtverhältnisse auf dem Globus sich verändern und der Platz an der Sonne - für die Ende Juli 2016 mit 19,43 Billionen US-Dollar hochverschuldete Führungsmacht der westlichen Welt - infrage gestellt wird?
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

China besitzt amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Damit ist China weltweit größter Gläubiger der USA, abgesehen von der US-Notenbank. Der Kampf um die Neue Weltordnung findet im besten Fall über das Knacken des Dollars statt, im schlechtesten und noch gefährlicheren Fall über einen Nuklearkrieg, der nicht auf China und die Vereinigten Staaten von Nordamerika beschränkt bleibt, sondern die ganze Welt in eine nukleare Katastrophe stürzen wird.
"Die militärischen Vorbereitungen gehen Hand in Hand mit einer gnadenlosen diplomatischen Offensive, um die Stationierung von mehr als der Hälfte der amerikanischen Militärmacht vor der Haustür Chinas zu rechtfertigen. Die ganze Zeit über hat Washington verantwortungslos in der ganzen Region Krisenherde geschürt und sich dabei besonders auf Seerechtsstreitigkeiten zwischen Beijing und seinen Nachbarn konzentriert. Bei seinem jüngsten Erscheinen in Asien setzte Außenminister John Kerry beim Ministerpräsidenten von Laos, gegenwärtig Vorsitzender der ASEAN-Gruppe, eine einheitliche Reaktion auf den chinesischen „Expansionismus“ im Südchinesischen Meer durch.

Obwohl die USA militärisch, diplomatisch und politisch beständig in der Offensive waren, warnt der CSIS-Bericht vor der zunehmenden „Risikobereitschaft“ Chinas. Mit anderen Worten: China ist nicht bereit, sich den Forderungen der USA zu unterwerfen". WSWS
Die Billionen Dollar, die die USA und ihre Verbündeten für die Vorbereitung eines Kriegs mit China vergeuden, werden mit der Zerstörung des Sozialstaats, dem Zerfall der Infrastruktur und der weiteren Verarmung der arbeitenden Bevölkerung erkauft.

Der Dollar schwächelt, Gazprom fakturiert seine Exporte nach China künftig in Yuan und Öl-Geschäfte aus der Arktis wird Russland in Rubel abwickeln. Und Merkel schwächelt mit Deutschland und den USA gemeinsam. Aber die USA stehen nicht immer auf der richtigen Seite der Geschichte. Vielleicht erklärt das irgendjemand mal der Wirtschaftskanone Merkel und ihrem Schwarzen-Null-Finanzminister Schäuble.

FH

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