Dienstag, 20. Dezember 2016

Geisterfahrer in Berlin nicht gefasst - Bühne frei für Verschwöringstheoretiker des Establishments

Mowitz
Nach der völkerrechtswidrigen "Teilhabe" deutscher Tornados am Krieg westlicher und westlich gesinnter Terrormächte, die unter falscher Flagge (Bürgerkrieg), gegen Syrien und seiner legalen Assad-Regierung einen gnadenlosen Krieg führen, dem hundertausende Syrer bereits zum Opfer gefallen sind, ließen sich die Schlaumeier des deutschen Mainstream-Establishments, die Gelegenheit nicht entgehen, und starteten nach der Todesfahrt eines bislang unbekannten LKW-Fahrers, einen Propagandakrieg der seinesgleichen sucht. Nachdem irgendein Verdächtiger gefasst wurde, ging die stundenlange Berichterstattung fast ungebrochen in Wiederholungsschleifen weiter und hämmerte dem Publikum unverdrossen die Geschichte vom "Terror" der Islamisten ein, die etwas gegen unsere Art hätten "frei und offen zu leben". Dieses Gewäsch hat man bereits 2001 von George W. Bush nach 9/11 gehört und abgekupfert, als er auf den Ruinen des World Trade Centers stand und der Welt kundtat den "American way of life" zu verteidigen und für den er meinte sich auch nicht entschuldigen zu müssen.

Dabei verschwieg er, seine Redenschreiber hatten es ihm wohl nicht aufgeschrieben, würden alle Menschen so leben wie die US-Amerikaner, bräuchten wir mindestens 5,5 Planeten statt nur den einen Planeten Erde den wir heute haben und der sich auch nicht vermehren wird. Schon der Lebensstil der Deutschen, hochgerechnet auf die gesamte Menschheit, benötigt 2,5 Planeten um dieses Ziel zu erreichen.

Und wer glaubt Milliarden Arme und Ausgebeutete dieser Welt würden diese Zustände auf ewig widerstandslos tolerieren, während sie von den Terrorkriegen der westlichen W(ä)rtegemeinschaft getötet werden und ihr Hab und Gut in Schutt und Asche gelegt wird, hat nichts verstanden. Die westliche W(ä)rtegemeinschaft bombardiert nämlich um über die Bodenschätze der Dritten Welt so "frei" wie nur irgend möglich verfügen zu können. Das macht es erst für die "freie Welt" möglich einen Lebensstil durch maßlosen Konsum zu zelebrieren, den wir in unserem Teil der Welt haben.

Die Ausgebeuteten haben zwangsläufig das Nachsehen. Aber jetzt fangen sie langsam an zu marschieren. U. a. in Richtung Europa. Und niemand wird sie aufhalten können. Da müssten sich schon die Abendlandverwerter entscheiden die Hungrigen in Massen zu ermorden um sie zu stoppen. Entscheidet man sich für solche Verbrechen, wird auch der Weg für ein strafloses Abschlachten seiner Nachbarn frei, der wiederum im eigenen Holocaust enden wird. Ethik, Werte und Moral würden auf dem Müll des ewigen kapitalistischen Wachstums entsorgt. Eine "Schöne neue Welt" die für uns alle bereitstehen wird, übernimmt dann die weiteren Geschicke.

Die Sprache der Gewalt kündigt immer mehr und neue Gewalt an. Eine Binse die im und nach jedem Krieg zu beobachten ist. Die Verarmung der Menschen und das Verschwinden ihrer Hoffnung und Lebenschancen erzeugt immer wütendere Horden, die bereit sind, zu töten und sich töten zu lassen. Eine bankrotte, liberale Elite, die sich nicht gegen die Reichen und Kriminellen durchsetzen kann, wird in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs immer weggefegt, wenn Schlägertrupps und Demagogen die Massen aufstacheln. Krawallmacher, Scharlatane und Narren – die immer gleichen aufgehetzten Massen und die immer gleiche unfähige liberale Klasse, die den Hass verdient, den sie erzeugt. Je länger man sich auf die verlässt, die zu Lakaien der Konzerne wurden, desto mehr verdummen die Massen.

Klaus Bouillon spricht vom Kriegszustand
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Der saarländische Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), spricht bereits von einem „Kriegszustand”, bevor überhaupt klar ist wer oder was eigentlich für die Todesfahrt in Berlin verantwortlich ist. Da wird gerne aus der Hüfte geschossen. Nachdenken unerwünscht.

FH

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